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Betriebsrat VW gegen AfD – „Diese Partei stellt sich gegen Werte unseres Konzerns“

Die AfD will in der Volkswagen-Halle in Braunschweig ihren Bundesparteitag abhalten. Der Konzern will die Halle für diesen Tag umbenennen lassen.
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Der Konzern will nicht, dass sein Name auf dem Gebäude steht, in dem die AfD ihren Parteitag abhält. Quelle: dpa
Volkswagen-Halle in Braunschweig

Der Konzern will nicht, dass sein Name auf dem Gebäude steht, in dem die AfD ihren Parteitag abhält.

(Foto: dpa)

Braunschweig Wenn die AfD Ende November ihren Bundesparteitag in der Braunschweiger Volkswagen-Halle abhält, soll nach dem Willen des Autobauers der Name Volkswagen an der Halle verdeckt werden. „Diese Partei stellt sich eindeutig gegen Werte unseres Konzerns wie Respekt, Vielfalt, Toleranz und partnerschaftliches Miteinander“, erklärte der Sprecher des VW-Betriebsrats, Heiko Lossie, am Mittwoch.

„Als Belegschaftsvertretung von Volkswagen haben wir daher eine klare Forderung: Wir dulden keine AfD-Versammlung in einer Halle, die als ,Volkswagen Halle’ ersichtlich ist.“ Ein AfD-Sprecher bestätigte am Mittwoch, dass der Bundesparteitag in der Halle in Braunschweig stattfinden soll.

Wie VW-Sprecher Christoph Ludewig sagte, ist das Unternehmen nicht Eigentümer der Halle. Deren Vermarktung liege in Verantwortung der Stadthalle Braunschweig Betriebsgesellschaft, an der VW nicht beteiligt sei.

„Gleichwohl möchte das Unternehmen dem Wunsch der Belegschaft selbstverständlich entsprechen und fordert den Betreiber der Stadthalle auf, die Kennzeichnung der Halle während der Veranstaltung unkenntlich zu machen.“

Die „Braunschweiger Zeitung“ berichtete, die Betriebsgesellschaft habe erklärt, dass sie als öffentlich-rechtliches Unternehmen verpflichtet sei, allen rechtsstaatlichen, nicht verbotenen Parteien Räumlichkeiten zu vermieten.

„Das müssen wir nicht in jedem Fall gut finden, aber wir müssen professionell arbeiten“, sagte Geschäftsführer Stephan Lemke der Zeitung. Zu der Forderung von VW, die Kennzeichnung der Halle während des Bundesparteitags der AfD unkenntlich zu machen, wollte er am Mittwoch nicht Stellung beziehen. Das müsse zunächst geprüft werden.

Mehr: Zentralrat der Juden sieht gefährliche Radikalisierung bei der AfD. Zentralratspräsident Schuster mahnte, Teile der AfD würden sich immer mehr ins Völkische hinein entwickeln. Zudem warnt er alle Parteien vor Koalitionen mit der AfD.

  • dpa
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