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Bericht Finanzbehörden nehmen offenbar Auslandskonten von Deutschen ins Visier

Mithilfe einer neuen Software soll die Auswertung von Auslandskonten deutscher Bürger verbessert werden. Nach einem Bericht soll die Offensive im Juli angestoßen werden.
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Der Datenabgleich von Steuerakten soll sich durch eine neue Software massiv verbessern. Quelle: dpa
Finanzämter

Der Datenabgleich von Steuerakten soll sich durch eine neue Software massiv verbessern.

(Foto: dpa)

Berlin Die deutschen Finanzbehörden beginnen einem Medienbericht zufolge Anfang Juli mit der Auswertung von Millionen Daten zu Auslandskonten deutscher Bürger. Die „Welt am Sonntag“ berichtete, eine entsprechende Software sei inzwischen betriebsbereit.

Diese könne Daten, die andere Staaten im Rahmen eines automatischen Informationsaustauschs übermitteln, den richtigen Personen zuordnen. In den vergangenen Jahren seien bereits mehr als zehn Millionen solcher Datensätze beim Bundeszentralamt für Steuern eingegangen, schrieb die Zeitung unter Berufung auf das Bundesfinanzministerium.

Diese Daten würden nun auf die Bundesländer verteilt, damit die Finanzämter vor Ort die Informationen mit den Steuerakten abgleichen könnten. Zeige der Abgleich, dass bestimmte Daten aus dem Ausland bisher nicht in einzelnen Steuererklärungen aufgetaucht seien, erhielten betroffene Bürger demnächst Post vom Finanzamt, hieß es.

„Die Finanzämter werden die betreffenden Steuerbürgerinnen und Steuerbürger auffordern, die entsprechenden Beträge nachzuerklären oder eine Steuererklärung abzugeben“, teilte das Finanzministerium Rheinland-Pfalz der Zeitung mit. Das Finanzministerium in Baden-Württemberg teilte laut „Welt am Sonntag“ mit, entsprechende Musterschreiben an die Bürger würden auch einen Hinweis auf die Möglichkeit einer Selbstanzeige enthalten.

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  • dpa
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