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Autobahnblockaden gefordert Lafontaine schürt soziale Unruhen

Die Menschen sollten Autobahnen und Eisenbahnstrecken blockieren, um so gegen umstrittene Vorhaben der Bundesregierung zu protestieren. Solche Aktionen wünscht sich der Chef der Linken, Oskar Lafontaine.
Der Vorsitzende der Partei

Der Vorsitzende der Partei "Die Linke", Oskar Lafontaine, wünscht sich Protestformen wie in Frankreich.

(Foto: ap)

HB BERLIN. Lafontaine plädierte in einem Interview im "Hamburger Abendblatt" für deutlich schärfere Protestformen, wenn Gesetze verabschiedet würden, gegen die eine große Mehrheit der Bevölkerung sei. "Wenn Maßnahmen wie Hartz IV oder die Rente mit 67 verabschiedet werden und die große Mehrheit der Bevölkerung dagegen ist, dann kann sie den Verkehr oder die Produktion lahmlegen", sagte Lafontaine. Er verwies damit auf Vorbilder aus Frankreich.

Dennoch will Lafontaine ein Zusammengehen mit der SPD nicht ausschließen: "Ob sich die Linke und SPD einmal zu einer Partei zusammenschließen, ist eine Frage des Programms", sagte der Politiker nach Angaben der Online-Ausgabe der Zeitung. Heute seien die Programme grundverschieden. Lafontaine sieht aber zunehmende Gemeinsamkeiten in zentralen Fragen. In der SPD gebe es Bewegung bei Hartz IV und in der Afghanistan-Politik. Nach solchen Themen richte sich auch, ob und wann eine rot-rote Koalition im Bund möglich werde.

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