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Berlin giftet gegen Paris „Frankreich braucht weniger Hollande“

Frankreichs Präsident pocht auf die Souveränität seines Landes und blockt Vorgaben aus Brüssel ab. In Berlin ist man verärgert und gibt Hollande kontra. Kein gutes Vorzeichen für den Merkel-Besuch in Paris.
30.05.2013 - 15:48 Uhr 45 Kommentare
Francois Hollande. Quelle: Reuters

Francois Hollande.

(Foto: Reuters)

Berlin Vor dem Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in Paris haben Politiker des Berliner Regierungslagers Frankreichs Staatschef François Hollande heftig kritisiert. Unionspolitiker rügten Hollande am Donnerstag für seine Äußerung, die EU-Kommission habe seiner Regierung „nichts zu diktieren“. FDP-Fraktionschef Rainer Brüderle und der Generalsekretär der Liberalen, Patrick Döring, forderten eine Abkehr von sozialistischer Staatswirtschaft in Frankreich.

„Hollande ist aufgrund seiner schlechten Bilanz offensichtlich dünnhäutig geworden. Das ist tragisch, denn Deutschland und Europa brauchen ein starkes Frankreich“, sagte Döring Handelsblatt Online. Es werde kein Weg an grundlegenden Reformen vorbeiführen, um die Wettbewerbsfähigkeit Frankreichs wiederherzustellen. Die „sozialistischen Konzepte“ hätten jedenfalls das Gegenteil bewirkt. „Frankreich braucht weit mehr als eine Agenda 2010 – nämlich mehr ‚Neue Mitte‘ und weniger Hollande“, so Döring.

"Um endlich das Wachstum in ganz Europa anzukurbeln, braucht Frankreich Reformen, die die Wettbewerbsfähigkeit stärken", sagte auch Brüderle in der "Rheinischen Post" vom Donnerstag. Es werde Zeit für die Besinnung auf mehr soziale Marktwirtschaft statt sozialistischer Staatswirtschaft. "Ich bin mir sicher, dass die Bundeskanzlerin, wie es sich unter Freunden gehört, das intern deutlich ansprechen wird." Mit Blick auf Hollandes erstes Amtsjahr sprach Brüderle von einem "verlorenen Jahr". Europa könne aber "nicht länger auf Frankreich warten".

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    Frankreich wird von einem hohen Haushaltsdefizit, Rezession und Rekordarbeitslosigkeit geplagt. Die EU-Kommission gab am Mittwoch bekannt, der zweitgrößten Volkswirtschaft der Eurozone zwei Jahre Aufschub bis zum Jahr 2015 zum Erreichen der EU-Defizitgrenze von drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts einzuräumen.

    Auf die im Gegenzug von der EU-Kommission gestellten Reformforderungen, unter anderem bezüglich des Rentensystems, reagierte Hollande unwirsch: "Die Kommission hat uns nicht zu diktieren, was wir zu tun haben", sagte der Präsident am Mittwoch. "Sie kann nur sagen, dass Frankreich seine Staatsfinanzen sanieren muss".

    "Schwarz-Gelb sollte sich an die eigene Nase fassen"
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    45 Kommentare zu "Berlin giftet gegen Paris: „Frankreich braucht weniger Hollande“"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • man kann das deutsche verhalten wohl nichts anders als nibelungentreue bezeichnen, bekanntlich endete dieses im desaster. auch wenn die vielen euro / eu-befürworter es nicht hören wollen, die eu ist doch eine ansammlung von wirtschaftlichen loosern, als f.d.p. mitglied wünsche ich der afd sehr viel glück und erfolg.

    • @Radiputz
      Vicario liegt schon richtig.

      Netzschatten greift oft seine eigenen Texte auf, und gezielt an. Dies macht er meist nur im ersten Absatz. Im Verlauf der Texte kommt er dann zum Schluss, dass der vorherige Schatten recht hat.
      Jetzt, wo das Muster aufgeflogen ist, hält er Angriffe durch. Allerdings gibt es viele Merkmale im Schreibstil, die man nicht einfach verbergen kann. Da sind ein paar ganz typische Muster immer wieder zu erkennen.

      Er redet häufig mit sich selbst, lobt den nächsten Schatten, stellt in frage...und schreibt langatmige, inhaltslose Aufsätze.
      ----------
      Meine Feststellung:

      Hantasilf, Tabu, pool, netshadow, Eddie, Fredi, Hantasilf, Moellenkamp,, graete, Freidenker/in, Realist, Karin, Müller_Luedenscheid, shadhajuuhpioky, Hans-Olaf, miklasross, fortissimogrande, Heinz, Haendle, es-reicht; und täglich neue...

    • Hollande ist ganz einfach purster Sklave der französischen Banken wegen der Kredite in Grexia. Mehr nicht.

    • .......man kann und will sich nicht mehr diese verfahrene Kiste ansehen. Alle Kommentare sind überflüssig, weil man es nicht mehr will, nicht mehr will. Die Brühe der gesprochenen und geschriebenen Worte seitens der Politik passen nicht mehr ins Faß. Es läuft schon an den Seiten herunter. Es wäre zu wünschen, daß ein nicht mehr zur Ruhe kommendes Gewitter von einem Staat ausgehen würde, damit der ganze Laden Europa auseinander brechen würde. Damit auch wir wieder unseren eigenen Weg gehen könnten. Ist das Ganze doch ein Drama. Man kann es nicht lesen und hören. Man will nicht mehr...................

    • @ Hantasilf
      Sie sind ganz schön naiv. Ihr "wenn ich als Forenbetreiber erwarten müsste" kommt einem Präventivkrieg gegen die Meinungsfreiheit gleich. Dass es genau andersherum sein könnte, nämlich die Forenbetreiber mit verfassungsrechtlich bedenklichen Artikeln und gezielten Löschungen Hegemonialbestrebungen festigen, die angestammten Menschen verhetzen und dass es um eine feige und gleichgeschaltete Mediendiktatur geht, darauf kommen Sie nicht einmal. Gleichzeitig wird in pupertärer Weise so getan, als seien die Betreiber gegen den Rassismus, während die mediale Despotie vor Rassismus und Fanatismus nur so strotzt. Multikulti ist Rassismus und fördert die ethnische Auseinandersetzung! Und schlussendlich insinnuieren die Forenbetreiber mit solchem Vorgehen, die Deutschen seien Rassisten und die Ausländer alle hellwach und nette Kerle!

      Die Invasion der Ausländer nach Deutschland ist eine permanente Provokation für jeden, der sein Gehirn dem Waschgang entziehen konnte. Hier werden Fakten geschaffen, um den Staat abzuschaffen, das land zu okkupieren und das deutsche Volk auszulöschen.
      Sie stehen mitten drinnen in der braunen Sosse und merken das nicht einmal.

      Die Inländer sind die neuen Indianer, der braune Sumpf kommt von innen über Politik und Medien und von Aussen.

      Sie sind ein Feigling, einer, auf den man sich nicht verlassen darf, weil sie im entscheidenden Moment den Schwanz einklemmen und alles, was Ihre Eltern und Grosseltern geschaffen haben, verraten. Sie sind ein Kollaborateur!




    • Martin Schulz, mein Vorschlag, nebenamtlich mit Zulage.
      Ich mag den Typen, der wirkt immer so Gutmenschartig, glaubwuerdig und vor allem: er is SPD lega-linksrheinisch.
      Mit ihm kann Europa kaum die Segel streichen......

    • Noch einen hauptamtlichen der nicht gebraucht wird. Kostet nur unser Steuergeld.

    • Also Hantasilf gehört ausdrücklich nicht auf diese "Liste", wobei ich Listen jeglicher Art nicht gut finde, auch nicht die non vicario.

      Contenance, liebe Mit-Foristen, das gilt auch und besonders für es-reicht und seine Unterstellungen und Invektiven in Richtung AfD, die unterirdisch sind.

    • @hantasilf
      das HB kann einzelne Kommentare, die nicht der Netiquette entsprechen editieren,was auch gemacht wird seitdem diese Netiqutte verbindlich ist.
      Das bedeutet allerdings nicht, eine pauschalisierende unterschiedslose Löschung aller Kommentare sei vorbildlich und angebracht.
      Jedes undifferenzierte Vorgehen in Sachen Meinungsfreiheit hinterläßt einen üblen Nachgeschmack.

    • Ich finde es schon in Ordnung, wenn man eine Diskussion vom Netz nimmt, die zum großen Teil aus Beleidigungen und Unterstellungen besteht. Die zwei, drei Perlen aus einer hoffnungslos entgleisten Debatte herauszupicken halte ich für nicht zumutbar...

      Auch (und gerade!) in einer Demokratie muss man bestimmte Auswüchse nicht dulden.

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