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Aus persönlichen Gründen Ex-CDU-Generalsekretär Tauber beendet 2021 politische Karriere

Als Generalsekretär unter Angela Merkel managte Tauber mehrere Jahre die CDU – und war einigen dabei durchaus ein Dorn im Auge. Jetzt kündigt er sein Karriereende an.
18.10.2020 - 21:05 Uhr 1 Kommentar
Der ehemalige CDU-Generalsekretär scheidet aus „persönlichen und familiären Gründen
Peter Tauber

Der ehemalige CDU-Generalsekretär scheidet aus „persönlichen und familiären Gründen" aus der Politik aus.

(Foto: dpa)

Berlin Der frühere CDU-Generalsekretär Peter Tauber beendet seine politische Karriere. “In einem Brief an die Mitglieder seines Wahlkreises kündigte der jetzige Verteidigungs-Staatssekretär an, zur Bundestagswahl 2021 nicht mehr kandidieren zu wollen.

„Persönliche und familiäre Gründe haben mich nach reiflicher Überlegung zu dieser Entscheidung bewogen“, heißt es in dem Schreiben, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt und über das die Funke Mediengruppe zuerst berichtet hatte.

„Dabei spielen nicht nur meine gesundheitliche Situation, sondern auch die Vorstellung, noch einmal neue berufliche Herausforderungen zu suchen und anzunehmen, eine Rolle“, schreibt Tauber weiter. Es sei kein Geheimnis, dass Familie ihm viel bedeute und er seinen Lebensmittelpunkt im hessischen Gelnhausen sehe.

„Auf Dauer ist die Aufgabe in Berlin dem abträglich.“ Die vergangenen Jahre hätten ihn teils an seine Grenzen geführt. Der CDU bleibe er aber verbunden. Er werde sich auch bei der bevorstehenden hessischen Kommunalwahl einbringen.

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    Tauber war von 2013 bis 2018 CDU-Generalsekretär. In dieser Zeit hatte er sich auch gegen innerparteilichen Widerstand für ein Einwanderungsgesetz und die doppelte Staatsbürgerschaft eingesetzt. Beides wird mittlerweile von der CDU vertreten.

    Der 46-Jährige warb auch dafür, die CDU „jünger, weiblicher und bunter“ zu machen. Auch die Öffnung der Partei hin zu Lesben und Schwulen war ihm ein Anliegen – die Struktur- und Satzungskommission der CDU setzt sich aktuell dafür ein, die Lesben und Schwulen in der Union (LSU) als sogenannte Sonderorganisation mit einem festen Platz in der Partei zu verankern.

    Tauber ist seit 1992 CDU-Mitglied, von 2003 bis 2009 war er Landesvorsitzender der Jungen Union in Hessen. Seit Oktober 2009 sitzt der promovierte Historiker im Bundestag.

    Mehr: Präsenz-Parteitag fällt wohl aus – So bringt Corona die Pläne der CDU durcheinander.

    • dpa
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    1 Kommentar zu "Aus persönlichen Gründen: Ex-CDU-Generalsekretär Tauber beendet 2021 politische Karriere"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Vermissen werde ich ihn auf keinen Fall. Mal abgesehen davon, dass er auf "Hasenjagd" ging, um eine ihm nicht genehme Person wegzumobben, was zumindest einen Schatten auf seinen Charakter wirft, war er wie einstmals Kauder und jetzt Brinckhaus ein treues, exekutierendes Organ von Merkel und somit Teil ihrer Machtmaschine. Seine, wie auch Kauders Aufgabe war alle schön auf Linie zu bringen und die Partei alle Volten von Merkel mittanzen zu lassen. Innerparteiliche Demokratie, ein eigenständiges Profil der Partei, Diskussionen, usw. passten ihm da nicht in den Kram. Das Resultat: Eine CDU ohne irgendein Profil, ohne erkennbare Kompetenzen oder Prinzipien, die alle Prinzipien aufgibt und nach dem Merkelschen Mantra agiert "was interessiet mich mein Geschwätz von gestern", deren sehnlichster Wunsch es ist, eine neue große Koalition mit den Grünen zu schmieden. Da passen dann Taubers Themen wie bunter, usw. prima rein. "Griechenlandrettungen" (i.e. Rettung insbesondere französicher und schweizer Banken), Kontrollverlust bei der Immigration, Aushöhlung des Rechtsstaats durch andauernde Rechtsbrüche, explodierende implizite Staatsverschuldung - da hat Herr Tauber eifrig mitgemacht. Es geht der CDU erkennbar nur noch um Macht ohne Gestaltungswillen oder Ideen für die Zukunft - Macht um Macht zu haben und brave Parteisoldaten mit Ämtern zu füttern. Wegbereiter dafür war Taubr sicher - kein Verdienst, sondern eher ein Bärendienst für eine lebendige Demokratie.

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