Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Bericht der „Financial Times Deutschland“ Bundesbank stützt Schuldenabbau-Kurs der Krankenkassen

Die Bundesbank hat sich im Streit um die Höhe der Beitragssätze der Krankenkassen gegen Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt gestellt.

HB BERLIN. „In der Tat ist vor allem unter dem Aspekt der Vorsicht ein möglichst schneller Schuldenabbau geboten“, zitierte die „Financial Times Deutschland“ aus einer Stellungnahme der Bundesbank-Experten für den Gesundheitsausschuss des Bundestags.

Die Experten lobten, dass die Kassen im vorigen Jahr angesichts ihres Milliardenüberschusses infolge der Gesundheitsreform mehr Schulden getilgt hätten als gesetzlich vorgeschrieben. „In der Vergangenheit haben Gesundheitsreformen stets nur vorübergehend zu einer deutlichen Verbesserung der Finanzlage geführt“, heiße es in dem Papier. „Daher ist nicht auszuschließen, dass sich im Falle einer raschen kräftigen Senkung der Beitragssätze schon in Kürze erneut die Notwendigkeit von Beitragssatzerhöhungen ergibt“, zitierte die Zeitung vom Mittwoch.

Schmidt hat die Kassen wiederholt zu Beitragssenkungen aufgerufen und gesetzliche Maßnahmen angedroht. Es seien vor allem die Versicherten, die durch höhere Zuzahlungen, Praxisgebühr und den Ausschluss von Leistungen zum Überschuss der Kassen von mehr als vier Milliarden Euro im Jahr 2004 beigetragen hätten. Die Kassen haben auf diese Forderungen bisher zurückhaltend reagiert und argumentieren, es seien unter anderem höhere Medikamentenausgaben zu befürchten.

Startseite
Serviceangebote