Bayern Wahl 2018
Ludwig Hartmann und Katharina Schulze mit Grünen-Chef Robert Habeck (v.l.)

Die Grünen mit ihren Spitzenkandidaten in Bayern sind auf dem Weg zur zweitstärksten Kraft.

(Foto: dpa)

Bayernwahl Was die Grünen für die CSU so gefährlich macht

Schwarz-Grün rückt in Bayern in den Bereich des Möglichen. Die lange undenkbare Machtoption verändert die Ökopartei. Ein Ortstermin mit den Spitzenkandidaten Hartmann und Schulze.
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Berlin, MünchenRobert Habeck will es wissen. Ein Grünen-Parteichef, der vor einer Landtagswahl zwei Wochen lang quer durch die Provinz tingelt, fern der Berliner Politik 23 Städtchen wie Schwabmünchen, Krumbach und Gräfeling abklappert – das ist eine Premiere.

Eine Premiere könnte aber auch sein, was sich im Süden der Republik anbahnt: dass die Grünen ihr Ergebnis von 2013 verdoppeln und nach der CSU zweitstärkste Kraft im bayerischen Landtag werden.

Eine „Frischluftzufuhr für die Demokratie“ nennt Habeck das, was in Bayern gerade passiert: dass die CSU ihre absolute Mehrheit wohl verliert. Dass in Bayern zum ersten Mal seit Jahrzehnten Parteien wirklich miteinander verhandeln müssen.

„Ja, es kann sein, dass die Regierungsbildung kompliziert wird“, hat der Parteivorsitzende jüngst in seinem Blog geschrieben. „Und es kann sein, dass es anders wird.“ Aber es sei nichts, wovor man Angst haben müsse.

Die Grünen in Bayern, das war in den vergangenen Jahren keine große Erfolgsgeschichte. Zwar sind sie seit 1986 im Landtag, doch waren sie stets weit davon entfernt, zweistellig zu werden. Jetzt aber kommen sie in Meinungsumfragen auf bis zu 18 Prozent, während die CSU, die 2013 noch die absolute Mehrheit geholt hatte, auf 33 Prozent abgesackt ist.

Die AfD liegt mit 14 Prozent auf Platz drei, die SPD bei zehn, die Freien Wähler bei elf Prozent.

Die Stimmung bei der Ökopartei ist blendend. Denn auf sie als Koalitionspartner könnten die CSU und ihr Spitzenkandidat Markus Söder nach der Wahl angewiesen sein. Ein lange undenkbares Bündnis, auch für Katharina Schulze und Ludwig Hartmann.

Die beiden Grünen-Spitzenkandidaten, die sich menschlich wie inhaltlich gerne als Anti-Söder inszenieren, sind nur langsam in den vergangenen Wochen von dieser Undenkbarkeit abgerückt. Vorbehalte sind jedoch noch immer spürbar, von Begeisterung keine Spur. „Wenn Herr Söder sich zum Beispiel beim Klimaschutz, beim Erhalt der Artenvielfalt und beim Kampf gegen den Flächenfraß auf eine Politik der langen Linien einlässt, spielt es keine Rolle, ob mir seine Nase taugt“, sagt Hartmann.

Auch Schulze erteilt einer möglichen Allianz keine Absage mehr: Mit den Grünen könne man jederzeit über Ökologie und Gerechtigkeit reden, nicht aber über eine autoritäre und anti-europäische Politik.

Die beiden ergänzen sich gut. Die quirlige Power-Frau Schulze, 33 Jahre, und der seriöse Hartmann, 40, der zu jedem Thema die passenden Statistiken kennt. Wer nach einem Bürgerdialog mit den Gästen spricht, merkt, dass das funktioniert. Nicht jeder ist ein Fan von Schulze und nicht jeder ist ein Fan von Hartmann. Aber mit mindestens einem von beiden kann sich jeder im Publikum anfreunden.

Manchmal sind auch CSU-Wähler darunter. Einer sagt, dass er sein Kreuz 30 Jahre lang für Schwarz gesetzt hat. Jetzt sei er vorbeigekommen, um sich mal die Grünen anzugucken, von denen er gerade so viel hört. Nach der Veranstaltung geht er zu Schulze, die alle bei den Grünen nur Katha nennen, und sagt: „Mich haben Sie.“

Schulze und Hartmann werden oft als pragmatische Flexi-Grüne beschrieben. Aber was genau das bedeuten soll, wissen sie auch nicht. Hartmann sagt, er habe klare Ziele, die nicht verhandelbar seien. Nur über den Weg dorthin könne man reden. In seiner Zeit als Kommunalpolitiker habe er gelernt, wie wichtig Kompromisse seien. Schulze sieht das ähnlich. Ihr Ziel: die Welt retten, aber pragmatisch.

Schulze ist bei Veranstaltungen Rednerin, Moderatorin und Zuhörerin zugleich. Sie ist engagiert, aber auch ein bisschen hibbelig. Bei Veranstaltungen steht sie nie still, immer muss sie irgendwem die Hand geben oder dem Publikum etwas zuflüstern. Und wenn die Fotografen sie noch einmal in einer anderen Pose ablichten wollten, dann rollt Schulze mit den Augen.

Man merkt, dass sie es es kaum erwarten kann, endlich loszulegen. Sie hält emotionale Plädoyers für Europa und bremst Fragensteller, die nicht auf den Punkt kommen. Aber wenn ihr Co-Spitzenkandidat, der sich zuletzt im TV-Duell gegen Söder als kampfeslustiger, aber etwas aufgekratzter Herausforderer präsentierte, über Energiepolitik spricht, hört Schulze konzentriert zu und klatscht begeistert Beifall. „Der Ludwig kennt gefühlt jedes Windrad in Bayern und weiß ganz genau, welches wie viel Strom produziert“, sagt sie später.

Die Grünen-Politikerin warnt trotz der guten Umfragewerte vor zu viel Euphorie. „Ich kann da nur meinen Parteikollegen Winfried Kretschmann zitieren: Wir bleiben auf dem Teppich, auch wenn er fliegt.“ Das Ziel der Grünen sei ein zweistelliges Ergebnis.

Wenn die Partei dann auch noch auf dem zweiten Platz landet und die absolute Mehrheit der CSU kippt, werde sie „die glücklichste Person der Welt“ sein. Ob es dann zu einer Koalition kommt, ist völlig ungewiss. Bei den Grünen in Berlin ist man davon überzeugt, dass Söder eher ein Bündnis mit den Freien Wählern und der FDP schmieden würde statt mit den Grünen zu reden. Doch was ist, wenn die FDP nicht in den Landtag einzieht?

„Ja, um es mit Katha Schulze zu sagen, es liegt was in der Luft“, sagt Habeck, der das bayerische Spitzenduo bis Sonntag unterstützt und es sich auch nicht nehmen lässt, bei der Wahlparty in München dabei zu sein. Habeck, der die Grünen für neue Wähler interessant machen will und damit – ähnlich wie in Bayern – gerade ziemlich erfolgreich ist.

Wenn der Bundestag jetzt neu gewählt würde, kämen die Grünen einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa zufolge auf 18 Prozent. Bei den Bundestagswahlen vor einem Jahr waren sie bei 8,9 Prozent gelandet.

„Die Grünen werden in der Bevölkerung als pragmatische Oppositionspartei wahrgenommen und akzeptiert“, begründet Politikwissenschaftler Michael Wehner die derzeitige Stärke der Partei. Gleichzeitig profitierten sie von Fehlern und der Schwäche der anderen Parteien. Und was ihnen noch mehr nutze: „Sie gelten als die wahren Antipoden der AfD.“

Jenseits ihrer Kernkompetenz Umweltpolitik sind es vor allem die Themen Europa und die Abgrenzung vom Rechtspopulismus, die den Grünen neuen Zulauf bescheren. „In beiden Fragen stechen die Grünen dadurch hervor, dass sie eine klare Haltung vertreten, die die anderen Parteien vermissen lassen und bei der sie Zustimmungswerte in der Bevölkerung erzielen, die weit über die eigene Kernklientel hinausgehen“, sagt der Politikwissenschaftler Arne Jungjohann.

Mit der Frage des Kohleausstiegs rücke ein weiteres Thema auf die nationale Agenda, bei dem den Grünen eine hohe Kompetenz zugeschrieben wird.

Die Grünen hätten zudem mit ihren Regierungsbeteiligungen in den vergangenen Jahren gezeigt, dass sie ihre Politik mit verschiedenen Partnern umsetzen können. Mit ihrem Kurs der Eigenständigkeit sei es gelungen, glaubwürdig in Koalitionen sowohl mit der SPD als auch mit der Linkspartei, mit der FDP und der CDU grüne Inhalte umzusetzen. Die Wähler wüssten, wofür die Grünen stehen. Die Partei scheine verlässlich und stabil zu sein.

Forsa-Chef Manfred Güllner beobachtet, dass der größte Zulauf aus der politischen Mitte erfolgt. „Es gelingt ihnen, in die klassische Mittelschicht einzubrechen“, sagte Güllner dem Handelsblatt. Jetzt hätten sie die Chance, das zu halten: durch Kontinuität und pragmatische Politik.

70 Prozent der neuen grünen Mitglieder hätten früher eine der etablierten Parteien gewählt, vor allem die SPD, aber auch die Union. Und, ein Novum, auch FDP-Wähler wandern zu den Grünen. Das hat Folgen: Nur noch 60 Prozent der Neu-Grünen definierten sich als links, bald 40 Prozent zählten sich zur politischen Mitte.

Die neuen Sympathisanten der Grünen wollten eine rational-pragmatische Politik, wie sie von Winfried Kretschmann in Baden-Württemberg, Tarek Al-Wazir in Hessen und Habeck in Berlin verkörpert werde, argumentiert Güllner.

Frei von Risiko ist das nicht: „Das kann natürlich andere vergraulen, nämlich die eher fundamentalistische, linke Wählerklientel“, sagt Wehner. „Gerade in den Universitätsstädten in Baden-Württemberg merken wir, dass Grüne an Zuspruch verlieren, weil die Partei vielen Wählern zu konservativ geworden ist.“ Das sei eine schwierige Gratwanderung, „aber Habeck könnte das in Balance halten“.

Habeck, immer wieder Habeck. Der 49-jährige Norddeutsche, der zusammen mit Annalena Baerbock seit einem guten halben Jahr die Partei führt und einen neuen Ton in die politische Auseinandersetzung gebracht hat, gilt als entscheidender Trumpf der Partei. Er kann nicht nur gut reden, er kann auch überzeugen.

Beobachter nehmen es Habeck ab, dass es ihm nicht nur um kurzfristigen Erfolg, sondern um die Sache geht und er entsprechend um Zukunftskonzepte ringt – was sich längst auch auf die Fraktion übertragen hat. Das Motto: nicht ununterbrochen an der Koalition herummäkeln, selbst wenn die es mit ihren Streitereien verdient hätte, sondern versuchen, eigene inhaltliche Akzente zu setzen.

Und zwar nicht nur in der Klima- und Umweltpolitik, auch in der Innenpolitik wie jüngst, als die Grünen eine Reform des Verfassungsschutzes forderten und gleich einen Vorschlag auf den Tisch legten.

Wie in Bayern. Was die Grünen so gefährlich für die CSU macht, ist, dass Schulze und Hartmann nicht nur klassische grüne Themen bespielen. So fährt die energiegeladene Schulze nicht nur Streife mit der Polizei, sondern fordert auch mehr Personal, eine bessere Ausstattung und das Einstellen von Spezialisten – nicht unbedingt ein Spezialthema für die Grünen, denen der bayerische Ministerpräsident gar vorwirft, Überwachungskameras wollten sie ohnehin alle abhängen.

Ihren Co-Vorsitzenden Hartmann lässt das kalt, olle Kamellen seien das, sagte er im TV-Duell. „Die CSU wird einen Partner brauchen, davon gehe ich aus. Die Zeiten ihrer absoluten Mehrheit sind vorbei.“ Die Menschen, meint Hartmann, seien weiter als die rückständige CSU. Und die Grünen verkörpern diesen neuen Zeitgeist? Sie geben sich zumindest Mühe, so zu wirken.

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    für eine Deckelung des täglichen Flächenverbrauchs auf 5 Hektar pro Tag - anstelle von derzeit 13 ! - plädiert hatte.

    Selbst eingefleischte „C“SUler wenden sich mittlerweile mit Grausen ab. Nicht zuletzt auch wegen der vergifteten Hassparolen, die die Gesellschaft vergiften. Das lässt sich nicht einfach durch Unterlassung unseliger Wordings zurückdrehen. Das Gift ist nun mal verspritzt! Die Gesellschaft gespalten!

    Söders Politik ähnelt mittlerweile mehr einem Vorspielen im Rahmen seiner Bewerbung um den - in weiser Voraussicht - von der AfD freigehaltenen Platz ihres bayerischen Wahlkampf-Anführers.

    Die bayerischen Wähler haben verstanden und strafen mittlerweile die Seehofer-Söder-Donrindt-„C“SU ab: minus 15% mit weiter fallender Tendenz!
    Schön!

    ‪Nach der Wahl ist vor der Wahl:
    http://youtu.be/0zSclA_zqK4‬

    Übrigens:
    Söder und seine „C“SU untergraben darüberhinaus auch den Rechtsstaat, wenn sie Recht und Gesetz, auch in Form von Gerichtsentscheidungen, ignorieren - z.B. bei der Verhinderung von Dieselfahrverboten in Bayern - , rechtswidrige Aktionen dulden oder gar herbeiführen - wie z.B. bei der Abschiebung von Sami A. -, oder etablierte Rechtswege schlecht reden - z.B. durch Etikettierung als Anti-Abschiebe-Industrie!

  • ...
    Aber Söder hat schon mal das Geld für seine Grenzpolizei ausgegeben und den Bayern unhaltbare, falsche Versprechungen gemacht. Dafür hat der bayerische Lehrerverband weiterhin einen drastischen Lehrermangel bis 2025 prognostiziert!

    Da war Söders Ausrufung des Endes des Multilateralismus, was gleichzusetzen wäre mit dem Ende der EU mit ihren offenen Grenzen und ihrer freiheitlichen, liberalen, demokratischen Werteordnung.

    Da hat die Söder-„C“SU eine stärkere rechtspopulistische und rassistische Färbung erhalten. Sie hat sich - nicht nur in der Flüchtlingspolitik - in Ihrem Hauptwiderspruch verheddert: die christliche/-abendländische Kultur mit ihren sichtbaren Zeichen einer Willkommenskultur und Gutmenschentum verteidigen zu wollen und diese dabei
    gleichzeitig mit Füßen zu treten.

    Da war der verantwortungs-, gewissen-, skrupel- und grundlose sowie törichte Zwergenaufstand der 6%-(nach aktuellen Umfragen <5%!)-Provinzpartei im Rahmen der Asylpolitik, den die „C“SU Protagonisten Seehofer, Söder und Dobrindt zu einer fulminanten Staats- und Regierungskrise aufbauschten und zudem die deutsche Regierung, die deutsche Kanzlerin Merkel und die EU in Geiselhaft genommen haben einzig und allein aus wahltaktischen Gründen: um den sich abzeichnenden drohenden Verlust der absoluten „C“SU-Mehrheit in Bayern abzuwenden.

    Da war die Ankündigung von 10.000 neuen Wohnungen bis 2025 (!) einer neuen staatlichen Wohnungsgesellschaft, nachdem der bisherige Finanzminister Söder ohne Not über 32.000 landeseigene Wohnungen (85.000 Mieter!) an dubiose Investoren verscherbelt hatte! So kümmert sich die „C“SU auch um die kleinen Leute! Klingt wie eine Drohung!

    Da war erst die Eindämmung des Flächenfraßes, nachdem „C“SU-Heimatminister Söder Bayern zum deutschen Meister beim Flächenfraß hat verkümmern lassen! Nach der Abweisung des Flächenfraß-Volksbegehren durch des Bayerische Verfassungsgericht, hat Söder das Urteil begrüßt, obwohl das Volksbegehren für eine Deckelung..

  • Sie vermissen Details?
    Seitdem Söder den Seehofer vom bayerischen Ministerpräsidenten-Thron gestoßen hat, landet er einen Rohrkrepierer nach dem anderen:

    Da war zunächst sein unseliger Kreuz-Erlaß, der ihm sogar unter Christen viel Ärger, Unverständnis und auch Häme eingebracht hat - nicht nur in Bayern, selbst in dem in dieser Frage toleranten Nigeria!

    Da war der Entwurf für ein neues bayerisches Psychiatrie-Gesetz, das, unter der falschen Überschrift „Hilfe“, psychisch Kranke wie Straftäter behandelte, das selbst in der „C“SU für viel Ärger sorgte, und das mittlerweile schon wieder - wenn auch noch ungenügend - entschärft wurde.

    Da war das neue bayerische Polizeiaufgaben-Gesetz mit einer nie da gewesenen Einschränkung der Bürgerrechte, das mittlerweile im Landtag mit der „C“SU-Mehrheit verabschiedet wurde und gegen das mittlerweile Verfassungsklage eingereicht wurde.

    Da war das 100-Punkte-Wahlprogramm, gespickt mit Wahlgeschenken, z.B. im Bereich Pflege, Familien, Hebammen, die mehr den Charakter von Almosen haben als die dortigen Probleme nur ansatzweise zu lösen. Und für die Abgehängten bleibt weder vom neuen Familiengeld noch vom neuen Pflegegeld wegen deren Anrechnung auf Hartz IV viel übrig! Dafür Geldverschwendung für Großmannssucht-Utopien wie z.B. Bavaria ONE (in 10 Minuten von Ottobrunn zu den Sternen?). Und die Frage unbeantwortet blieb, weshalb die - noch - mit absoluter Mehrheit regierende „C“SU all die Mängel nicht längst abgestellt habe? Übrigens hat der bayerische Lehrerverband weiterhin einen drastischen Lehrermangel bis 2025 prognostiziert!

    Da war die kraftvoll verkündete Aufstellung einer eigenen, selbständigen bayerischen Grenzpolizei, deren Kompetenzen jetzt offensichtlich durch Söders „Parteifreund“ Noch-Bundesinnenminister Seehofer entscheidend beschnitten wurden! Sie können nicht eigenständig agieren! Dumm gelaufen! So sehen bayerische Männerfreundschaften in der „C“SU aus! Aber Söder hat schon mal das Geld für seine...

  • Sonst noch etwas?
    Der „C“SU-Vorsitzende und vom bayerischen Hof verjagte bayerische Ex-Ministerpräsident Seehofer hat Söder quasi amtlich eine Schwäche seines Charakters und eine Neigung zu Schmutzeleien bescheinigt. Doch vor der Wahl erklärt Seehoferer, Söder sei „das Beste, was Bayern zu bieten hat“. Mal abgesehen von den Seehoferschen Widersprüchen, ist das eine Beleidigung für viele Bayern! Seehofer mag Recht haben, dass Söder das Beste ist, was die „C“SU zu bieten hat - und selbst das dürften etliche anständige „C“SUler anders sehen.
    Auf mich wirkt Söder mit seinem höfischen Auftreten überheblich, arrogant, falsch, unglaubwürdig, verantwortungslos, respektlos, unanständig und unsympathisch. Auch ich kann einen solchen Typen nicht wählen! Abstürzende Wahlprognosen, wie sie derzeit durch den Seehofer-Söder-Dobrindt-Effekt zu beobachten sind, schaffen eine häßliche Atmosphäre, Herr Söder!
    Was wir endlich wieder brauchen in der politischen Auseinandersetzung ist Anstand, Respekt und Menschenwürde anstelle von Angstmacherei und Hass-Parolen. Und das geht weder mit der Seehofer-Söder-Dobrindt-„C“SU und mit der AfD schon gar nicht!
    Wider den aktuellen Zeitgeist!
    https://youtu.be/JNjh46zpQFA

  • Und weiter?
    Söders gewissenlose und gemäß dem „C“SU-Ehrenvorsitzenden Theo Waigel, törichte Wahlkampfstrategie lässt sich auf folgende Formel verkürzen: Söder first, „C“SU second, Bayern third, Deutschland?, Europa ?? Also ganz gegen die erfolgreiche Doktrin von Franz Josef Strauß: „Bayern ist unsere Heimat, Deutschland unser Vaterland, Europa unsere Zukunft“.
    Übrigens ist Söders Strategie bei der Schuldfrage für den beispiellosen Absturz der Seehofer-Söder-Dobrindt-„C“SU genau umgekehrt: Söder last, ...

  • Na, dann konzentrieren wir uns doch mal in Bayern auf die bisher mit absoluter Mehrheit regierende „C“SU:
    Der mittlerweile bekannte Seehofer-Söder-Dobrindt-Effekt stürzt die „C“SU - nach über einem halben Jahrhundert - mit nur kurzer 5-jähriger Unterbrechung - absoluter Mehrheit in einer beispiellosen Abwärtsspirale in eine Katastrophe: minus 15%! Eine Katastrophe biblischen Ausmaßes! Aus „C“SU-Sicht, nicht aus bayerischer Sicht! Und es ist noch kein Ende in Sicht! Und das ist gut so!
    Die Seehofer-Söder-Dobrindt-„C“SU hat Anstand und Respekt in der politischen Auseinandersetzung verloren, Ängste und Hass geschürt und ihr christliches Menschenbild verraten! Am besten für diese „C“SU wäre jetzt eine Erneuerungsphase - ohne die Scharfmacher Seehofer, Söder, Dobrindt, Scheuer, Blume, ... - aus der bayerischen Opposition heraus!
    Aber mal ehrlich? Selbst 33% sind für so eine miese Performance noch zuviel!

  • Hallo Herr Behrends,

    richtig, das einzige was die Grünen bisher geleistet haben war Onkel Jürgens Dosenpfand. Ansonsten bedienen sich Katrin Göring Eckhard und Claudia Roth sowie der Kinderbuchautor ebenso an den leeren Staatskassen und tragen individuell persönlich auch nichts zur Asylkrise bei was Sie von anderen immer wieder verlangen nämlich einfach auch Geld aus dem eigenen Portemonaie beizusteuern! Nein der Arbeitnehmer soll weiter die Zeche für alles zahlen und nicht gefragt werden!

  • Weshalb nun ausgerechnet die Partei der Öko-Faschisten mit ihren abstrusen Ideen und ihren Vertretern, die sich in Berlin-Mitte so schön gemütlich eingerichtet haben, zu den Wahlsiegern und Zugewinnlern gehören soll, erschließt sich mir nicht.

    Was haben diese Leute bisher eigentlich geleistet, dass ihnen großer Zuspruch entgegen kommt?

  • Um es kurz zu machen:

    Die Haushaltslage und Zukunftsfähigkeit in Schleswig Holstein sind als katastrophal zu bezeichnen.
    Nur das von der SPD ruinierte Bremen ist noch schlimmer dran mit sage und schreibe über 20 Milliarden ! Schulden. Dafür müssten schon lange Ex Bürgermeister und Senatoren dem Haftrichter vorgeführt werden. In der Privatwirtschaft nennt man das Konkursverschleppung und wird strafrechtlich verfolgt. Politiker sitzen mit hohen Pensionen in einer duften Alten WG und geniessen den hochbezahlten Ruhestand.
    Die nächsten 2 generationen werden diese gigantischen Schulden pro Kopf nicht abarbeiten können- die 2 Billionen vom Bund noch obendraufgerechnet. Auch in NRW mit OMa Kraft sieht es nicht besser aus.
    Gute Nacht Deutschland, du schaffst dich ab!

  • Der Kinderbuchauto aus Flensburg hat schon in Kiel nicht viel bewegt ausser Schleswig Holsteiun blüht auf Aktion. Ansonsten war er als Vize Landeschef wenig in Aktion und definitiv zu wenig für ein strukurschwaches Bundesland wie SH mit wenig Industrie und eines von wenigen Ländern wo noch nicht mal ein PKW Monatgewerk oder ein nennesnwerter Zulieferer zuhause ist. Darüber hätte sich die Stegner Der Kinderbuchautor und vor allem Albig mal endlich gedanken machen können wie junegn Menschen hier Brot und damit Zukunft gegeben werden kann, denn noch immer wandern komplette Abiturjahrgänge ab und kommen auch nicht mehr zurück weil es hier nichts zu arbeiten gibt im Gegensatz zu BaWü und BY. Und somit ist Sh auch extrem verschuldet und quasi bankrott denn die Beamtenpensionen werden in SH mittlerweile per Kredit finanziert und die HSH hat über 10 MRD Steuergelder aus Kiel und HH erhalten. Geht es noch schlimmer?

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