Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Bertelsmann-Studie Das Ruhrgebiet wird zur Armutsmetropole

Während sich der Osten Deutschlands erholt, wächst im Ruhrgebiet die Armut deutlich, zeigt eine Bertelsmann-Studie. Viele Bürger sehen das Problem auch in anderen Städten.
Update: 03.04.2019 - 13:06 Uhr 6 Kommentare
In 17 von insgesamt 80 Großstädten gilt höchstens jeder zehnte Einwohner als arm. Quelle: dpa
Flaschensammler

In 17 von insgesamt 80 Großstädten gilt höchstens jeder zehnte Einwohner als arm.

(Foto: dpa)

BerlinOstdeutsche Großstädte machen gute Fortschritte bei der Armutsbekämpfung, während das Ruhrgebiet weiter zurückfällt. Das ist eines der Ergebnisse des dritten Monitors „Nachhaltige Kommune“ der Bertelsmann Stiftung.

Demnach ist der Anteil der Hartz-IV- und Sozialhilfebezieher an der Bevölkerung in allen zehn ostdeutschen Städten mit mehr als 100.000 Einwohnern zwischen 2007 und 2016 gesunken. Dagegen befinden sich unter den 37 deutschen Kommunen, in denen die Quote der Sozialleistungsempfänger gestiegen ist, alle Großstädte des Ruhrgebiets. Die Studienautoren machen dafür auch „den noch nicht vollständig bewältigten Strukturwandel“ in der ehemaligen Kohle- und Stahlregion verantwortlich.

Die Bekämpfung der Armut gehört zu den insgesamt 17 Zielen, die sich die Vereinten Nationen mit der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung gesetzt haben. Der Bertelsmann-Monitor misst die Fortschritte an der Quote der Sozialleistungsempfänger und den Indikatoren Kinder-, Jugend- und Altersarmut.

Darüber hinaus hat das Forschungsinstitut Kantar Emnid im September 2018 gut 1000 repräsentativ ausgewählte Bürger nach ihrer Einschätzung zu den Themen Nachhaltigkeit und Armut befragt. Die Sicht der politisch Verantwortlichen spiegelt eine Umfrage des Deutschen Instituts für Urbanistik wider, an der sich im September und Oktober vergangenen Jahres 388 Verwaltungschefs aus den Kommunen beteiligt haben.

Den Ergebnissen zufolge ist Armut vor allem ein städtisches Problem. Während 2016 bundesweit 10,1 Prozent der Einwohner Sozialleistungen bezogen, lag die Quote in den Großstädten mit 14 Prozent deutlich darüber. Sie ist hier auch gegenüber 2007 um 0,3 Prozentpunkte gestiegen, während sie im Bundesdurchschnitt um 0,4 Punkte abnahm.

In den Städten Berlin, Bremerhaven, Dortmund, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Halle an der Saale, Herne und Mönchengladbach hing zuletzt mindestens ein Fünftel der Einwohner am staatlichen Transfertropf. Gelsenkirchen und Bremerhaven haben mit rund einem Viertel die höchsten Armutsquoten. In 17 von insgesamt 80 Großstädten gilt weniger als jeder zehnte Einwohner als arm, die niedrigsten Quoten haben Heidelberg, Ingolstadt, Erlangen und Ulm mit nur fünf oder sechs Prozent.

Die größten Fortschritte bei der Armutsbekämpfung in der untersuchten Dekade verzeichneten die ostdeutschen Städte Erfurt, Chemnitz und Leipzig. Stark zugenommen hat der Anteil der Sozialleistungsempfänger dagegen in den Ruhrgebietsmetropolen Gelsenkirchen, Herne und Mülheim an der Ruhr. Da die jüngsten Daten von 2016 stammen, ist die verstärkte Flüchtlingszuwanderung ab dem Jahr 2015 in der Statistik nur ansatzweise erfasst.

Fast jedes vierte Kind lebt in einem Hartz-IV-Haushalt

Die Kinder- und Jugendarmut ist im Untersuchungszeitraum leicht gesunken. Dennoch lebt in den Großstädten weiter nahezu jedes vierte Kind unter 15 Jahren in einem Haushalt, der auf Hartz IV angewiesen ist. Zugenommen hat dagegen die Altersarmut. Waren 2007 bundesweit nur 2,3 Prozent der Senioren auf Sozialhilfe angewiesen, lag die Quote 2014 – jüngere Daten liegen nicht vor – bei 3,1 Prozent. Kinder- und Jugendarmut ist in den Städten aber weiter deutlich verbreiteter als Altersarmut.

Die Statistikdaten spiegeln allerdings nur bedingt das Lebensgefühl der Menschen wider. So ist gut ein Drittel der von Kantar Emnid befragten Bürger der Ansicht, dass die Armut in ihrer Kommune in der zurückliegenden Dekade gestiegen ist. 37 Prozent gehen von einem etwa gleich gebliebenen Armutslevel aus, nur 16 Prozent sehen Fortschritte bei der Armutsbekämpfung.

Die Bilder von betagten Menschen, die in Papierkörben nach Pfandflaschen suchen, verfehlen ihre Wirkung offenbar nicht. In den Großstädten sehen sogar 46 Prozent der Einwohner eine Zunahme der sozialen Not. Entsprechend sind 65 Prozent aller Befragten der Ansicht, dass die Politik mehr für die Armutsbekämpfung tun muss, in den Großstädten liegt die Quote sogar bei 82 Prozent.

Etwas positiver wird die Lage von den befragten Verwaltungschefs beurteilt. Hier gehen elf Prozent von einer gestiegenen Armut aus. Nur fünf von 100 Befragten halten die Armut für ein großes oder sehr großes Problem, bei den Bürgern sind es 27 Prozent. Allerdings wächst auch hier das Problembewusstsein mit der Größe der Kommune.

Zwar haben die Verwaltungschefs etwa durch die Förderung von Kinder- und Jugendeinrichtungen schon einiges zur gezielten Armutsbekämpfung getan, doch sieht die Bertelsmann Stiftung weiteren Handlungsbedarf: „Großstädte sollten vor allem für mehr Transparenz darüber sorgen, wie Armut in der jeweiligen Kommune verteilt ist“, rät Kommunalexpertin Kirsten Witte. So zeige sich in den Ballungszentren immer öfter, dass sich soziale, aber auch wirtschaftliche oder Umweltprobleme in einzelnen Quartieren bündelten.

Startseite

Mehr zu: Bertelsmann-Studie - Das Ruhrgebiet wird zur Armutsmetropole

6 Kommentare zu "Bertelsmann-Studie: Das Ruhrgebiet wird zur Armutsmetropole"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • ... sondern in die Finanzierung vererbter Armut.

    Es besteht die Hoffnung, daß unter der aktuellen Regierung neue Schwerpunkte gesetzt werden und der Fokus nicht mehr ausschließlich auf dem Ruhrgebiet liegen wird. Aber: es ist für die aktuelle Regierung ein Spagat zwischen dem, was notwendig ist und dem, was die Berufsunterstützer der sozialen Koma-Patienten fordern.

    Ich erlebe heute, unter einer Schwarz-Gelben Landesregierung einen spürbaren Aufschwung, genauso, wie unter der Regierung Rüttgers: Straßen werden saniert, womöglich sogar: NEU GEBAUT. Überflüssige Regularien werden abgebaut. Wenn es kein zweites Fukushima gibt, wird diese Regierung vielleicht sogar an der Macht bleiben und NRW NICHT dauerhaft am bundesdeutschen Tropf hängen.

    Aber EINES ist sicher: OHNE die Stellschraube des Länderfinanzausgleichs ginge es MEINER Heimat _ Westfalen - heute besser, denn es hätte schon vor 50 Jahren die Weichen neu stellen müssen, um zu überleben.

    Der Länderfinanzausgleich war ursprünglich als Hilfe zur SELBSTHILFE gedacht und ist als solche unverzichtbar (in diesem Punkt teile ich Herrn Metz Einschätzung ausdrücklich NICHT!). Aber er ist, und zwar vorwiegend von LINKEN Landesregierungen, immer wieder als Möglichkeit mißbraucht worden, sich selbst zum Opfer zu erklären, Forderungen zu stellen und diese als Wohltat gegenüber den eigenen Wählern zu verkaufen. Es kann nicht angehen, daß ein Land wie NRW um Hilfe flehen muß, um mit DEN Ausgeburten fertig zu werden, die uns jene eingebrockt haben, die die Betonung bei sozialer Marktwirtschaft auf "Sozial" und nicht auf "MARKTwirtwschaft" gelegt haben. Die da wären: Islamische Parallelgesellschaften in jeder größeren Stadt, Berufshartzer jedweder Herkunft in 3. Generation, Egalität um des Preises der Gerechtigkeit (also: Akademiker auf Hauptschulniveau, aber MIT TITEL!!!). Kurz: soziale Brennpunkte ohne Ende.
    Und NEIN!!!: Ich bin NICHT AfD-nah. Aber ich erlaube mir, SELBST zu denken. Deshalb fordere ich: LFA neu regeln

  • @Herr Süßmuth

    Fortsetzung:

    Kein Umdenken, im Gegenteil: man unterschreibt - entgegen jeder Notwenigkeit!!! - ein Anwerbeabkommen mit der Türkei (aus Gründen der Solidarität zu den NATO-Partnern) unter konservativer Führung - und sattelt mit dem Familiennachzug noch eins drauf. Ein Wahnsinn, der unter einer konservativen Bundesregierung seinen Anfang genommen hat, nimmt unter einer linken Regierung seinen Lauf (wir sprechen jetzt von der Bundesebene!) und kommt der linken Regierung in NRW (wir kehren zurück zur Landesebene) äußerst gelegen: HIER wächst DIE Klientel heran, die die SPD in NRW dringend braucht, um sich für Jahrzehnte zu etablieren. Da der klassische "Arbeiter" eine aussterbende Art ist (der ist längst zur Weiße-Kragen-Fraktion gewechselt und wählt - im eigenen Interesse!!! - nur noch bedingt "Links"), braucht es dringend einen neuen Typus von Transferleistungsempfängern. Mit den paar Hundert Bergleuten und Stahlkochern, die es in den 80ern noch gab, hätten sich keine Wahlen mehr gewinnen lassen können. Mit Millionen Türken am staatlichen Tropf hingegen... Ganz genau: kann man im Länderfinazausgleich ganz tief in bayrische Taschen greifen - und sich gleichzeitig als besonders "sozial" darstellen.

    NRW ist ein Kunstprodukt. Geboren aus der Angst, das Land könne die Stadt regieren (KEINE rein linke Besorgnis!!!). EIGENTLICH hätte Westfalen nach dem Krieg zu Niedersachsen gehört (oder umgekehrt), und damit zwei Drittel des Ruhrgebiets, aber vor allem das LÄNDLICHE Westfalen, also DAS, was bis heute, dank eines starken MITTELSTANDES, die Mittel erwirtschaftet, die sich als soziale Wohltaten unter den Kommunen der Rhein-Ruhr-Metropolen verteilen lassen. Uneigentlich spricht man heute von der "Metropole Ruhr", wahlweise als Bonus (wenn es darum geht, sich für "Investoren" schick zu machen) oder als Malus: letzteres dann, wenn es darum geht, beim Länderfinanzausgleich Mittel abzugreifen. Und diese NICHT in strukturelle Verbesserungen zu investieren...

  • @ Frank Süßmuth

    Werter Herr Süßmuth,

    ich denke SIE haben das Prinzip einer sozialen Marktwirtschaft nicht verstanden - und auch nicht, was Herr Metz geschrieben hat.
    Soziale Marktwirtschaft bedeutet eben NICHT, daß sich die Schwachen zulasten der Starken entspannt zurücklehnen können, sondern daß JEDER NACH SEINEN KRÄFTEN zum Allgemeinwohl beizutragen hat. Das gilt für Individuen wie für Gruppen, für Kommunen wie für Länder und wie für die Länder auch für den Bund.

    Wenn im Artikel beispielsweise die Rede davon ist, daß das Ruhrgebiet "... den Strukturwandel noch nicht vollständig abgeschlossen habe", dann ist das der beste Beleg dafür, daß Herr Metz keineswegs irgendwelche dumpfen Thesen AfD-naher Prägung nachplappert: besagter Strukturwandel ist seit einem halben Jahrhundert (!!!) im Gange. Seit dem war und ist NRW links bzw. links-grün regiert (ab 1966), und zwar beinahe durchgängig (mit einem kurzen Intermezzo von einer Legislaturperiode Schwarz-Gelb 2005-2010). Und ist kontinuierlich den Bach heruntergegangen, stets unter Berufung auf den "Strukturwandel" und stets mit - unbezahlbaren - Wahlversprechen an die vermeintlich minderprivilegierte Stammwählerschaft in den Großstädten. Das war nicht nur ein halbes Jahrhundert Klientelpolitik vom Allerfeinsten (die über Jahrzehnte subventionierten Arbeitsplätze im Bergbau entsprachen locker dem Bruttosozialprodukt Italiens). Das war auch Mißbrauch des Solidaritätsprinzips.
    1966 war bereits bekannt, daß Kohle und Stahl keine Perspektive mehr hatten. Was hat man gemacht? Nicht etwa diesen Wirtschaftszweig abgeschrieben und NEUE erschlossen, stattdessen: künstliche Beatmung, um an der Macht zu bleiben. Auf Kosten des Steuerzahlers, und zwar NICHT nur des EIGENEN, sondern, via Länderfinanzausgleich, auf Kosten ALLER Steuerzahler, mithin: auf Kosten JENER Länder, die VERANTWORTUNGSVOLL gewirtschaftet haben (insbesondere Bayern und BW).

    Umdenken und Umlenken??? Nicht die Bohne... Fortsetzung folgt.

  • @ Herr Helmut Metz 02.04.2019, 18:32 Uhr, Ich denke sie haben das Prinzip einer sozialen Marktwirtschaft nicht wirklich verstanden. Da geht es nicht darum sich gegenseitig auszustechen wie uns eindrucksvoll der Amazon Wettbewerb auf Teufel komm raus für ein neues Head-Quarter in den USA bewiesen hat sondern darum strukturschwächen der einen Region auszugleichen um die Schere der Unzufriedenheit und des Wohlstands nicht allzu sehr auseinander driften zu lassen. Ihre Sicht spiegelt einfach nur die Parolen wieder welche uns aus den Kreisen der AFD und diverser anderer in den Medien vorgetrötet bekommen. Stoßen sie ruhig weiter in diese Horn und spielen sie das Lied des ewig Gestrigen. Schauen wir mal wie die Lage sich ändert wenn die Automobilindustrie sich neu aufstellt und die Verteilung auch mal wieder anders aussehen kann. Schade das sie nur Meinungen anderer kopieren können anstatt eine eigene zu formulieren.

  • - Fortsetzung -

    "Berlin. Obdachlose auf den Straßen, Bettler an jedem Bahnhof, vor jeder Bank oder Sparkasse. In jeder zweiten S-Bahn tauchen Musikanten auf, die sich ihren Lebensunterhalt zusammenklimpern. Überall Schmutz. Sperrmüll auf den Straßen, Hundehaufen sowieso, Kotze auf den Bahnhofstreppen. Taubendreck. Immer aufpassen, wo man hintritt. Nichts anfassen. Viele ärmlich Gekleidete, viele Migranten. Selten mal jemand, der Krawatte trägt. Stattdessen sieht man öfter Ratten auf der Straße, die es nicht besonders eilig haben, sich also heimisch fühlen. (Ich halte mich übrigens fast nur in Mitte auf.) Berlin sei „ein bisschen wie Afrika“, schreibt der Korrespondent der „Neuen Zürcher Zeitung“."
    http://www.freitum.de/2018/12/verelendung-in-berlin-und-anderswo.html

  • Wenn ich die Dummheit der Politiker richtig einschätze, dürfte es demnächst dann auch einen Solidaritätszuschlag-WEST geben.
    Die einzig wirkungsvolle Lösung wäre dagegen die komplette Abschaffung des Länderfinanzausgleichs.
    So brauchen sich die Netto-Steuerkonsumenten-Bundesländer nämlich nicht im geringsten anzustrengen, da zu ihnen von den Netto-Steuerproduzenten-Bundesländern erwirtschaftetes Steuergeld umverteilt wird.
    Aber nicht nur das: diese "armen" Bundesländer und Regionen können die verbliebenen Netto-Steuerproduzenten, also die Leistungsträger, ohne Konsequenzen befürchten zu müssen, gängeln und finanziell via Gebühren und Abgaben aller Art bis auf die Knochen auspressen. Wandern diese nämlich irgendwann in andere Bundesländer ab, dann kommt Geld ja trotzdem über den Finanzausglecih wieder herein. So können die vorzugsweise links(-grünen) Regierungen dieser Bundesländer und Regionen weiterhin leicht mit Umverteilungsparolen auf Stimmenkauf gehen, ohne befürchten zu müssen, brutal abgestraft zu werden.
    Ohne Länderfinanzausgleich müssten sie nämlich intensiv um die Leistungsträger und Netto-Steuerproduzenten WERBEN und Bedingungen schaffen, die diese anziehen - anstatt auf sie (finanziell) einzuprügeln und sie zu vertreiben.
    Es liegt nun einmal aber in der Natur des Menschen, den einfachsten, bequemsten und schmerzfreiesten Weg zu gehen. Und natürlich ist es leichter, sich von anderen - via "demokratischer Mehrheit der Wählerstimmen" - alimentieren zu lassen als selber den Allerwertesten hochzukriegen und hart zu malochen. Und genau auf diese Natur des Menschen spekulieren natürlich auch die Linksparteien mit ihren Parolen von "sozialer Gerechtigkeit" usw.usf.
    Da so jedoch keine Notwendigkeit besteht, selber den Allerwertesten hochzukriegen, werden diese Bundesländer und Regionen auch nicht wohlhabend werden können, sondern arm bleiben - und nicht nur das Ruhrgebiet sondern beispielsweise auch unsere Hauptstadt wird weiter verdrecken und vermüllen:

Serviceangebote