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Bereits Gespräche mit deutschen Regierungsvertretern Pentagon bestätigt Abzug schwerer Einheiten

Die USA planen offenbar einen größeren Truppenabzug aus Deutschland. Einige Stützpunkte sollten geschlossen werden, heißt es.

HB BERLIN. Ein Sprecher der Pentagon hat am Freitag in Washington Berichte bestätigt, wonach die USA den Abzug eines Teils ihrer schweren Waffeneinheiten aus Deutschland planen. Genaue Angaben zu den betroffenen Einheiten und der Zahl der Soldaten machte er allerdings nicht. Es habe bereits Gespräche mit deutschen Regierungsvertretern gegeben, hieß es weiter. Auch dabei seien allerdings noch keine konkreten Daten genannt worden.

Das «Wall Street Journal» hatte zuvor berichtet, zwischen 30 000 und 40 000 Soldaten der Ersten Panzerdivision und der Ersten Infanteriedivision sollten zwischen 2005 und 2006 in die USA zurückkehren. Einige Stützpunkte für schwere Waffeneinheiten würden geschlossen. Die Luftwaffenbasis in Ramstein und das Hauptquartier der US-Streitkräfte in Stuttgart sollten jedoch erhalten werden. In Deutschland sind derzeit 70 000 Soldaten stationiert.

Wie die Zeitung weiter berichtete, planen die USA außerdem, in der Türkei eine große Luftwaffenbasis zu nutzen. Offenbar handele es sich um die Basis in Incirlik, von wo aus auch die Truppen in Irak versorgt worden seien. Die USA seien an einer langfristigen militärischen Präsenz in der Türkei interessiert.

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