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Beschluss verschoben Koalition überdenkt umstrittene Arbeitnehmerdatenschutz-Reform

Aus dem Beschluss der neuen Arbeitnehmerdatenschutz-Gesetze wird vorerst nichts. Offiziell heißt es, der Opposition solle mehr Zeit gegeben werden, den Entwurf zu studieren. Es gibt aber auch eine inoffizielle Variante.
17.01.2013 - 13:26 Uhr Kommentieren
Die Gesetzespläne zum Datenschutz am Arbeitsplatz sollen noch einmal überdacht werden. Quelle: dapd

Die Gesetzespläne zum Datenschutz am Arbeitsplatz sollen noch einmal überdacht werden.

(Foto: dapd)

Berlin Die schwarz-gelbe Koalition will ihre umstrittenen Gesetzespläne zum Datenschutz am Arbeitsplatz noch einmal überdenken. In Union und FDP wurde am Donnerstag ein Bericht der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ bestätigt, wonach sich die Fraktionsvorsitzenden Volker Kauder (CDU) und Rainer Brüderle (FDP) zu einem Gespräch darüber treffen wollen. Dem Vernehmen nach ist dafür die Woche nach dem 28. Januar geplant.

Die Pläne sehen unter anderem ein Verbot der heimlichen Videoüberwachung am Arbeitsplatz vor. Die offene Überwachung soll aber erleichtert werden. Dagegen protestierten Gewerkschafter, Datenschützer und Oppositionspolitiker.

Ursprünglich wollten die Koalitionsfraktionen das Gesetzesvorhaben bis Ende Januar durchs Parlament bringen. Der Innenausschuss vertagte seine Aussprache über das in jahrelangen Diskussionen auf den Weg gebrachte Koalitionsvorhaben aber. Offiziell lautete die Begründung des Ausschussvorsitzenden Wolfgang Bosbach (CDU), der Opposition solle mehr Zeit gegeben werden, den vorgelegten Entwurf zu studieren.

Inoffiziell verlautete aus der Union, dass auch in den eigenen Reihen Bedenken gegen eine offene Videoüberwachung von Arbeitnehmern aufgekommen seien. Bedauert wurde, dass das geplante Verbot der heimlichen Videoüberwachung am Arbeitsplatz in der öffentlichen Diskussion inzwischen eine untergeordnete Rolle spiele. Dabei sei das Verbot ein großer Sprung.

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    In der Union hieß es, Kauder wolle ausloten, wie der Gesetzentwurf verwirklicht werden könne. Die FAZ zitierte aus Koalitionskreisen: „Die Fraktionsspitzen wollen überlegen, ob es sich lohnt, für dieses Gesetzesvorhaben in den Kampf zu ziehen.“

    • dpa
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