Beamte Deutschland Bürger bekommen Personallücken zu spüren

Nach Einschätzung von Deutschlands Beamten wachsen die Risiken für die Bürger aufgrund von Personallücken im öffentlichen Dienst: Engpässe gibt es etwa bei Erziehern für Kitas, aber auch bei der Feuerwehr und beim Zoll.
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Um etwa den Anspruch auf Kita-Betreuung der Unter-Dreijährigen zu erfüllen, gebe es deutlich zu wenig Erzieher. Quelle: dpa

Um etwa den Anspruch auf Kita-Betreuung der Unter-Dreijährigen zu erfüllen, gebe es deutlich zu wenig Erzieher.

(Foto: dpa)

KölnDie Bürger bekommen Personallücken im öffentlichen Dienst nach Einschätzung von Deutschlands Beamten zunehmend unangenehm zu spüren. Leistungen des Staats seien verbesserungswürdig, Risiken für die Menschen wüchsen. Das betonten der Beamtenbund (dbb) und die Gewerkschaft der Beschäftigten der Kommunen, komba, unmittelbar vor der am Montag in Köln beginnenden Jahrestagung 2015 des dbb.

So gebe es etwa deutlich zu wenig Erzieher, um den Anspruch auf Kita-Betreuung der Unter-Dreijährigen zu erfüllen, sagte der komba-Vorsitzende Ulrich Silberbach der Deutschen Presse-Agentur. Engpässe bei der Feuerwehr gefährdeten die Sicherheit. dbb-Chef Klaus Dauderstädt hatte am Wochenende in der „Rheinischen Post“ (Samstag) vor Personalmangel auch bei Zoll, Gesundheitsschutz und Lebensmittelkontrolle gewarnt.

Am Dienstag steht das Thema Gewalt gegen Beschäftigte im öffentlichen Dienst im Zentrum des zweitägigen Kongresses.

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4 Kommentare zu "Beamte Deutschland: Bürger bekommen Personallücken zu spüren"

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  • Mein erster Vorschlag zur Güte und zur Effektivität der Sache dienend, mind. 25% der Verwaltungsbeamten und -angestellten umschulen und umbesetzen auf die Fehlstellen in Bund, Land und Kommunen.(Rausschmeißen geht ja leider nicht).
    Als nächstes wären dann die Gesetzes-und Vorschriftenfluten dran. Jede Menge Einsparpotential. Eine Organisation von externer Stelle ist absolut vonnöten. Ach so, ja, selbstverständlich müssen Bundestag und Landtage dann auf 50% herabgesetzt werden.
    Mind. 60 Mio Bundesbürger würden all dies bejahen!

  • Ob es Personallücken in einigen Bereichen gibt, lasse ich einmal offen, hängt sicher auch von den Ansprüchen ab, die man stellt.

    In jedem Fall ist es wichtig, den bürokratischen Apparat in der staatlichen Verwaltung auf allen Ebenen einmal zu durchforsten und auszudünnen, und die Gehälter auf ein angemessenes Maß abzusenken.

  • Warum muss Kita-Personal verbeamtet sein? Es gibt Länder in denen Lehrer nicht verbeamtet sind und die trotzdem bei PISA auf Augenhöhe mithalten können.

    Wie üblich ein Sturm im Wasserglas. Da jammert man über 30 Polizisten die zur Überwachung eines "Gefährders" notwendig seien verweigert sich aber der Diskussion über Ausweisungsgesetze und Aberkennung von Staatsangehörigkeit.

  • Eine richtige Diskussion - aber bereits vom Ansatz her falsch:
    Die Staatsschulden betragen unverändert über zwei Billionen EURO.
    Die Einkommensentwicklung von Politikern und Arbeitnehmern hat sich diametral auseinander entwickelt.
    Nach wie vor werden mit 0,2% Beitragspunkte Pensionen in Höhe ca. 70% der Einkünfte aus den letzten Jahren erreicht, während mit 18,9% Beitragspunkte (AN+AG) ca. 50% der Einkünfte aus der Lebensarbeitszeit als Rente erreicht werden. Eine mathematische Unmöglichkeit - aber in Gesetzesform zum eigenen Vorteil gegossen.
    Jeder Einkunftsbezieher aus der freien Wirtschaft - und Selbständige grundsätzlich - ist von der Politik befähigt sich oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze eigenverantwortlich um seine Alterssicherung zu kümmern. Eine Befähigung welche Politiker nicht für sich in Anspruch nehmen wollen.
    Es müssen wohl erst einmal die gleiche Basis zu Grund gelegt werden, andernfalls ist die Politik nichts weiter als ein Förderer der Habgier von Nichtpflichtversicherter auf Kosten der Pflichtversicherter.

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