BDA-Chef Ingo Kramer „Wir dürfen in der Flüchtlingskrise nicht die Nerven verlieren“

Acht von zehn Deutschen glauben, dass die Regierung die Flüchtlingspolitik nicht mehr im Griff hat – aber Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer steht weiter fest zu Kanzlerin Merkel und setzt auf eine EU-Lösung in der Krise.
„Mir imponiert die Haltung der Kanzlerin, populistischen Strömungen zu widerstehen.“ Quelle: Marc-Steffen Unger für Handelsblatt
Ingo Kramer

„Mir imponiert die Haltung der Kanzlerin, populistischen Strömungen zu widerstehen.“

(Foto: Marc-Steffen Unger für Handelsblatt)

BerlinDas Gespräch findet am Abend vor Weiberfastnacht statt. Ob er schon in Karnevalsstimmung sei, wollen wir vom Arbeitgeberchef wissen. „Karneval, was ist das?“, fragt der Hanseat aus Bremerhaven. Das Interview kann beginnen.

Herr Kramer, acht von zehn Deutschen trauen der Flüchtlingspolitik nicht mehr. Wie zufrieden sind Sie mit der Politik von Angela Merkel?
Mir imponiert die Haltung der Kanzlerin, populistischen Strömungen zu widerstehen und Scheinlösungen nicht auf den Leim zu gehen. Sie arbeitet für eine nachhaltige und tragfähige gemeinsame europäische Lösung und hat dabei meine volle Unterstützung.

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