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Ausbildung Unions-Fraktionschef Brinkhaus verteidigt neue Azubi-Mindestvergütung

Gegen die geplante Mindestvergütung von Auszubildenden gibt es Kritik aus den Reihen der Union. Ralph Brinkhaus hat die Pläne jetzt verteidigt.
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Auszubildende sollen ab kommendem Jahr mindestens 515 Euro im Monat erhalten. Damit gäbe es erstmals eine gesetzliche Untergrenze für die Vergütung von Azubis. Quelle: dpa
Ralph Brinkhaus

Auszubildende sollen ab kommendem Jahr mindestens 515 Euro im Monat erhalten. Damit gäbe es erstmals eine gesetzliche Untergrenze für die Vergütung von Azubis.

(Foto: dpa)

BerlinUnions-Fraktionschef Ralph Brinkhaus hat die geplante Mindestvergütung von Auszubildenden gegen Kritik aus den eigenen Reihen verteidigt. Dies sei nicht die „Lieblingsidee“ der Union gewesen, es sei aber gelungen, das Ganze „verträglich“ zu machen, sagte Brinkhaus am Mittwoch bei einer Veranstaltung des Deutschen Industrie- und Handelskammertags in Berlin. Der CDU-Politiker sagte außerdem, es sei zum Teil „grenzwertig“, was bisher gezahlt werde.

Auszubildende sollen ab kommendem Jahr mindestens 515 Euro im Monat erhalten. Damit gäbe es erstmals eine gesetzliche Untergrenze für die Vergütung von Azubis. Das sieht eine Reform des Berufsbildungsgesetzes vor, die das Bundeskabinett beschloss

Der CDU-Wirtschaftsflügel hatte die geplante Azubi-Mindestvergütung kritisiert. „Ich halte das nicht für sinnvoll und zielführend“, sagte der wirtschaftspolitische Sprecher der Unionsfraktion, Joachim Pfeiffer, der Deutschen Presse-Agentur. Eine Mindestvergütung von 515 Euro pro Monat würde Betriebe belasten, vor allem im Osten. „Das kann dazu führen, dass Unternehmen weniger ausbilden.“ Außerdem sei der Staat nicht dazu da, die Rolle der Tarifpartner zu übernehmen.

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  • dpa
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