Beatrix von Storch AfD-Europaabgeordnete im Zwielicht

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Prominenteste Vertreterin des rechtskonservativen AfD-Flügels

Der Vorstand der Fachgesellschaft Gender e.V. beklagte am 23. Juli 2014 ebenfalls, dass Kollegen seit Monaten „in äußerst gewalttätiger Form“ diffamiert und bedroht würden. Bei den sexistischen und anti-demokratischen Beleidigungen handle es sich auch um einen „Angriff auf eine breite wissenschaftliche, soziale und kulturelle Bewegung, die ihren Ausdruck in den Arbeiten der betroffenen KollegInnen finden und deren Teil auch die Fachgesellschaft Geschlechterstudien ist.“

Die Angriffe versuchten, das interdisziplinäre Feld der Geschlechterforschung zu „diskreditieren und als unwissenschaftlich“ zu denunzieren. „Es geht also darum, den wissenschaftlichen Belang und die gesellschaftliche Autorität von Positionen in Frage zu stellen, die das, was als normal und gegeben erscheint, zum Gegenstand wissenschaftlicher Befragung machen.“

Dass im Zusammenhang mit Geschlechter- oder Sexualitätsforschung immer wieder Beatrix von Storch in Erscheinung tritt, kommt nicht von ungefähr. Die Familienpolitik ist ein Thema, dem sich von Storch auch als Europaabgeordnete verschrieben hat. „Für das Kindeswohl ist es am besten, in einer Familie mit seinem Vater und seiner Mutter aufzuwachsen“, ist sie überzeugt.

Die Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften lehnt sie ebenso strikt ab wie die Politik des Gender Mainstreaming. „Der bipolare Geschlechterzwang, also die Biologie des Menschen, seine Natur, soll abgeschafft werden“, hatte sie einmal in einem YouTube-Video gesagt. Der „Tagesspiegel“ schrieb, sie werfe der EU vor, eine „Sexualausbildung ab der Grundschule“ zu planen, „Masturbationslerneinheiten für Null- bis Vierjährige“ zu fordern, und ein Recht auf Abtreibung als „europäisches Menschenrecht“ einführen zu wollen.

Beatrix von Storch, die einst für die Rückgabe von Ländereien und Schlössern zwischen Sachsen und Neubrandenburg zu Felde zog, die den meist adligen Besitzern von der Sowjetunion 1945 bis 1949 „unrechtmäßig entrissen“ wurden, ist die prominenteste Vertreterin des rechtskonservativen AfD-Flügels.

In einer von der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung erstellten Analyse aus dem vergangenen Jahr, wird aufgelistet, mit welchen Mitteln die geborene Herzogin von Oldenburg versucht, sich mit ihrer Politik Gehör zu verschaffen. Dazu zähle die „vielfach als rechts eingestufte“ Internet- und Blogzeitung „Freie Welt“ und das Internetportal www.Abgeordneten-Check.de.

Das mit dem renommierten Grimme Online Award ausgezeichnete lobbykritische Onlinelexikon Lobbypedia kam zu dem Ergebnis, dass von Storch diese Plattformen für ihre „marktradikal-rechtspopulistischen Positionen und eine christlich-konservative Familienpolitik“ nutzt. Auch das Magazin „Cicero“ gab einen Einblick in die Arbeitsweise der von Storchs.

Demnach dient der von ihnen 2004 gegründete Verein „Zivile Koalition“ als zentrale Stütze für ihren Widerstand gegen den Euro-Rettungskurs, schreibt „Cicero“ in einem Von-Storch-Porträt mit der Überschrift „Ihr Hauptberuf ist Protest“ von Juni 2013. Angeschlossen an das straff organisierte kleine Protest-Unternehmen sei die „Initiative Familienschutz“, die sich für das Betreuungsgeld und gegen die Homo-Ehe stark macht.

Auch CDU-Politikerin ist Teil des Von-Storch-Netzwerks
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68 Kommentare zu "Beatrix von Storch: AfD-Europaabgeordnete im Zwielicht"

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  • So ganz nebenbei schreiben Sie in in Ihrem Artikel:

    Mit der „Allianz für den Rechtsstaat“ machen sie und ihr Mann, der den Verein anführt, dagegen mobil, dass Helmut Kohl einst die Enteignungen der DDR-Bodenreform anerkannt hat.

    Ich bin der Familie von Storch hierfür dankbar.

    Nur zur Erinnerung: Kohl Schäuble Weigel, Kinkel und andere hatten behauptet, die russische Seite hätte gefordert, die Zwangsenteignungen und Vertreibungen der Eigentümer vieler mittelständiger Unternehmer und Bauern mit einem Besitz über 100 ha nicht rückgängig zu machen.

    Dies ist eine Lüge gewesen (siehe Rede Gorbatschow www.youtube.com/watch?v=sSJiTEgqSAE ).

    Hätte man mehr Betriebe den rechtmäßigen Eigentümern zurückgegeben, wäre eine mittelständige Wirtschaft schneller und vor allem viele Arbeitsplätze schaffend entstanden.

    Sicherlich wären viele auch gescheitert, viele hätten es aber auch geschafft und es wären im Agrarbereich mehr Familienbetriebe und gewerbliche, mittelständige Unternehmen entstanden.
    Diese Nichtrückgaben haben den deutschen Steuerzahler Milliarden gekostet.
    Vor allem viele ländlichen Regionen sind „ausgeblutet“ und bluten weiter aus.

    Anstatt Frau von Storch anzugreifen, sollten man sich mit Ihren Vorwürfen sachlich auseinandersetzen.

  • Wer sich wie Neuerer ausgerechnet auf den linksradikalen, jeder Wissenschaftlichkeit abholden Propagandisten Kemper beruft, kann nicht ernst genommen werden.
    Seine 'Wissenschaft' wurde hier gebührend gewürdigt:

    [...]

    und ich möchte daran erinnern, daß das Handelsblatt selbst die Bestrebungen der Kempers der Republik mal kritisch gesehen hat:
    http://www.handelsblatt.com/meinung/kolumnen/kurz-und-schmerzhaft/henkel-trocken-pressefreiheit-unter-beschuss/7313250.html

    Umso abseitiger ist es nun, wenn Redakteure den Kemper- Joker ziehen, um die AfD und im speziellen Frau von Storch zu diskreditieren und man kann nur hoffen, daß das Buch Ulfkottes über 'Gekaufte Journalisten' weite Verbreitung findet- Demagogen wie Neuerer muß endlich mal auf die Finger geklopft werden.
    Wie verlogen die Scheindebatte um Pirinccis Einlassung zu den Tuiderschen Ergüssen ist, zeigt ein kurzer Blick auf seinen Text, dieser Teil seiner Entgegnung an die DGS wird natürlich verheimlicht:

    [...]

    Womit alles gesagt ist.
    Wenn das 'Handelsblatt' nun so die Expertise von Frau Tuider schätzt, empfehle ich, die 70 praktischen Vorschläge an den Bediensteten des 'Handelsblatt' zu erproben. Wenn die Vorschläge so normal sind, wie Herr Neuerer glaubt, dann werden die Bediensteten des 'Handelsblatt' sicherlich kein Problem damit haben [...]


    Beitrag von der Redaktion editiert. Bitte bleiben Sie sachlich - und achten Sie auf unsere Netiquette: „Kommentare sind keine Werbeflächen“ http://www.handelsblatt.com/netiquette

  • "Konkret geht es um den von Wissenschaftlerin Tuider herausgegebenen Sammelband „Sexualpädagogik der Vielfalt“. Tuider wirbt in dem Buch für einen Sexualkundeunterricht, in dem es auch um Analverkehr oder Sexspielzeuge geht. Sie begründet ihren Vorstoß damit, dass die sexualpädagogische Praxis zeige, dass Kinder und Jugendliche Fragen auch zu solchen Themen hätten."

    Ich hoffe, dass die Streiter für sexuelle Toleranz dieses Thema nicht nur mit der AfD diskutieren, sondern ich wünsche mir auch, dass sie dieses Thema, z.B. "Analverkehr", auch in die muslimische Gesellschaft hier in Deutschland transportieren und für Toleranz, was Schwule und Lesben angeht, eintreten. Seltsamerweise gehen die Vertreter der Sexualpädagogik und Gutmenschenfraktion hier, was diesen Glaubenskreis betrifft, auf Tauchstation. Ich muss mir nur die Scharia-Polizei in Wuppertal ansehen. Vielleicht eröffnen die Sexualpädagogen mal in Wuppertal eine Diskussionsrunde mit Vertretern der Scharia-Fraktion. Würde mich freuen. Kinder und Jugendliche gibt es doch auch unter den Muslimen, die bestimmt wissen möchten, wie es mit Analpraktiken so funktioniert.

  • Ich bin nun wirklich kein AfD-Freund. Aber was soll denn dieser "durchgedschänderte" Artikel? Selbst an der Humboldt-Universität gibt es einen Diskurs über den wissenschaftlichen Gehalt und Output der "Gender-Studies". Das ist keine Wissenschaft. Es ist eine weltfremde Ideologie, welche die Menschheit aus Mann und Frau mit Schnecken gleichsetzt. Denn das ist wirklich geschlechterübergreifende Zwitterwesen.

  • Der Soziologe Kemper ist ein Fälscher! Er hat bereits früher Leute mit falschen Anschuldigungen in sexueller Hinsicht gebranntmarkt.
    Eine übel verleumdende Behauptung des selbst ernannten Wissenschaftlers Kemper musste von der - diese Behauptung weiter verbreitenden - Tageszeitung TAZ umgehend widerrufen werden, wie folgt: "In dem Artikel „Antifeminismus in der AfD – Volle Kraft zurück“ vom 5.9.2013 haben wir über A.D. (Verf.), AfD-Landessprecher in (... Verf.) geschrieben, er sei ein „bekennender Schwuler ... D., der früher mal FDP-Mitglied war und dem liberalen Flügel der AfD zugerechnet wird, fordert die Homo-Ehe. Auf dem schwul-lesbischen Straßenfest im vergangenen Juni in Berlin sammelte er Unterschriften für die AfD – mit dem Hinweis, dass die Partei „ohne Vorbehalte" zur Homo-Ehe stehe.“

    Das war alles falsch. Entschuldigung. Die Redaktion TAZ"

    Ich möchte den Namen des aus meiner Sicht von Kemper Verleumdeten hier nicht noch einmal öffentlich wiederholen. Selbstverständlich ist der Widerruf der TAZ im Netz über Suchmaschinen aufrufbar.

    Ich bin befremdet, dass ein Fälscher - und, wie ich es sehe, Verleumder - weiterhin von linken Parteien als sogenannter "Gutachter" beschäftigt wird. Das sagt viel über den Drahtzieher und Auftraggeber namens SPD.

  • Warum "Zwielicht" in der Überschrift, betreffend Frau v. Storch ? Wer Kindern den Analverkehr nahebringt (pädagogisch) - der ist ja wohl weit eher im Zwielicht, oder?

    Schade, dass immer irgendeine Nefativtendenz in Verbindung mit der AfD übermittelt werden soll, die aber auch hier fehl geht.

  • Dada ist zurück! Der Empörungston des Autors gegen Überzeugungen, die von A bis Z vernünftig sind und seit Anbeginn der Menschheit für grundlegend zum menschlichen Dasein gegolten haben, ist so grotesk, daß man sich in ein dadaistisches Journal verirrt glaubt. Vielleicht versteckt sich ja hinter "Dietmar Neuerer" eigentlich Helge Schneider.

  • Herr Hagesand, Sie glauben auch alles, was im Spiegel steht! Die Meldung ist eine der üblichen desinformatorischen Lügenmärchen des schwarzrotgrünen Komplexes und seiner medialen Vasallen. Gauland hat das schon heute früh dementiert!Lesen Sie mal unabhängige Anbieter im Netz und sie werden die vorsätzliche Nicht- Falsch - und Desinformation der SRG Komplex hörigen Medien rasch erkennen. Haben Sie beispielsweise gestern in Tagesschau oder Heute etwas zum Marsch der 5000 Menschen in Berlin zum Schutz des Lebens gesehen? Mehr als 500 Linksradikale haben den Zug immer wieder angegriffen und wüst beschimpft. Nichts davon in den Staatsmedien. Wenn sich aber igrgend ein schwuler Fußballer outet, ist das der "Opener". So geht es zu in dieser bunten Republik! Dagen hilft nur AfD!

  • Herr Klaue, Sie haben völlig Recht! Warum wohl ist die AfD entstanden? Weil der schwarzrotgrüne Komplex ein Weltbild als vorbildlich protegiert, dass solchen geistigen Dreck wie die Ergüsse der Frau Tuider zum Leitbild macht.Die noch sogenannte "Christlich demokratische Union" in Duisburg hat gerade die Worte " in christlicher Verantwortung" ersatzlos aus ihrer Satzung gestrichen. Man bereitet sich dort wohl schon auf die Zeiten vor, in denen jede Partei die Passage "in Achtung und strikter Befolgung der von Allah gegebenen Sharia" im Vorspann führen muß.Man möchte wohl nicht geköpft werden.
    Allah hu akbar!

  • Es ist schon erstaunlich, was heutzutage selbst im HB alles als "Wissenschaftlerin" bezeichnet wird. Nachdem ich als langjähriger SZ-Leser vor einigen Wochen einen Bericht über Tuiders "wissenschaftlichen" Erguss gelesen habe, war ich ernsthaft geneigt, als Vater von drei Kindern eine Strafanzeige gegen diese Dame wegen Aufforderung und Anleitung zum Missbrauch Minderjähriger zu stellen (was mir dann mangels Aussicht auf Erfolg zu mühesam war). Wenn ich mir dann noch vorstelle, dass dieser perverse geistige Müll mit Steuergeldern finanziert wurde, dann freue ich mich auf das Jahr 2050, wenn nach einer Studie der Bundesregierung Deutschland ein mehrheitlich islamisches Land geworden ist.

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