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Baupfusch im Kanzleramt Aus Merkels „Waschmaschine“ rinnt das Wasser

Das futuristisch anmutende Kanzleramt im Spreebogen wird zwar täglich von Touristen bestaunt. Die Berliner aber bezeichnen die Regierungszentrale mit dem großen Rundfenster in ihrer bekannten Respektlosigkeit nur als „Merkels Waschmaschine“. Neun Jahre nach Inbetriebnahme erweist sich diese 250 Millionen Euro teure Waschmaschine nun als undicht.
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Baupfusch: In das 12.000 Quadratmeter große Kanzleramt dringt Regenwasser ein. Quelle: dpa

Baupfusch: In das 12.000 Quadratmeter große Kanzleramt dringt Regenwasser ein.

(Foto: dpa)

BERLIN. In das 12 000 Quadratmeter große Gebäude dringt Regenwasser ein – sehr zum Leidwesen der Hausherrin. Ihr im siebten Stockwerk gelegenes Büro muss die Kanzlerin in diesen Tagen verlassen, damit die Arbeiter den Baupfusch beheben können. Geduldig packt Merkel die Kisten und räumt die Chefetage. Unterkunft findet sie auf dem Flur von Kanzleramtsminister Ronald Pofalla. Der weiß noch nicht, ob es immer so gut ist, wenn er die Chefin in den nächsten Wochen ganz dicht auf der Pelle hat.

Die Sanierungsarbeiten beschränken sich nicht nur auf das Kanzlerbüro. Die gesamte Lüftungstechnik wird erneuert, ebenso die Dachabdeckung. Vergleiche mit dem Baupfusch in der Kölner U-Bahn lässt Merkel aber nicht gelten; die Regierungszentrale werde schon nicht einstürzen.

Im Gegensatz zu ihrem Vorgänger Gerd Schröder nutzt Merkel die Dienstwohnung im Kanzleramt nicht. Allerdings kann sie dem Baulärm nicht entfliehen. Gegenüber ihrer Berliner Privatwohnung am Pergamonmuseum wird auch seit Jahren gebaut.

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3 Kommentare zu "Baupfusch im Kanzleramt: Aus Merkels „Waschmaschine“ rinnt das Wasser"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • ist doch eine Sensation! Das war sieben Jahre dicht!

    Da sieht man welch gewaltigen Fortschritte unsere Superarchitekten und bauingenieure machen. Normalerweise treten doch in den ersten drei Jahre Wasserschäden auf.

    Vielleicht bekommen die ja mal im Jahre 2010 ein Dach dicht, hat man ja auch in der Steinzeit schon mal geschafft.

  • ich finde das ist schon eine Sensation, fast eine Meisterleistung der modernen Architektur, daß das erst nach sieben Jahren undicht wird!!!

    Man sieht dass unsere Superarchitekten und bauingenieure sich immer mehr steigern, üblich sind doch Wasserschäden normalerweise innerhalb drei Jahren.

    Prima...vielleicht schaffen die ja mal im Jahre 2010 ein dichtes Dach zu bauen, hat man ja in der Steinzeit auch hinbekommen :-)

  • Das ist doch keine Meldung.

    Eine (sensationelle) Meldung wäre: Kanzleramt auch 5 Jahre nach der Fertigstellung ohne jeden baumangel - DAS könnte mich erschüttern!