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Premium Bayerische Laboraffäre Der großzügige Herr Schottdorf

Ein Untersuchungsausschuss in Bayern soll klären, ob die Politik Ermittlungen gegen Ärzte und den Großlabor-Betreiber Bernd Schottdorf bremste. Dessen Beziehungen zur CSU waren sehr eng. Und es floss Geld.
13.07.2015 - 20:19 Uhr
„Ich habe den Eindruck gewonnen, das wir wesentliche Probleme des Gesundheitswesen sehr ähnlich beurteilen.“ (Foto: dpa picture alliance)
Bernd Schottdorf, Schlossbesitzer mit guten Beziehungen zur CSU

„Ich habe den Eindruck gewonnen, das wir wesentliche Probleme des Gesundheitswesen sehr ähnlich beurteilen.“ (Foto: dpa picture alliance)

Düsseldorf, München Die Sache war reif für das Hinterzimmer. Also setzte sich Bernd Schottdorf am 3. Februar 2005 an seinen Schreibtisch und verfasste einen Brief an Christian Ruck, den CSU-Bundestagabgeordneten aus seiner Heimatstadt Augsburg. Ziel: Schottdorf, Europas größter Laborbetreiber, wollte in den Markt mit günstigen Ersatzmedikamenten einsteigen, den sogenannten Generika. Und Ruck sollte ihm dabei helfen.
Der Multimillionär Schottdorf suchte ständig nach Möglichkeiten, dem Gesundheitssektor noch mehr Geld abzuringen. Nun überlegte er, ein Vertriebssystem mit Versandapotheken aufzubauen. „Das vom Arzt ausgefertigte Rezept wird von unserem Labordienst in die Zentrale in Augsburg gebracht und hier in unserer Versandhausapotheke erfasst“, schrieb Schottdorf an Ruck.

All das funktionierte aber nur, wenn die Ärzte mitspielten. Deshalb dachte sich Schottdorf für die Mediziner einen Anreiz aus. In einem späteren Brief schrieb er: „Da wir täglichen direkten Kontakt zu 10.000 Arztpraxen haben, ... werden wir ein Konzept der direkten Umsatzbeteiligung entwickeln.“

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