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Berufsausbildung Ältere Azubis brechen häufiger ab

Viele junge Erwachsene brechen ihre Berufsausbildung ab. Bei den 25- bis 34-Jährigen ist es mehr als jeder Dritter. Die Bundesagentur für Arbeit vermutet, dass dies vor allem aus finanziellen Gründen geschieht.
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Ein Auszubildender lernt im BMW-Motorradwerk in Berlin den Umgang mit einer Standbohrmaschine. Es braucht stärkere finanzielle Anreize für die Betroffenen, damit sie die Ausbildung abschließen. Quelle: dpa

Ein Auszubildender lernt im BMW-Motorradwerk in Berlin den Umgang mit einer Standbohrmaschine. Es braucht stärkere finanzielle Anreize für die Betroffenen, damit sie die Ausbildung abschließen.

(Foto: dpa)

NürnbergWer erst mit 25 oder mehr Jahren eine Berufsausbildung beginnt, hält oft nicht bis zum Abschluss durch. Das zeigen Zahlen der Bundesagentur für Arbeit (BA), die am Freitag der Nachrichtenagentur AFP vorlagen. Demnach lag die Abbrecherquote von 25- bis 34-Jährigen, die eine Ausbildung oder eine andere abschlussorientierte Qualifizierung absolvierten, im März dieses Jahres bei 36 Prozent. Mehr als jeder Dritte stieg also vorzeitig aus. Über die Zahlen hatte zuerst die „Süddeutsche Zeitung“ berichtet.

Der für Arbeitsmarkt zuständige BA-Vorstand Heinrich Alt sagte dem Blatt, junge Erwachsene ohne Ausbildung hielten sich „oft lieber mit kurzfristigen Aushilfsjobs über Wasser“, als sich mit einer Ausbildung zu befassen. Viele hätten bereits eine Familie und wollten ihren Kindern lieber heute „etwas bieten“ als erst in drei Jahren. Alt forderte stärkere finanzielle Anreize für die Betroffenen, damit sie die Ausbildung abschließen.

Die BA hatte im August 2013 eine Initiative gestartet, um jungen Erwachsenen ohne Berufsausbildung neue Chancen zu bieten. Binnen drei Jahren sollen in dem Sonderprogramm 100.000 Arbeitslose zwischen 25 und 34 Jahren in eine Berufsausbildung vermittelt werden.

  • afp
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1 Kommentar zu "Berufsausbildung: Ältere Azubis brechen häufiger ab"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Wer mit 25 es nicht einmal geschafft hat eine Ausbildung zu starten, dem fehlt es einfach an Commitment, Disziplin und Elan, so einfach ist das. Finanzieller Anreiz ist da sekundär, insbesondere da in unserer PamperRepublik kein Druck aufgebaut wir

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