Bei Rostock Brandsätze auf Asylbewerberheim geworfen

Anschlag in der Nacht zu Sonntag: Unbekannte haben auf ein Asylbewerberheim bei Rostock zwei Brandsätze geworfen – das Gebäude geriet allerdings nicht in Brand. Die Polizei ermittelt.
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Die sofort eingeleitete Fahndung nach den Tätern mit mehreren Funkstreifenwagen führte bislang nicht zum Erfolg. Quelle: dpa

Die sofort eingeleitete Fahndung nach den Tätern mit mehreren Funkstreifenwagen führte bislang nicht zum Erfolg.

(Foto: dpa)

Rostock, Groß LüsewitzAuf ein Asylbewerberheim in der Nähe von Rostock haben Unbekannte zwei Brandsätze geworfen. Nach Angaben der Polizei schleuderten die Täter in der Nacht zu Sonntag zwei mit einer brennbaren Flüssigkeit gefüllte Bierflaschen gegen die Hauswand der Unterkunft in Groß Lüsewitz. Das Gebäude geriet nicht in Brand.

Menschen seien „zu keinem Zeitpunkt“ in Gefahr gewesen, teilte die Polizei mit. In dem Heim seien derzeit acht Familien verschiedener Nationalitäten untergebracht.

Die sofort eingeleitete Fahndung nach den Tätern mit mehreren Funkstreifenwagen führte bislang nicht zum Erfolg. „Wir gehen von einem politischen Hintergrund aus“, sagte ein Polizeisprecher. Die Unterkunft werde vorerst rund um die Uhr durch Beamte geschützt. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen versuchter schwerer Brandstiftung.

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