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Flughäfen mit „nationaler Bedeutung“ sollen künftig rund um die Uhr betrieben werden. Die Auswahl erfolgt von Bund und Länder gemeinsam. Das Konzept sieht aber mehr Lärmschutz und Mitspracherecht für Bürger vor.

Kommentare

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  • das lächerliche und von anungslosen schreibern erwähnte argument "dann ziehen sie nicht in die nähe eines flughafens" ist einfach nur dumm und kindisch. ich wohne ca. 20 km vom frankfurter flughafen entfernt. als ich die wohnung kaufte habe ich mich bei der fraport informiert ob es mit der neuen landebahn in meinem stadtteil lauter wird. dieses wurde mir verneint. die flugzeuge kamen beim landen ca. 1,4km über meiner wohnung vorbei (damit konnte ich leben). nun hatte sich nach öffnung der neuen landebahn die aussage als lüge herausgestellt, und das macht mit traurig und wütend. die flugzeuge kommen nun in gut 700m über meine wohnung und der lärm hat zugenommen. die menschen in dieser hinsicht so anzulügen ist einfach nur erbärmlich. ich kann nun nicht einfach wegziehen, wo sollte ich das geld auch hernehmen. das bei gut 78 db nicht an schlaf zu denken ist kann man sich ja denken. auch das lärmschutzfenster fürs schlafzimmer hat 2500,- gekostet und niemand ersattet mir dort irgendwelche kosten. den lärm konnte ich dadurch um ca. 205 senken, was nicht ideal aber etwas besser als vorher ist. zudem stellt sich im nachhinein immer wieder heraus, das sowohl die fraport als auch die verantwortlichen ämter/politiker und gutachter zahlen geschönt haben, und optimierte flugbewegungen wurden nicht vorgenommen, nach dem motto "warten wir erstmal ab ob sich die menschen beschweren", hauptsache vätternwirtschaft wird weiter betrieben, und auch das ist für unsere gesellschaft beschämend wie skrupelos dort mit den menschen umgegangen wird, da sind die spekulanten an den börsen nicht wirklich schlimmer.

  • @achzischmeter:

    Zitat: Dieses Risiko einer Flugroute über dem Haus hat man einfach, wenn man in die Nähe eines der größten Flughäfen Europas zieht. Wenn man das nicht möchte, sollte man sich gar nicht erst dort niederlassen.


    Was ist für Sie denn die Nähe des Flughafens? Ich wohne Luftlinie 35 km von der Landebahn entfernt. Das kann man nicht wirklich als nah bezeichnen. Außerdem bin ich hier geboren und möchte mich nicht vertreiben lassen. Das ist meine Heimat!

    Ich bin grds. auch nicht gegen den Flughafen an sich. Nur irgendwann ist mal Schluss mit lustig, bzw. das verträgliche Maß erreicht.

    Da geht es auch nicht darum, dass einmal ein Flieger über unseren Ort donnert.

    Ich frage mich nur, warum das so sein muss. Bei Ostwind bekomme ich die volle Dröhnung ab. In rund 1.000 Meter Entfernung zum Boden drehen minutenweise die Flugzeuge über meinem Wohnort ein.

    Muss das in so niedriger Höhe sein? Nein, muss es nicht. Man könnte auch höher und leiser anfliegen, aber - womit wir wieder beim Thema Geld wären - dann könnte Fraport nicht die gewünschte Kapazität erreichen und würde weniger Gewinn einstreichen.

    Überhaupt: Ist Ihnen bekannt, dass in Frankfurt über 50 % der Passagiere nur umsteigen und Fraport mehr 60 % seines Gewinnes aus Vermietungen und Duty-Free-Shops erwirtschaftet? Man hat also ein gesteigertes finanzielles Interesse daran, möglichst viele Passagiere nach Frankfurt zu holen und sie dort ein paar Stunden später wieder umsteigen zu lassen.

  • Hätten die Wutbürger wirklich solche Angst um ihre Gesundheit, würden sie sich zum Schlafen Ohropax in die Ohren stecken. Damit wäre jede Gesundheitsgefahr gebannt und die 70000 Arbeitnehmer am Flughafen FRA müssten keine Angst mehr um Ihre Arbeitsplätze haben. Da diese einfache Lösung nicht genutzt wird, zeigt doch, dass wahrscheinlich eine ganz andere Motivation hinter den Protesten der Wutbürger steckt. Angst um den Wert des eigenen kleinen Hauses in schicker Lage und die Angst vor Veränderungen und dem Fortschritt.

  • Noch einfacher, wir trennen den Kindern gleich bei der Geburt die Nerven in den Ohren ab! So einen Unsinn kann auch nur jemand verzapfen, der keine Ahnung hat. Oropax als Lösung und dann noch der kleine Neidfaktor mit dem Hausbesitzer. Wirklich aufschlussreich, aber jetzt erklären sie mir mal, was mit den Mitarbeitern des Flughafens in Seoul passierte, als dieser verlagert wurde? Alle arbeitslos? Zudem, ich möchte Ihr Geschrei hören, wenn man Ihnen vergleichbar in die Tasche greifen würde. Lach.

  • Noch einfacher, wir trennen den Kindern gleich bei der Geburt die Nerven in den Ohren ab! So einen Unsinn kann auch nur jemand verzapfen, der keine Ahnung hat. Oropax als Lösung und dann noch der kleine Neidfaktor mit dem Hausbesitzer. Wirklich aufschlussreich, aber jetzt erklären sie mir mal, was mit den Mitarbeitern des Flughafens in Seoul passierte, als dieser verlagert wurde? Alle arbeitslos? Zudem, ich möchte Ihr Geschrei hören, wenn man Ihnen vergleichbar in die Tasche greifen würde. Lach.

  • Es geht also tatsächlich ums Finanzielle... Dann nennt es doch beim Namen, liebe Wutbürger. Natürlich ist dieser Grund nachvollziehbar. Dennoch finde ich es nicht angemessen, die paar Euro Verlust des Wohlstandspolsters durch die Wertminderung des Eigenheims als wichtiger zu erachten, als mehrere Zehntausend Arbeitsplätze, welche die finanzielle Existenzgrundlage von einer noch höheren Zahl an Menschen darstellen. Ich finde diese Motivation sehr egoistisch.
    LG

  • Es geht beim Flughafen etwa nicht um die Finanzen? Sie gehören doch hoffentlich nicht zu den Träumern, die denken der Flughafen würde die Region „Wohlhabend“ machen? Oder etwa doch, wie süß! Was sie allerdings nachvollziehen können, kann dem Rest der Menschheit recht gleichgültig sein. Aber mal etwas zu den paar Euro „Wertverlust“. Es gibt Kommunen, die waren laut Planfeststellung (sie wissen was das ist) überhaupt nicht betroffen und haben jetzt doch den Lärm bekommen. Wenn jetzt eine Familie zum Beispiel aus Offenbach dorthin zog und ein Haus kaufte, dann sind wir jetzt bald an dem Punkt wo eine Anschlussfinanzierung notwendig wird. Soweit klar? Was passiert jetzt, wenn das Haus im Wert „ein paar Euro“ gefallen ist? Na, mindestens wird die Finanzierung teurerer oder platzt! Ist ja keine Sache, zumindest für Sie! Ich wäre mit dem Egoismus auch etwas vorsichtig, denn in dieser Planfeststellung wurden die privaten (ohne die Öffentlichen) Immobilienverluste beziffert! Aber lassen wir das, sie reden immer von „mehr“ Menschen? Können sie nicht rechnen oder wollen sie es nicht verstehen. 70.000 stehen gegen 1.700.000 Menschen! Wer bitte ist da egoistisch, ein Mensch der seine und die Gesundheit schützen will oder eine Nase, die nur an sich denkt? Es gibt sehr viele Lösungen für das Problem, aber es ist noch nie eine Lösung gewesen einfach so zu tun, als wenn ein Problem nicht existiert. Wenn man dieses mal erkennen würde, dann könnten Sie sich auch dieses ganze Geschwubbel auf Stammtisch Niveau sparen und müssten Mitmenschen nicht Verunglimpfen, nur weil sie keine Argumente haben. Wie gesagt, ich möchte Ihr Gesicht sehen, wenn man Ihnen diese „paar Euro“ aus der Tasche zieht! Was man vielleicht einmal machen sollte um zum Beispiel den Lärmschutz zu finanzieren, ob sich dann Ihre Meinung plötzlich ändert? Sicher nicht, denn Sie sind ja nicht egoistisch – LOL

    Der Flughafen ist unbestritten wichtig, aber so wichtig, wie sie ihn gerne hätten bei weitem nicht!

  • Zu Ihrem Beispiel mit der Familie. Ja, ich weiß was ein Planfeststellungsverfahren ist. In einem solchen werden eben keine Flugrouten festgelegt. Man kann sich also beim Häuserkauf nicht an einem Planfeststellungsbeschluss orientieren, ob man später überflogen wird. Dieses Risiko einer Flugroute über dem Haus hat man einfach, wenn man in die Nähe eines der größten Flughäfen Europas zieht. Wenn man das nicht möchte, sollte man sich gar nicht erst dort niederlassen.
    Ich weiß nicht wer die 1.7 Mio betroffenen ermittelt hat. Aber derjenige hat sicher auch mich auf Grund des Wohnortes mit eingeschlossen. Und ich fühle mich nicht negativ beeinflusst. Somit ist diese Zahl zumindest mal um 1 falsch. Wenn man sich zusätzlich noch die relativ kleine Zahl der aktiven Fluglärmgegnern anschaut, sieht man, dass dich sicher keine 1.7 so stark gefährdet fühlen, wie von ihnen dahingestellt wird. Sicher hätte dann auch die nette Anti-Fluglärm-Partei bei der Landtagswahl mehr Stimmen erzielt. Außerdem haben wir das Gesundheitsthema im vorigen Post ja schon als Scheinargument entlarvt.
    Aber ich möchte mich mit Ihnen gar nicht streiten. In Ihrer Emotionalität haben Sie derzeit leider keine Möglichkeit, Menschen mit anderen Ansichten nachzuvollziehen.

    LG

  • Herr Posch hat als Wirtschaftsminister in Hessen gegen das Nachtflugverbot geklagt mit der Begründung, er sei nicht grundsätzlich gegen das Nachtflugverbot, er klage nur, weil er Rechtssichheit durch ein Urteil haben möchte. Kein Hesse hat ihm geglaubt, genausowenig würde jeder einem Kaufhausdieb glauben der behauptet, er klaue nur, damit er Rechtssicherheit bekommt.
    Der selbe Herr Posch will jetzt das Nachtflugverbot rückgängig machen. Wie verlogen darf ein Politiker sein?
    Der Fraportchef Schulte hat ausdrücklich dem Nachtflugverbot schriftlich zugestimmt, damit er die Erlaubnis zum Ausbau der neuen Landebahn Nordwest in Frankfurt bekommt. Jetzt fordert Herr Schulte die Aufhebung des Nachtflugverbotes. Wenn Herr Schulte das Nachtflugverbot beenden möchte, ist die sofortige juristische Konsequenz die Stilllegung der neuen Nordwestbahn. Herr Schulte sollte sich Entscheiden und nicht die Anwohner betrügen.
    Passive Schallschutz ist eine weitere Lüge der Fraport in Frankfurt. Bezahlt wird nur Schallschutz bis 32 db Dämmwert. Bei Überflügen um 80 db kommen also 50 db Schall in den geschlossenen Raum ab 5.00 Uhr morgens. Jeder normal hörende Bürger ist damit sofort wach, ein weiterschlafen völlig unmöglich, da ca. alle 2 Minuten ein Landeanflug erfolgt. Wenn das die ganze Nacht so geht, ist das vorsetzliche Verletzung mit Todesfolge an den Anwohnern. Alle Studien bestätigen diesen Zusammenhang, es gibt weltweit keine einzige Studie, die diesem Zusammenhang widerspricht. Der Frankfurter Flughafen wird weniger als 50% von Passagieren genutzt, die in Frankfurt ein- oder aussteigen. Über die Hälfte sind reine Transitpassagiere also z.B. Chinesen die auf dem Weg in die USA hier einen Zwischenstop einlegen. Für diesen Teil der Passagier sollen die Anwohner ihre Gesundheit und Geld opfern. Die Wirtschaft in Deutschland boomt seit ca 3 Jahren, seit Eröffnung der Landebahn 2011 sanken die Flugbewegungen in Frankurt um fast 3,5%. Der Ausbau ist überflüssig!

  • Ich frage mich, wie sich die Gegner das Zusammenleben mit dem Flughafen in der Region konkret vorstellen. Sicherlich könnte der moderne Mensch auf das Flugzeug als Transportmittel verzichten und wieder die gute alte Kutsche verwenden! Die meisten Teilnehmer der Montagsdemos kennen diese-dem Aussehen nach zu beurteilen- sicher noch gut aus ihrer Jugend! Ich habe den Eindruck, dass es diesen Menschen schlicht an sinnvoller anderweitiger Beschäftigung fehlt. Leider nutzt der Deutsche seine Energie am liebsten, um sich zu beschweren. Schade, dass diese nicht für Belange genutzt wird, von denen die Allgemeinheit profitiert (soziale Projekte, Obdachlosenhilfe, Gemeindearbeit...) Fakt ist, viele Menschen leben vom Flughafen. Auch, wenn Fraport und Lufthansa vermehrt Stellen streichen, (wie aktuell fast ALLE Branchen in Deutschland) ist die Luftfahrt immer noch einer der größten Arbeitgeber in Deutschland und trägt zum Wohlstand ganzer Regionen entscheidend bei. Fakt ist leider auch, dass durch die unheimlich lauten Quärulanten der öffentliche Eindruck entsteht, dass die Menschen die Wirtschaftskraft der Branche mit allen Mitteln beschneiden will, um dann bei komplettem Stillstand in aller Ruhe Mittagsschläfchen zu halten. Dadurch entstehen nicht nur dem Flughäfen, sondern auch den Fluggesellschaften durch Auflagen, Einschränkungen, etc. erhöhte Kosten, die deren Wettbewerbsfähigkeit einschränken. Diese Generation hat größtenteils schon ausgesorgt, die junge Generation ist jedoch auf zukunftsträchtige Arbeitsplätze in funktionierenden Unternehmen angewiesen. Die Luftfahrtbranche braucht endlich eine Lobby! Es muss nach endlich aufgezeigt werden, dass die Mehrheit der Menschen am Erfolg deutscher Flughäfen und Fluggesellschaften interessiert ist! Ich schlage allen Fluglärmempfindlichen vor, sich öfter mal zum Ausspannen in den Urlaub zu begeben-Zeit und einen tollen Flughafen vor der Tür haben sie ja!

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