Autoindustrie Umstellung auf E-Mobilität gefährdet 410.000 Arbeitsplätze
Die Forscher gehen davon aus, dass bis 2030 zehn Millionen Elektrofahrzeuge auf deutschen Straßen unterwegs sind.
Stuttgart, Düsseldorf, Berlin Durch die Umstellung auf die Elektromobilität sind in Deutschland bis zum Jahr 2030 rund 410.000 Arbeitsplätze gefährdet. Allein in der Produktion des Antriebsstrangs, also bei Motoren und Getrieben, könnten bis zu 88.000 Stellen wegfallen, heißt es in einem Bericht der Nationalen Plattform Zukunft der Mobilität (NPM), der dem Handelsblatt vorliegt. Die Ergebnisse sollen an diesem Montag vorgestellt werden – zwei Tage vor dem für Mittwoch geplanten Autogipfel.
Der aktuelle NPM-Bericht macht deutlich, wie groß die soziale Sprengkraft durch die Transformation der Autoindustrie ausfallen könnte. Um Jobverluste zu minimieren, fordert eine NPM-Arbeitsgruppe unter Vorsitz von IG-Metall-Chef Jörg Hofmann eine strategische Personalplanung der Unternehmen und regionale Qualifizierungszentren, in denen Firmen, Arbeitsagentur und Weiterbildungsträger zusammenarbeiten.
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