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Ausschreitungen Leipzig erlebt dritte Krawallnacht in Folge

Rund 500 Menschen hatten sich in Leipzig zu einer Demonstration versammelt. Doch in der Stadt wiederholen sich die Ausschreitungen abermals.
05.09.2020 Update: 05.09.2020 - 23:06 Uhr 1 Kommentar
Bereits am Donnerstag- und Freitagabend hatte es in Leipzig Gewaltausbrüche gegeben. Quelle: dpa
Demonstration nach Räumung von besetztem Haus

Bereits am Donnerstag- und Freitagabend hatte es in Leipzig Gewaltausbrüche gegeben.

(Foto: dpa)

Leipzig In Leipzig ist es am Samstag den dritten Abend in Folge zu Ausschreitungen gekommen. Im Stadtteil Connewitz lief eine Demonstration gegen Gentrifizierung und Verdrängung schon nach wenigen Hundert Metern aus dem Ruder. „Unmittelbar nachdem der Aufzug sich in Bewegung gesetzt hat, kam es aus der Versammlung heraus von Teilnehmern zu Steinwürfen gegen Polizeibeamte sowie gegen Gebäude und zum Zünden von Pyrotechnik“, sagte Polizeisprecherin Mandy Heimann. Aufgrund der „unfriedlichen Situation“ sei die Versammlung für aufgelöst erklärt worden.

Danach gab es in Seitenstraßen Jagdszenen zwischen Vermummten und den Einsatzkräften. Mehrere Menschen wurden in Gewahrsam genommen. Der Straßenbahnverkehr in dem südlichen Stadtteil wurde gestoppt. Ein Polizeihubschrauber kreiste über Connewitz. Nach ersten Polizeischätzungen hatten sich rund 500 Menschen zu der angemeldeten Demo versammelt. Endgültige Zahlen konnte Heimann zunächst aber nicht nennen. Auch zu möglichen Verletzten gab es zunächst keine Erkenntnisse.

Bereits am Donnerstag- und Freitagabend hatte es in Leipzig Gewaltausbrüche gegeben. Vorausgegangen waren Hausbesetzungen, die von der Polizei beendet worden waren. Aus den unangemeldeten Demonstrationen im Leipziger Osten sowie in Connewitz heraus wurde die Polizei angegriffen. Leipzigs Polizeipräsident Torsten Schultze sagte, bei den Angreifern habe es sich um „augenscheinliche Linksextremisten“ gehandelt. Insgesamt neun Beamte seien an den beiden Tagen leicht verletzt worden.

Am Samstagabend war die Polizei mit einem Großaufgebot im Einsatz. Mehrere Hundertschaften der Bereitschaftspolizei wurden von Kräften aus Thüringen und der Bundespolizei unterstützt. Nach den Eskalationen der vorhergehenden Tage hatte sich die Polizei schon im Vorfeld besorgt geäußert. „Wir haben natürlich auch heute gehofft, dass es ein friedliches Versammlungsgeschehen werden wird und wir hier kommunikativ mit den Versammlungsteilnehmern ins Gespräch kommen“, sagte Heimann. „Dass es sich heute wieder in dieser Form darstellt, erschüttert uns auch

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    Mehr: Der Rechtsstaat muss gegen Gewalt vorgehen – mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln. Ein Kommentar.

    • dpa
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    1 Kommentar zu "Ausschreitungen: Leipzig erlebt dritte Krawallnacht in Folge"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Die dritte Krawallnacht in Leipzig und die Politik schweigt, die Presse berichtet nur am Rand und auch sehr verständnisvoll. Wo bleibt die sonst übliche Empörung?? Fehlanzeige. Linke Gewalt wird toleriert.
      Polizei wird mit Pflastersteinen, Pyrotechnik, Brandsätzen, angegriffen, Polizeifahrzeuge werden abgefackelt und die Presse und Politik, vor allem die LINKE, Grünen, SPD, reagieren verständnisvoll bis wohlwollen. Es ist ja auch nachvollziehbar es sind ihre links/grünen Terroristen zumindest im Geiste.
      Was war das für ein tagelanges Geschrei in den Medien und Politik weil ein paar Demonstranten die Stufen vor dem Reichstag hochgegangen sind. Es wurde als ein Angriff auf den Rechtsstaat verklärt. Übrigens, 2010 haben Hunderte Demonstranten die Stufen vor dem Reichstag besetzt, nur war es eine Links/Grüne Demo und wurde von diesen Links/Grünen Parteien als ein wichtiges Signal bezeichnet.
      So unterscheidet sich in der DDR 2.0 das Demonstrationsrecht, wer für Freiheit, Grundgesetz und gegen die grundgesetzwidrigen Einschränkungen demonstriert ist ein Rechter, Rechtsradikaler.
      Wer für die faktische Abschaffung von Freiheitsrechten und Grundgesetz mit Gewalt und Brandschatzung demonstriert wird von Politik und Medien bis hin zum Bundespräsidenten hofiert.
      Den Bürgern stehen, auch nach den für die Demonstranten wie immer folgenlosen Krawallen und Brandschatzungen von Leipzig, nur noch zwei Möglichkeiten offen.
      1.) Entweder sie ergeben sich in eine neue DDR 2.0 mit all ihren Folgen,
      2.) oder sie wehren sich und stehen gemeinsam für Freiheit, Menschenrechte, freie Meinungsäußerung und Grundgesetz ein und erobern sich diese Rechte pö a pö gegen Politik und Medien zurück.
      Jeder hat jetzt noch die freie Wahl sich zu entscheiden, sollte der Point of no Return überschritten werden gibt es kein Zurück mehr.

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