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Besondere Bedeutung des Falles Bundesanwaltschaft übernimmt Ermittlungen nach Kölner Geiselnahme

Die besondere Bedeutung des Falles soll die Bundesanwaltschaft dazu bewegt haben, die Ermittlungen zu übernehmen. Details sollen im Tagesverlauf folgen.
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Kölner Geiselnahme: Bundesanwaltschaft übernimmt die Ermittlungen Quelle: dpa
Geiselnahme im Kölner Hauptbahnhof

Der Kölner Hauptbahnhof wurde am 15.10. evakuiert, nachdem mutmaßlich ein 55-Jähruiger einen Molotow-Cocktail geworfen und eine Geisel genommen haben soll.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Die Bundesanwaltschaft hat nach dem Brandanschlag und der Geiselnahme am Kölner Hauptbahnhof die Ermittlungen übernommen. Dies sei wegen der besonderen Bedeutung des Falles geschehen, sagte ein Sprecher der obersten Anklagebehörde am Mittwoch. Die Behörde wollte sich voraussichtlich noch im Tagesverlauf zu Details äußern. Die Kölner Polizei hatte bereits erklärt, sie halte einen versuchten Terroranschlag für möglich.

Der Polizei zufolge hatte am Montag mutmaßlich ein 55-jähriger Syrer zunächst in einem Schnellrestaurant am Bahnhof ein Molotow-Cocktail gezündet. Dabei wurde eine 14-Jährige verletzt, sie musste operiert werden. Der Täter lief in eine benachbarte Apotheke und nahm dort eine Angestellte als Geisel. Beim Polizei-Zugriff wurde er durch Schüsse schwer verletzt.

Nach Polizeiangaben hatte der Mann auch mehrere Gas-Kartuschen bei sich, die mit Stahlkugeln präpariert waren. Wären diese in dem Schnellrestaurant detoniert, hätten sie „ganz beachtlichen Schaden“ anrichten können. Die Polizei geht auch Hinweisen nach, nach denen der 55-jährige Syrer psychische Probleme gehabt habe. Zeugen hatten der Polizei zufolge berichtet, der Mann sei bei der Tat „wahrnehmbar alkoholisiert“ gewesen.

Das sind die neuesten Erkenntnisse zu den Hintergründen der Kölner Geiselnahme

  • rtr
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