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BDA-Präsident Kramer zur Einheitskasse „Zur Abschreckung rate ich zu einer Behandlung in England“

Zweiklassenmedizin? Für Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer ist das deutsche Gesundheitssystem eines der besten der Welt. Die Pläne der SPD für eine Einheitskasse sieht er kritisch – auch aus Kostengründen.
24.01.2018 - 18:23 Uhr
„In Deutschland hat jeder Kranke Anspruch auf die bestmögliche Therapie, unabhängig davon, wie er versichert ist.“ Quelle: dpa
BDA-Präsident Ingo Kramer

„In Deutschland hat jeder Kranke Anspruch auf die bestmögliche Therapie, unabhängig davon, wie er versichert ist.“

(Foto: dpa)

Berlin Der Beschluss des SPD-Parteitags, mit einer Angleichung der Arzthonorare für gesetzlich und privat Versicherte die Zweiklassenmedizin in Deutschland zu bekämpfen, ruft nun auch die Arbeitgeber auf den Plan. Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer hält schon den Vorwurf nicht für gerechtfertigt. „Zweiklassenmedizin? In Deutschland hat jeder Kranke Anspruch auf die bestmögliche Therapie, unabhängig davon, wie er versichert ist“, so Kramer im Gespräch mit dem Handelsblatt. „Wir haben in Deutschland ein Gesundheitssystem, das mit seinen Leistungen in der Spitzengruppe der ganzen Welt liegt. Wer dieses höchst leistungsfähige System in Richtung einer Einheitskasse deformieren will, dem rate ich zur Abschreckung zu einer Behandlung im englischen Gesundheitssystem.“ Dort könne man sich anschauen, was die Einheitskasse bedeute: „Über fünf Millionen Patienten sind dort auf Wartelisten, einen Arzttermin bekommt man erst nach Monaten, und Leistungen werden zum Teil aus Kostengründen verweigert.“

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