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Beschluss CDU-Führung will das Bewerberfeld für die Merkel-Nachfolge klein halten

Mehr als zehn Bewerber wollen bei der Wahl für den CDU-Vorsitz antreten. Nun versucht die Parteispitze, die Anzahl der Kandidaten deutlich zu reduzieren.
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Auf ihrer Klausur besprach die CDU-Führung das weitere Vorgehen bei der Wahl der neuen Parteispitze. Quelle: dpa
Angela Merkel, Julia Klöckner und Volker Bouffier

Auf ihrer Klausur besprach die CDU-Führung das weitere Vorgehen bei der Wahl der neuen Parteispitze.

(Foto: dpa)

Berlin Die CDU will den Wahlkampf um die Nachfolge von Angela Merkel als Parteivorsitzende möglichst mit deutlich weniger Kandidaten führen, als bisher angenommen. Das geht aus dem Beschluss des CDU-Bundesvorstands hervor, der dem Handelsblatt vorliegt. Aus dem drei Punkte umfassenden Beschluss geht hervor, was unter einem Kandidaten zu verstehen ist.

Demnach haben diejenigen Kandidaten „die Möglichkeit zur Vorstellung auf den Regionalkonferenzen“, die „als Mitglied der CDU Deutschlands vom Bundesvorstand der CDU, Bundesausschuss der CDU, den jeweiligen Vorständen der Bundesvereinigungen, der CDU-Landesverbände, der CDU-Bezirksverbände, der CDU-Kreisverbände oder der CDU-Auslandsverbände schriftlich gegenüber der CDU-Bundesgeschäftsstelle vorgeschlagen wurden“.

Ohne einen Vorschlag also darf sich keiner der bisher selbst ernannten Kandidaten auf den Regionalkonferenzen vorstellen. Wie es im Vorstand hieß, würden Friedrich Merz und Jens Spahn als prominente Kandidaten „von ihren jeweiligen Kreisvorständen nominiert“. Annegret Kramp-Karrenbauer wurde vom Landesvorstand der Saar-CDU am Montag einstimmig nominiert.

Die anderen neun Bewerber, von denen derzeit die Rede ist, hätten keine Gremien, die sie vorschlagen. „Damit gibt es für die Regionalkonferenzen drei Kandidaten“, sagte ein Bundesvorstand dem Handelsblatt.

Laut Beschluss werden die Mitglieder zu Regionalkonferenzen eingeladen. Diese werden von den jeweiligen Landesvorsitzenden geleitet werden, „in dem der jeweilige Veranstaltungsort liegt“. In dem drei Punkte umfassenden Beschluss ist auch geregelt, dass jeder Kandidat „die gleiche und angemessene Redezeit“ erhalten soll, „um sich vorzustellen.

Danach sollen die Mitglieder die Kandidaten befragen. Nach den Statuten der CDU haben andere Interessenten für das Amt des Parteivorsitzenden die Möglichkeit, sich auf Vorschlag eines Delegierten noch zur Wahl zu stellen. Nach Angaben von CDU-Vizechefin Julia Klöckner sollen acht bis neun Regionalkonferenzen stattfinden.

Bei dem Parteitag steht auch die Wahl eines neuen Generalsekretärs auf der Tagesordnung. Das hat der CDU-Vorstand auf seiner Klausurtagung vereinbart.

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