Bei Sportförderung Ministerium erwägt Extremismusklausel

Nach dem Fall der Ruderin Nadja Drygalla plant das Bundesinnenministerium laut einem Medienbericht die Einführung einer Extremismusklausel. Bei Verstößen würde den Sportverbänden künftig finanzielle Mittel entzogen.
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Stein des Anstoßes für eine Extremismusklausel: Ruderin Nadja Drygalla Quelle: Reuters

Stein des Anstoßes für eine Extremismusklausel: Ruderin Nadja Drygalla

(Foto: Reuters)

LeipzigIm Zuge der Debatte um Rechtsextremismus im Spitzensport plant das Bundesinnenministerium einem Zeitungsbericht zufolge eine Änderung seiner Förderrichtlinien. Erwogen werde die Einführung einer Extremismusklausel bei der Mittelzuweisung an die Sport-Spitzenverbände, berichtete die „Leipziger Volkszeitung“. Dabei könne es sich um eine ähnliche Klausel handeln wie diejenige, die Initiativen gegen Rechtsextremismus für den Erhalt von Fördergeldern des Bundes unterzeichnen müssen.

Der Zeitung zufolge hieß es im Bundesinnenministerium, der Fall der Ruderin Nadja Drygalla habe zu einen erneuten Prozess des Nachdenkens geführt. Bisher sei bei der Bekämpfung rechtsextremer Tendenzen der Schwerpunkt gemeinsam mit dem Sport auf Vorbeugung durch Aufklärung gelegt worden. Eine ausdrückliche Extremismusklausel für die Sportfachverbände gebe es bislang nicht. Allerdings würden im allgemeinen Rahmen sportpolitische Grundsätze abgefragt. Dazu gehöre auch eine Absage an Fremdenfeindlichkeit.

Die 23-jährige Drygalla hatte in der vergangenen Woche die Olympischen Spiele in London verlassen. Zuvor war bekannt geworden, dass ihr Freund der ehemalige Rostocker NPD-Landtagskandidat der Michael Fischer ist. Fischer war im Mai aus der rechtsextremen Partei ausgetreten, wie die NPD zwischenzeitlich bestätigte.

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3 Kommentare zu "Bei Sportförderung: Ministerium erwägt Extremismusklausel"

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  • Fehlt nur noch der arische Nachweis der vergangenen Zeit.
    Und die heutige Gestapo genannt Verfassungsschutz sollte alles ueberwachen.


  • [+++Beitrag wurde von der Redaktion gelöscht+++]

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