Bertelsmann-Stiftung Deutschland braucht halbe Million Zuwanderer jährlich

Wer wird die Lücke füllen? Laut einer Studie der Bertelsmann-Stiftung ist Deutschland langfristig auf 533.000 Einwanderer jährlich angewiesen, um das Ausscheiden der „Babyboomer“ zu verkraften.
Update: 27.03.2015 - 08:28 Uhr 63 Kommentare
Studie: Vor allem für Einwanderer aus nicht EU-Ländern müsse Deutschland attraktiver werden. Quelle: dpa
Integrationskurs für Zuwanderer

Studie: Vor allem für Einwanderer aus nicht EU-Ländern müsse Deutschland attraktiver werden.

(Foto: dpa)

GüterslohDeutschland ist einer neuen Studie zufolge spätestens in zehn Jahren auf mehr Arbeitskräfte aus dem Ausland angewiesen als bisher. Nur wenn langfristig pro Jahr durchschnittlich 533 000 mehr Menschen zu- als abwandern, lasse sich die Lücke füllen, die durch das Ausscheiden der in den 50er und 60er Jahren geborenen Babyboomer aus dem Beruf entstehe, haben Experten des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) sowie der Hochschule für angewandte Wissenschaften in Coburg im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung ermittelt.

Zuletzt hat Deutschland eine solche Quote nur knapp erreicht: 2014 kamen netto 470.000 Zuwanderer. Im Schnitt der letzten 60 Jahre kamen allerdings nur 200.000 mehr Menschen als weggingen.

In ihrer am Freitag vorgestellten Studie rechnen die Arbeitsmarktforscher vor, dass die Zahl der Menschen im erwerbsfähigen Alter ohne Zuwanderung von heute rund 45 Millionen auf 29 Millionen im Jahr 2050 sinken würde - ein Rückgang um 36 Prozent. Der Hauptgrund: Die Generation der geburtenstarken Jahrgänge hat bis 2030 das Rentenalter erreicht.

Diese Lücke lässt sich nach den Prognosen der Wissenschaftler nicht allein durch die Aktivierung inländischer Reserven füllen: Selbst bei dem unwahrscheinlichen Szenario, dass genauso viele Frauen wie Männer berufstätig wären und das Rentenalter auf 70 angehoben würde, brächte das lediglich zusätzliche 4,4 Millionen Erwerbstätige bis 2050. Der Wandel der Arbeitswelt sei über einen so langen Zeitraum zwar nur schwer zu prognostizieren, räumen die Autoren ein. Die Digitalisierung könne den Arbeitskräftebedarf allerdings nur zurückschrauben, nicht umkehren.

Weil in ganz Europa die Bevölkerung schrumpfe und bei wirtschaftlicher Erholung in den EU-Krisenländern der Anreiz sinke, nach Deutschland zu kommen, lasse sich das derzeitige Rekordhoch der Zuwanderung aus EU-Staaten (2013 netto rund 300 000) nicht halten. Die Studienautoren gehen davon aus, dass im Jahr 2050 nur noch 70.000 Menschen aus anderen EU-Ländern nach Deutschland kommen.

„Wir müssen jetzt die Weichen stellen, damit Deutschland als Einwanderungsland auch für Drittstaatler attraktiver wird“, teilte Jörg Dräger, Vorstandsmitglied der Bertelsmann-Stiftung mit. Es brauche ein verständliches Einwanderungsgesetz, das deutlich mache, dass qualifizierte Zuwanderer in Deutschland nicht nur erlaubt sondern erwünscht seien, betonte er. Ein solches Gesetz müsse Einwanderern vor allem auch Perspektiven für langfristigen Aufenthaltung und zügigere Einwanderung bieten.

  • dpa
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63 Kommentare zu "Bertelsmann-Stiftung: Deutschland braucht halbe Million Zuwanderer jährlich"

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  • VERARMTE KOMMUNEN UND VERROTETE INFRASTRUKTUR - EINE WEITERE FOLGE VON ZUWANDERUNG

    Ein Artikel in der FAZ macht uns auf eine weitere Folge der Zuwanderung aufmerksam: Die desolate finanzielle Situation vieler Gemeinden, die durch hohe Sozialausgaben bedingt ist.
    [i]http://www.faz.net/aktuell/politik/harte-bretter/harte-bretter-ueber-nothilfen-fuer-staedte-tickende-sozialbombe-13501866.htm[i]l
    Die FAZ-Kommentatorin „[i]Elen Wild[i]“ analysiert treffend:
    >>[i]Wer hunderttausende nicht asylberechtigte "Wanderer" aufnimmt,
    Folgen darf sich nicht wundern, wenn das Geld für die autochthone Bevölkerung nicht reicht. Da nützt auch kein Wegschweigen der Ursachen, denn die armen Deutschen wissen längst, warum ihre Ansprüche an die beitragsfinanzierten Sozialkassen laufend zusammengestrichen werden müssen[/i<<
    Dies ist eine weitere Folge der Zuwanderung, welche dem Bertelsmann-Konzern natürlich reichlich egal ist, weil diese „sozialisiert“, d. h. der gesamten Gesellschaft aufgebürdet werden.


  • Lasst sie doch da hin gehen. (Wenn sie es freiwillig wollen). Das geht so lange für die Länder gut bis sie gestorben sind. Danach ist der DEAL auch wieder vorbei.

  • Ich würde mal so 15 Jahren WEIHNACHTEN und OSTERN ausfallen lassen. Denen war und ist noch nie was HEILIG gewesen. Mal um das SOZIALPRODUKT zu erhöhen sie an diesen FEIERTAGEN so einen ARBEITSEINSATZ für umsonst machen lassen.
    Aber nein, sie kaufen die sozialistische WEIHNACHTSPYRAMIDE aus ASIEN. (MADE in TAIWAN). Die Weihnachtsbaumbeleuchtung aus CHINA. ALLES kein christlichen LÄNDER: Sondern alles Länder dumm wie ein par geschnürte Füsse von KINDERN und Frauen.
    Ich schätze die denken Frau Merkel ist HERR HONECKER. Sind nicht in der REALITÄT angekommen. Ich meine wo doch heute GENDER in ist.

  • DRÄGER BAUT PROTHESEN FÜR GEDOPTE. Und die POLITIKER sind unter KOKS: Und wenn Kürzungen kommen dann bei den PENSIONÄREN und Diäten, nicht bei den RENTNERN.
    DRÄGER ist WIR STIFTEN BÖSARTIG BEHINDERUNG. UND wir experimentieren BEHINDERT.
    GRABOWSKI weiß, zum ABRISS BRAUCHTS WENIG PERSONAL.

  • Nicht erwünscht und nicht erlaubt seid 50 Jahren. WILLY BRANDT WAR SPD und EINDEUTIG!!!
    Es gibt Arbeitsplätze die bilden nur Sie sich ein das die besetzt werden müssen. Wir haben Euren FÜHRUNGSTIL satt.
    Nicht zum Einlenken bereit. THERAPIERESISTENTE REGIERUNG. Allein die MENSCHEN die in den TV - Sender sind müssen nicht wieder besetz werden sondern können zu 90 % weg.

  • Die Firmen möchten Fachkräfte, wollen diese aber nicht bezahlen. Das ist der wahre Hintergrund. Ein Ausländer ist immer billiger als ein Deutscher. Das hebt die Dividende. Die Leute, die jetzt nach Fachkräften schreien, sind die gleichen die an der Überakedemisierung hier in unserem Land schuld sind. Wenn Ihr Fachkräfte wollt, nehmt gefälligst unsere und bezahlt sie anständig!

  • @Herr Schwarz,

    da haben Sie dann noch jene vergessen, die DEUTSCHE Staatsbürger sind und im Handwerk arbeiten und an Feiertagen (manchmal auch sonntags, sammstags aber immer) der SCHWARZarbeit nachgehen. Und die stammen nicht aus Polen, Anatolien oder Bulgarien.

    Diese DEUTSCHEN schaden DEUTSCHLAND wesentlich mehr!

  • Sehr geehrte Bertelsmänner,

    in einer Kleinstadt in einer ganz normalen Neubaukolonie an einem herrlichen Sonn -oder Feiertag.
    Rechts ein Pole der mauert. Links ein Russe der seinen Rasen mäht. Ein anderer mit Migrationshintergrund wäscht sein Auto...usw. Keiner hält sich an irgendetwas. Von wegen Integrstion. Da gibt es keinen Sonn -oder Feiertag. Und diejenigen die sich an gar kein Gesetz gehalten haben landen, wenn es übertireben wurde, im nächsten Polizeirevier im Gewahrsam. In der Regel und den allermeisten Fällen sind es diese mit wenig Verstand, Rücksicht und einem gewaltigem Defizit in Sprache und Bildung. Klar, wenn man diese Menschen aus Anatolien usw. versucht hier zu integriereN geht das nicht. Es ist und bleibt eine Randgesellschaft. Wer nicht will, dem kann man nicht helfen. So einfach ist das. Die Integrstion ist schon längt in weiten Teilen Deutschlands insbesondere den Städten bzw. dortigen Stadtteilen längstens gescheitert. Lassen sie ihre Kinder U -oder S Bahn fahren. Lassen sie die in öffentliche Schulen gehen, öffentliche Einrichtungen. Gehen sie mal ins Arbeitsamt und schauen sich die Wartesxhlangen an, besuchen einen Arzt. Dann gehen sie auch mal in das nächste Polizeirevier und lassen sich mal die Namen zeigen, die dort im Gewahrsamsbuch stehen. Mir fällt nun bei ihnen das Beisspiel mit den Blinden ein, meine lieben Bertelsmänner.

  • "Youth Bulge" und tschüss Europa!

  • Ach so, pegida ist eine Beleidigung, das wusste ich nicht. In wie fern ist es persönlich wenn pegida als Bewegung eine Ansicht vertritt und diese Ansicht mit der Ansicht der Kommentierenden übereinstimmt?

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