Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Ausbau des Mobilfunknetzes Geheimdienstkontrolleur sieht trotz Huwaei keine Folgen für Kooperation mit US-Diensten

Der Bundestagsabgeordnete rechnet trotz des Huawei-Streits nicht mit Folgen für die Kooperation mit den US-Geheimdiensten beim Aufbau des 5G-Netzes.
Kommentieren
Ziel müsse es sein, sich nicht auf einen Anbieter zu konzentrieren, sondern das Netz von vielen Herstellern aufbauen zu lassen. Quelle: dpa
5G-Leuchttafel

Ziel müsse es sein, sich nicht auf einen Anbieter zu konzentrieren, sondern das Netz von vielen Herstellern aufbauen zu lassen.

(Foto: dpa)

BerlinDer CDU-Bundestagsabgeordnete Patrick Sensburg rechnet trotz des Streits über die Rolle des chinesischen Huawei-Konzerns beim Aufbau des deutschen Mobilfunknetzes 5G nicht mit einer Einschränkung der Geheimdienstzusammenarbeit mit den USA.

„Die Amerikaner sind ein ganz wesentlicher Partner bei der Terrorabwehr“, sagte Sensburg am Mittwoch im Deutschlandfunk. Das gelte aber umgekehrt auch für Verfassungsschutz und Bundesnachrichtendienst. Er könne sich daher nicht vorstellen, „dass man diese gute Zusammenarbeit aufkündigt“.

Sensburg ist Mitglied im Parlamentarischen Kontrollgremium, das die Geheimdienste kontrolliert. Er warf den USA handfeste wirtschaftliche Interessen bei ihrem Vorgehen gegen Huawei vor. „Hier geht es um wirtschaftspolitische Machtausübung“, sagte der CDU-Politiker.

„Hier geht es in gewisser Weise um Protektionismus.“ Die Amerikaner wollten, dass ihre Komponenten beim Aufbau des 5G-Netzes verbaut würden. Ziel müsse es sein, sich nicht auf einen Anbieter zu konzentrieren, sondern das Netz von vielen Herstellern aufbauen zu lassen. Dabei müsse beispielsweise gesichert werden, dass die Quellcodes offengelegt werden. „Das schafft eine gewisse Sicherheit“, sagte Sensburg.

Die EU-Regierungen reagieren bisher unterschiedlich auf die US-Aufforderung, Huawei aus Sicherheitsgründen vom 5G-Aufbau auszuschließen. Belgiens Ministerpräsident Charles Michel sagte, seine Regierung prüfe den Einsatz derzeit.

Die wichtigsten Neuigkeiten jeden Morgen in Ihrem Posteingang.
  • rtr
Startseite

Mehr zu: Ausbau des Mobilfunknetzes - Geheimdienstkontrolleur sieht trotz Huwaei keine Folgen für Kooperation mit US-Diensten

0 Kommentare zu "Ausbau des Mobilfunknetzes: Geheimdienstkontrolleur sieht trotz Huwaei keine Folgen für Kooperation mit US-Diensten"

Bitte bleiben Sie fair und halten Sie sich an unsere Community Richtlinien sowie unsere Netiquette. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar. Wir behalten uns vor, Leserkommentare, die auf Handelsblatt Online und auf unser Facebook-Fanpage eingehen, gekürzt und multimedial zu verbreiten.