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Weit draußen und tief im Meer: Offshore-Windparks sind nach einer Analyse der Verbraucherzentrale technisch und wirtschaftlich problematisch. Sie fordert einen Stopp neuer Projekte - und schauen dabei auf den Strompreis.

Kommentare

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  • Die Blase Sonnenenergie scheint sich auf das Platzen vor zu bereiten, jedenfalls in Deutschland.
    Gleiches wird auch den häßlichen und verkommenen Windmühlen widerfahren, denn auch die Dinger sind schon reichlich aufgebläht und es genügt nur noch ein "Funke", aber so etwas scheint in Deutschland üblich zu sein, erst mal jede "Schnapsidee" schnell umsetzen, überlegen können wir später.
    Siehe Stuttgart 21, Flughafen Berlin, Häfen und Kanäle in den östlichen Regionen usw.

  • Holger Krawinkel, ein Verkaucherschützer in der Energie-Lobby?

  • Es ist doch eh interessant. Der Bürger wird beteiligt mit Zwangsabgaben über den Strompreis und erhält keine Rückvergütung oder Dividende für das gezahlte Kapital. Hört sich irgendwie nach Sozialismus an und das mit einer schwarz-gelben Regierung.

  • Ich halte jeden Euro der hier in unsere Wirtschaft investiert wird und nicht über Kohle, Uran, Gas oder Öl außer Landes transferiert wird, für gut angelegtes Geld. Auch sollte eine technologische (Weiter-) Entwicklung nicht abgewürgt werden.
    Warum aber schaffen C-Power NV aus Belgien, Electricité de France aus Frankreich und RWE Innogy und andere mit dem Windpark Thornton Bank ein Projekt was mit weit weniger Geld auskommt?

    Wir reden hier im 1. Bauabschnitt über 6 Windturbinen der 5-Megawattklasse, seit 2009 in Betrieb
    im 2. Bauabaschnitt gingen Anfang 2013 24 Windturbinen der 6-MW-Klasse in Betrieb
    im 3. Bauabschnitt kommen weitere 24 Windturbinen der 6-MW-Klasse dazu.
    Es gibt 2 Exportkabel, ein Umspannwerk auf See und der Stromvertrieb von Thornton Bank 2 regelt die niederländische RWE Tochter Essent.
    Das Ganze funktioniert mit wesentlich weniger Geld, sodass mit Sicherheit mehr auf eine technisch-wirtschaftliche Entwicklung wert gelegt wird/werden muss.

    Aus der Vergangenheit und der PV-Förderung sind 2 Dinge absolut richtig:
    1. Die Entwicklung durch die Privatwirtschaft zu fördern. Seit dem steigt das Leistungsvermögen der Module
    2. Die Förderung kontinuierlich zu senken. Seit dem sinken die Preise der Module.
    Die Kritik der Verbraucherzentrale ist alleine deshalb schon richtig, weil es (m.E.) einen solchen Fahrplan zur Absenkung der Off-Shore-Förderung nicht gibt.

  • " Nach dem Scheitern des letzten Energiegipfels müsse über eine grundlegende Änderung nachgedacht werden."

    Aha, worüber möchte man denn nachdenken? Weiterhin ins Blaue hinein? Über eine grundlegende Änderung kann nur nachgedacht werden, wenn es als Grunlage ein allumfassendes Konzept geben würde. Dies ist jedoch wegen der Unfähigkeit unserer politischen Dummschwätzer immer noch nicht gegeben.

  • Sich bei einer nationalen strategischen Frage vom Wetter abhängig zu machen, halte ich für abenteuerlich.

    War der Wahlkampf in BW damals so wichtig ?

    Wir können heute immer noch keine sicheren Wetterprognosen machen und bauen in der Zukunft verstärkt auf den Wind ??

    Solche populistischen Entscheidungen tragen wesentlich dazu bei, dass das Ansehen des politischen Führungspersonals weiter erodiert.

    Wenn dabei irgendwann eine kritische Grenze überschritten ist, dann bekommen wir wahrscheinlich ganz andere Probleme im Land, und die möchte ich nun wirklich nicht haben.


  • Was für einen Sinn soll es eigentlich machen ökonomische Fragen auf der Ebene der Politik zu diskutieren? Wenn Windkraft Sinn macht (und davon bin ich ja perönlich sogar überzeugt - was haber nicht heißt das ich da Experte wäre... also irrelevant was ich glaube!) dann kann sich Windkraft auch ökonomisch durchsetzen. Alles was man da ggf. noch zu tun hätte wäre zu gucken ob irgendwo vielleicht kontraproduktive Subventionen oder Privillegien "herumhüpfen".
    Der Witz in unserem Staat ist: Wir haben bereits eine unübersichtliche Subventionslandschaft im Energiesektor - und alles was uns Einfällt ist da was zu verändern in dem wir was Neues mit noch mehr Subventionen und Privillegien beglücken.

    Das ist etwa so wie wenn man Jugendlichen Saufgutscheine in die Hand drückt damit die ordentlich was für die Brauereiwirtschaft tun können - und danach versucht ihnen mit Limo-Gutscheinen ihre Alkoholsucht auszutreiben.
    Die Getränkeindustrie als Ganzes wäre derartigem Unfug sicher auch nicht abgeneigt...

  • Das Problem ist daß sich ja "der Markt" gar nicht zur Sache äußern darf. Die Suche nach der Sinnfrage haben Politiker und Medien an sich gerissen - von den übrigen "üblichen Verdächtigen" fehlen da eigentlich nur noch die Kirchen, Gewerkschaften und Sozialverbände.
    Man stelle sich mal vor beim Autokauf liefe es ebenso: Man zahlt zusätzliche Steuern und wenn man Glück hat kriegt man vielleicht sogar mal ein Auto. Kann aber auch sein daß man gar nichts kriegt - oder nur ein Fahrrad...

    Und weil das so ist braucht sich auch der Verbraucher nicht wundern wenn ökonomisch gesehen "irgendwas" dabei rauskommt. Wenn er Glück hat dann kriegt der Verbraucher was für seine buchstäblich beige-steuer-ten Subventionen wieder - wenn er (wie so oft) Pech hat ist für ihn außer Spesen nichts gewesen und die einzigen Profiteuere sind die subventionsbeglückten Großunternehmen mit ihren guten Kontakten in die Politik.

  • Gemäß der Webseite von offshore-windenergie.net stehen in der Nordsee 54 Windkraftanlagen mit einer Gesamtleistung von 269,5 MegaWatt im Netz. Ihre gestrige Höchstleistung betrug laut Webseite von TenneT http://goo.gl/UXnFI um 18:00 Uhr gerade mal 46 MegaWatt. Ein teures und peinliches Jammerspiel der ökologischen Energiewende.

  • Far Shore Windenergie, wie in der norddeutschen Nordsee, liefern Voll-Last Stunden!
    "You are making gold out of nothing" wie die Amerikaner dazu sagen. Bei einer rasant wachsenden Weltbevölkerung könnte das nach dem Automobil ein weiterer Mega-Export Schlager werden. Aber im Jahr 1900 musste man eben auch zuerst hierzulande die Strassen ausbauen.

Mehr zu: Ausstiegs-Forderung - Verbraucherschützer halten Offshore-Windkraft für Irrtum

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