Aussichten bis 2018 Gabriel erwartet stabiles Wirtschaftswachstum

Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel lobt den Zustand der deutschen Wirtschaft. Sein Blick in die Zukunft scheint optimistisch: Bis 2018 sieht er ein stabiles Wachstum von 1,5 Prozent im Jahr.
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bundeswirtschaftsminister Gabriel (SPD) erwartet ein jährliches Wachstum von 1,5 Prozent bis 2018. Quelle: dpa

bundeswirtschaftsminister Gabriel (SPD) erwartet ein jährliches Wachstum von 1,5 Prozent bis 2018.

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BerlinBundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) erwartet für Deutschland bis 2018 ein stabiles Wirtschaftswachstum von durchschnittlich 1,5 Prozent jährlich. Das geht nach einem Bericht der "Bild am Sonntag" aus dem 60 Seiten umfassenden Entwurf des Jahreswirtschaftsberichts 2014 hervor, der am 12. Februar im Bundeskabinett behandelt werden solle.

Gabriel bewertet den Zustand und die Aussichten der deutschen Wirtschaft klar positiv: "Mit den Wachstumsaussichten für 2014 und 2015 nimmt Deutschland eine Spitzenposition im europäischen Vergleich ein", heißt es in dem Entwurf des Jahreswirtschaftsberichts mit dem Titel "Soziale Marktwirtschaft heute - Impulse für Wachstum und Zusammenhalt".

Der Vizekanzler bekennt sich in dem Bericht zur deutschen Industrie, die sich in der Finanzmarktkrise "als besonders robust erwiesen" habe. Die Bundesregierung verfolge eine "strategische Innovationspolitik, die Deutschlands industrielle Kernkompetenzen nutzt".

Deutschland gelte international als "Paradebeispiel", wie mit "industriepolitischen Innovationen, Strukturreformen, solider Haushaltspolitik und konjunkturstimulierenden Maßnahmen ein hohes Maß an Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung" zu erreichen sei. Die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Jobs steige hierzulande weiter, heißt es laut "WamS" in dem Bericht.

Auf die großen "Modernisierungsanforderungen" hierzulande will die Bundesregierung mit Investitionen in Höhe von rund 26 Milliarden Euro in dieser Legislaturperiode reagieren. Die "preisliche Wettbewerbsfähigkeit" der deutschen Wirtschaft soll "vor allem durch einen Neustart der Energiewende und eine Begrenzung der Stromkosten" gesichert werden. In diesem Sinne werde das Erneuerbare-Energie-Gesetz (EEG) "zügig" reformiert. Gabriel will bei der Kabinettsklausur in Meseberg in der kommenden Woche Eckpunkte für Reform der Ökostrom-Förderung vorlegen.

  • afp
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