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Beförderungen Schmidt erwirkt Verfügung gegen "Bild"

Die "Bild"-Zeitung darf nicht länger behaupten, die Beförderung von 126 Mitarbeitern im Bundessozialministeriums hänge mit der bevorstehenden Bundestagswahl zusammen. Ministerin Ulla Schmidt erwirkte beim Landgericht Hamburg eine Verfügung.

HB BERLIN. Nach Angaben des Ministeriums darf das Blatt ferner nicht mehr behaupten, dass der Personalrat wegen der beabsichtigten Beförderungen Alarm geschlagen habe.

"Bild" hatte - wie andere Zeitungen auch - darüber berichtet, dass die Bundesregierung in mehreren Ministerien vor der Wahl noch hunderte Mitarbeiter befördern wolle. "Schamlos! Massenbeförderung bei Rot-Grün", titelte die Boulevardzeitung. Die Regierung bezeichnete die Beförderungen indes als ganz normalen und lange geplanten Vorgang.

Am Mittwoch hatte "Bild" die Verhandlung vor dem Landgericht Hamburg auf Seite 2 zum Aufmacher gemacht: "Ministerin will BILD den Mund verbieten", erfuhren die Leser. Die Zeitung wolle sich vor Gericht dagegen wehren.

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