Bestseller-Autor Thilo Sarrazin scheffelt Millionen

Seine umstrittenen Thesen kosteten Thilo Sarrazin den Posten als Bundesbank-Vorstand. Zumindest finanziell kann er das locker verkraften. Durch den Verkauf seines Buches "Deutschland schafft sich ab" ist er bereits mehrfacher Millionär geworden.
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Thilo Sarrazin mit seinem Buch "Deutschland schafft sich ab" Quelle: DAPD

Thilo Sarrazin mit seinem Buch "Deutschland schafft sich ab"

HB BERLIN. Was er mit dem Geld machen wird, verriet der frühere Berliner Finanzsenator als erster Gast in der neuen Late-Night-Show mit Benjamin von Stuckrad-Barre im digitalen Fernsehsender ZDFneo am Donnerstagabend jedoch nicht. Als sein Gastgeber seine Einnahmen aus dem bereits 1,2 Millionen Mal nur in Deutschland verkauften Buch auf rund drei Millionen Euro schätzte, deutete Sarrazin an, dass er wohl etwas besser verhandelt habe als von Stuckrad-Barre angenommen.

Der plötzliche Reichtum habe sein Leben nicht verändert, antwortete Sarrazin in der ihm eigenen völlig regungslosen Art. Auch seine Frau frage ihn immer, was er denn nun mit dem ganzen Geld machen wolle. "Ich sage immer: Das kommt aufs Konto und dann warten wir mal in Ruhe ab", so der 65-Jährige, der wegen der heftigen Debatte um seine integrationspolitischen Thesen nach nur gut einem Jahr aus dem Vorstand der Bundesbank ausgeschieden ist. Schließlich müsse er auf seine Einnahmen noch Steuern zahlen.

Sarrazin gestand ein, dass er sich in den sieben Jahren als Finanzsenator ständig öffentlich "wie kein anderer Politiker in Berlin" in politische Fragen eingemischt habe, "die mich nichts angingen". Dabei habe er - trotz seines grundsätzlich guten Verhältnisses zum Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) "mehr als einmal meinen Fast-Rauswurf aus dem Amt riskiert".

Zur Frage, warum er seine Thesen zur angeblichen Integrationsunwilligkeit muslimischer Zuwanderer und ihrer Gefahr für Deutschland erst nach seiner Zeit als aktiver Politiker veröffentlicht habe, sagte Sarrazin, er habe als Finanzsenator eine andere Aufgabe gehabt. Berlins Haushalt zu konsolidieren, sei vorgegangen. Nach dem Erfolg seines ersten Bestsellers werde er dennoch kein Buch über die Bundesbank schreiben. "Das wäre ein bisschen zu langweilig."

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  • Sie könne nschon ein buch schreiben Harald, es muss allerdings einen verleger finden undsoweiterundsofort, die Mär das jeder in Deutschland ein buch schreiben könnte und dies auf den Markt kommt, naja wer genung Geld hat...

    Kennen Sie noch Pia Zadora oder Prinzessin Stefanie, die Sängerinnen durften alle singen, geht doch oder? Gele. Jeder kann Singen oder ein buch schreiben. Und Mozart hatte als talentierter Musiker sogar ein Klavier zur Verfügung.

  • @Aufklärung08
    bist schon ziemlich daneben mit deiner "Aufklärung",das hat der locker nach Feierabend geschrieben. Wenn du das auch kannst,darfst du mitreden. Und vor allem erst mal das buch lesen und dann meckern.

  • bloss kein Neid. Was hält Euch davon ab auch ein buch zu schreiben??
    Viele Grüße hem089

  • ist scho klasse, was man als Finanzsenator und bundesbanker alles so nebenher schaffen kann: z.b. bücher schreiben und Millionen verdienen. ich wette der hat das während eiens große Teil der Arbeitszeit geschrieben. Das da oben sind doch die größte Schmarotzer. Und dann noch in jeder Talkshow abkassieren. "Herrlich"

  • @blinse,Nigremontan
    ihr habt es kapiert, Die Lage ist zum Heulen,
    wir lachen aber trotzdem, wäre ja noch schöner!
    Fröhliche Weihnachten

  • @Nigrmontan

    Mmmmh, du könntest Recht haben...

  • Das dies das wort des Jahres "sein soll" ist nur ein beweis für die Qualifikation der Jury.
    Als Neuwort haben Sie wohl im internet recherchiert ob es dieses Wort bereits gibt und ob es eine echte Neucreation ist. So funktionieren diese Leute dort. Och, tippen wir mal im internet ein ob es dieses Wort schon gibt und schon ist es neu. Sonst haben wir kein neues Wort gefunden.

    Sorry, um ein Wort des Jahres zu sein ist es im Volsmunde angekommen, und das meinte ich damit, es nie vorher davon gehört zu haben.
    Setzen wie einfach mal 2 Wortkomponenten von WUT und bürger aneinander, die auch noch unsere Jury-Politik rechtfertigen und zwar "gegen den bürger", und schon ist der Creativideenwettbwerb gewonnen.

    Dafür beantragen wir dann ein Preisgeld bei der bundesregierung. Für die innovation.


    ist ja schlimmer, als bei bohlen.

    Lasst das Publikum entscheiden.

  • [50], erster Ansatz:
    es gibt also Gruppen von Menschen um sich zu zusammenzuschliessen und sprich zu solidarisieren. Nun schliessen sich diese Gruppen zusammen um sich für was zu solidarisieren?
    Und was passiert mit den Menschen die nicht in der Gruppe sind und gleichzeitig diese sogenannte Solidarisierung in eine andere Richtung läuft?

  • @blinse
    Glaube nicht an pc. Sieht eher nach "englischem" Humor aus. Die machen so etwas immer, wenn eine Sache zu trocken wird. Da sitzt bestimmt jemand im Hintergrund und lacht sich halb schief über alle "PC-ler" und "Nicht-PC-ler". Sozusagen schwarzer Humor kurz vor zwölf. Spaß muß sein in allen Lebenslagen oder so ähnlich. Kann man akzeptieren.

  • Jetzt soll Sarrazin einen Fonds aufmachen, damit bedürftige H4-Empfänger sich sein buch leisten können? Oh Mann, hier werden Fässer aufgemacht, das ist ja zum Stein erweichen.
    Aber "pc" ist es wohl, soviel steht fest.

    PS: Glaube auch wieder an den Weihnachtsmann. ist bequemer, um gelesenen Schwachsinn zu verdauen.

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