Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Außenministerium Maas begrüßt saudische Aussagen zu Existenzrecht Israels

Saudi-Arabien spricht Israel das Recht auf ein friedliches Leben im eigenen Land zu. Ein positives Zeichen, findet Bundesaußenminister Heiko Maas.
Kommentieren
Der Bundesaußenminister freut sich über versöhnliche Zeichen im Nahen Osten. Quelle: dpa
Heiko Maas

Der Bundesaußenminister freut sich über versöhnliche Zeichen im Nahen Osten.

(Foto: dpa)

Berlin Bundesaußenminister Heiko Maas hat Äußerungen des saudischen Kronprinzen begrüßt, in denen er den Israelis das Recht auf ein eigenes Land einräumt. „Jede Reformbemühung, die es gibt, die den Menschen mehr Rechte gibt und die auch das Existenzrecht Israels anerkennt, ist eine positive Entwicklung“, sagte Maas am Mittwoch nach der Ankunft zu einem Besuch im jordanischen Amman.

In der Region gebe es aber viele Konflikte, für die nachhaltige Lösungen gesucht werden müssten. „Es gibt viele Beteiligte, die mitgenommen werden müssen.“ Deutschland werde sich im Rahmen seiner Möglichkeiten bei der Suche nach Lösungen beteiligen.

Kronprinz Mohammed bin Salman hatte den Israelis das Recht auf ein friedliches Leben im eigenen Land eingeräumt. „Ich glaube, dass die Palästinenser und die Israelis ein Recht auf ihr eigenes Land haben“, sagte er in einem am Montag veröffentlichten Interview des US-Magazins „The Atlantic“.

Es müsse allerdings ein Friedensabkommen geben, um Stabilität für alle Seiten sicherzustellen und normale Beziehungen zu unterhalten. Saudi-Arabien hat Israel diplomatisch nicht anerkannt und beharrt seit Jahren darauf, dass die Bedingung dafür der Rückzug Israels aus den im Sechs-Tage-Krieg 1967 besetzten Gebieten ist. Sowohl Israel als auch Saudi-Arabien betrachten den Iran als ihren Feind. 

Der Handelsblatt Expertencall
  • rtr
Startseite

0 Kommentare zu "Außenministerium: Maas begrüßt saudische Aussagen zu Existenzrecht Israels"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.