Bamf-Zahlen Zahl der Asylanträge steigt im Juli auf rund 15.200

Die meisten Migranten, die von Januar bis Juli nach Deutschland gekommen sind, stammen aus Syrien, der Irak und Afghanistan. Insgesamt bleiben die Zahlen aber unter Vorjahresniveau.
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Im Juli sind die Zahlen im Vergleich zum Vormonat wieder gestiegen. Quelle: dpa
Asylanträge

Im Juli sind die Zahlen im Vergleich zum Vormonat wieder gestiegen.

(Foto: dpa)

BerlinDie Zahl der Asylanträge in Deutschland ist von Juni auf Juli um knapp 2000 auf rund 15.200 gestiegen, aber noch unter dem Vorjahreswert geblieben. Seit Jahresanfang seien beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) rund 110.300 Asylanträge eingegangen, teilte das Bundesinnenministerium am Freitag weiter mit. Das seien rund 15 Prozent weniger gewesen als im selben Zeitraum 2017. Hauptherkunftsländer seien in den ersten sieben Monaten Syrien, Irak und Afghanistan gewesen.

Entschieden wurde vom Bamf seit Jahresbeginn über gut 138.400 Anträge. Über zwei Drittel der Asylgesuche wurden abgelehnt (35,8 Prozent) oder erledigten sich anderweitig (32,7 Prozent), etwa weil andere EU-Staaten auf Grundlage des Dublin-Verfahrens für den Asylantrag zuständig wären. Damit verdoppelte sich der Anteil der anderweitigen Erledigungen, der im selben Zeitraum 2017 noch 16,8 Prozent betragen hatte.

Ein geringerer Anteil kann vorerst in Deutschland bleiben. Seit Jahresanfang 2018 erhielten 15,5 Prozent der Antragssteller den Flüchtlingsstatus und 11,2 Prozent subsidiären Schutz. Für 4,8 weitere Prozent stellte das Bamf Abschiebungsverbote fest.

  • rtr
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