„Berliner Kreis“ CDU-Konservative sagen Manifest ab

Die CDU gibt in den vergangenen Tagen kein glückliches Bild ab. Erst die Attacken auf Kanzlerin Merkel aus den eigenen Reihen. Jetzt konnte sich der „Berliner Kreis“ nicht auf eine gemeinsame Erklärung einigen.
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Der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) hat sich hinter Angela Merkel gestellt. Quelle: dapd

Der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) hat sich hinter Angela Merkel gestellt.

(Foto: dapd)

Berlin/DresdenEine Gruppe konservativer CDU-Politiker wird nach einem Zeitungsbericht auf die für kommende Woche geplante Vorstellung eines "Berliner Manifests" verzichten. Wie die "Frankfurter Rundschau" berichtete, konnten sich die 30 bis 40 Politiker aus Bund und Ländern nicht auf einen gemeinsamen Text einigen.

Die Auffassungen über einen zehnseitigen Entwurf aus der Feder des Bundestagsabgeordneten Thomas Dörflinger reichten von "inhaltlich gehaltvoll" bis "das Ding ist so schlecht, da gibt es nichts zu veröffentlichen", heißt es in dem Bericht. Die Beteiligten wollten sich öffentlich nicht negativ übereinander äußern, intern herrsche aber Enttäuschung über das organisatorische Chaos.

Der von dem hessischen CDU-Fraktionsvorsitzenden Christean Wagner ins Leben gerufene "Berliner Kreis" wollte im August erstmals öffentlich seine Forderungen für ein konservativeres Profil der CDU vorstellen, das er unter der Parteichefin, Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), vernachlässigt sieht. Der Gruppe gehört unter anderem auch der CDU-Innenpolitiker Wolfgang Bosbach und die Chefin des Bundes der Vertriebenen, Erika Steinbach, an.

Sachsens CDU-Landtagsfraktionschef Steffen Flath warnte vor einer Spaltung der Partei. Die Enttäuschung über eine "falsche Weichenstellung" treibe konservative Wähler mehr und mehr in die "Wahlverweigerung", zitierte die "Sächsische Zeitung" aus einem internen Papier, das Flath für den "Berliner Kreis" verfasste. Daraus erwachse die Gefahr einer Parteispaltung oder Neugründung einer konservativen Partei. "Eine Besinnung auf Grundwerte ist in der CDU geboten", schrieb Flath, ohne Merkel namentlich zu nennen. Er kritisierte einen "Modernisierungswahn", dem nicht alle Mitglieder der Partei verfallen seien.

In der Diskussion um die Ausrichtung der CDU hat sich Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) hinter den Kurs von Parteichefin Angela Merkel gestellt. „Wir haben jetzt eine höchst erfolgreiche Bundeskanzlerin, deren Politik ich unterstütze“, sagte Bouffier, der auch stellvertretender Parteivorsitzender ist, der „Süddeutschen Zeitung“ (Donnerstag). Er verteidigte zugleich, dass sich CDU-Politiker um den hessischen Fraktionschef Christean Wagner im „Berliner Kreis“ Gedanken über das Erreichen von Stammwählern machen. „Aber wir brauchen dafür keine eigene Organisation, wir brauchen auch kein Wiedererweckungserlebnis für die Konservativen.“

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26 Kommentare zu "„Berliner Kreis“: CDU-Konservative sagen Manifest ab"

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  • Die CDU ist eine solzialistische und opportunistische Partei geworden. Merkel ist eine Populistin ohne erkennbare Wertvorstellungen. Ein Berliner Kreis hilft nichts. Leute die noch Mark in den Knochen haben muessen eine neue Partei gruenden und Ihre Parteikarriere aufs Spiel setzen. So weit sind wir aber scheinbar noch nicht. Ich waehle nicht mehr, nicht aus Protest, sondern weil ich keine Ahnung habe wen ich waehlen sollte. Schon eher Lust eine Waffe in die Hand zu nhmen.

  • Hätte gerne gewußt was da drin stehen soll.Wenn man Bouffier folgt ,ist alles in bester Ordnung.Die Schafe wählen weiter CDU auch wenn sie zum Metzger geführt werden.
    Also braucht man kein Manifest.Es gibt ja auch gar keine Alternative .Wir haben SED 2.0.Wir haben fertig.

  • Bekanntlich hoffte auch Winston in 1984 auf die "Straße".Es war aber aussichtslos.Das hat Orwell eindeutig erkannt.
    Er hat übrigens alles genau vorhergesagt.Das Wahrheitsministerium gibt es schon lange.Inzwischen wird das Liebesministerium aufgebaut.Die Kameras gibt es schon ,sie müssen nur noch zwangweise und mit Rückanal versehen in jede wohnung eingebaut werden.Das ist ein Klacks.

  • "Ick habe das Manifest untasagt, wah.

    Awa ick komm sicher durch die Krise mit

    Merkel-Default-Swaps und

    Regierungs-Ausfall-Sicherungen, wah!

    Ick regier mir da durch und alles

    andere jeht mir Erika eiskalt am Arsch

    vorbei, wah!"

  • @ Widerspruch

    ..tatsächlich ? Ich würde es vorziehen in diese Schubladen nicht eingeordnet zu werden.

    Die intelligenten und sprachgewaltigen Köpfe der LINKEN, Gysi, Wagenknecht und Lafontaine sind die einzigen, die derzeit die Wahrheit sagen und sich der Refeudalisierung Deutschlands/Europas bzw. der EUdSSR entgegenstellen.

    Dennoch traue ich der LINKEN nicht so richtig. Ich meine die genannten Personen könnten weit mehr bewegen, die Zeit ist reif, überreif, warum ergreifen sie die einmalige Chance nicht zur Volkspartei zu werden? Manchmal überkommt mich der Gedanke an eine "gesteuerte Opposition". Weshalb man beispielsweise Frau Kipping zur Parteivorsitzenden gewählt hat ist mir schleierhaft. Die ist ja wohl ein absolutes Leichtgewicht.

    Mein Herz schlägt für Freiheit & Eigenverantwortung, Gerechtigkeit und Frieden. Ich meine Europa wäre zu großem fähig, wenn es sich von dieser korrupten bzw. ideologisch verklärten Elite befreien würde.

  • Die CDU ist mittlerweile völlig verkommen und Leute wie Bouffier sind ihrer Parteivorsitzenden schon so weit in den Arsch gekrochen, dass sie von innen die Mandeln küssen können. Einfach erbärmlich !

  • @george.orwell

    Die oben aufgeführte Argumentation entspricht zwar der meinigen, ist aber nicht von mir. Daher auch die "Gänsefüßchen" am Anfang und Ende des Textes.

    Das Original stammt von http://www.michael-schlecht-mdb.de/eurokrise-deutsche-lohnkrise.html#more-3420

    Und Herr Schlecht ist Chefvolkswirt der Bundestagsfraktion DIE LINKE.

    Sie argumentieren zwar in vielen Kommentaren eher rechts, doch ihr Herz schlägt für links :-)

  • War der Stetten immer schon Obrigkeitstreu, egal wer regiert....? Lachnummer.

  • " „Berliner Kreis“:
    . CDU-Konservative sagen Manifest ab "

    Was heißt denn CDU? Deutschland wird verkauft und vergewaltigt vom ZK der KED, das ist das ZentralKomitee der Kapitalistischen Einheitspartei Deutschlands: CDU-CSU-FDP-SPD-GRÜNE-LINKE. Das ganze Gesabber paßt haargenau zu den Berichten wie
    " Schuldenkrise
    . Griechenland bittet Merkel um mehr Zeit für Sparmaßnahmen " oder
    " BND enthüllt: So betrügen uns die Griechen
    . Christine Rütlisberger "

    Da werden einerseits ein weiterer Schuldenschnitt über einen Staatsbankrott angestrebt mit tatkräfitger Hilfe aus Ankara und Washington und andererseits Ölkonzessionen in Milliardenhöhe vergeben. Wie paßt denn das zusammen?

    Und wenn das - lt. BND und deutschen Diplomaten - der deutschen Regierung bekannt ist und DIE trotzdem nicht die Notbremse zieht, gehören sämtliche Mitglieder dieses Murkshaufens eingelocht.

    Wie lange sollen WIR denn noch das Faß ohne Boden füllen?
    Vorsicht ist angezeigt, denn bereits EIN Tropfen kann ein Faß zum Überlaufen bringen, insbesondere, wenn der aus NITROGLYZERIN besteht.

  • @ Widerspruch

    Völlig korrekt - siehe auch der Target2-800-Milliarden-Skandal!

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