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Betriebsspionage in Deutschland Verfassungsschützer warnen vor „Innentätern“

Geheimdienste aus China und Russland infiltrieren deutsche Firmen, warnt der Verfassungsschutz. Da Mitarbeiter außerdem oft zu nachlässig mit brisanten Informationen umgehen, drohe von den „Innentätern“ erhebliche Gefahr.
13.05.2015 - 16:25 Uhr Kommentieren
Der Verfassungsschutz warnt bei der Betriebsspionage in Deutschland vermehrt vor „Innentätern“. Quelle: dpa

Der Verfassungsschutz warnt bei der Betriebsspionage in Deutschland vermehrt vor „Innentätern“.

(Foto: dpa)

Berlin Verfassungsschutz-Präsident Hans-Georg Maaßen warnt Unternehmen in Deutschland vor sogenannten Innentäter. Deutsche Firmen stünden im Fokus ausländischer Geheimdienste vor allem aus China und Russland, da sie zahlreiche Kronjuwelen zu bieten hätten, sagte Maaßen am Mittwoch bei einer Sicherheitstagung in Berlin. Dabei gehe es nicht nur um Forschungsergebnisse, sondern auch um Kontaktverzeichnisse, Kundendienste und Marktstrategien.

Viele Mitarbeiter gäben fahrlässig Informationen heraus, die sie nicht als brisant einstuften – etwa den Namen oder die E-Mail-Adresse eines Vorgesetzen. Interessant sei für die Täter etwa auch, in welchem Tennisclub der Chef verkehre, was für Interessen er habe oder ob er verheiratet sei.

Darüber hinaus gebe es Mitarbeiter, die Informationen vorsätzlich nach außen gäben. Ihnen gehe es dabei nicht immer ums Geld. Eine Rolle spielten eine mangelnde Identifizierung mit der Firma sowie Frust, Wut oder Enttäuschung. Aber auch persönliche Probleme kämen als Motiv infrage. Eine weitere Gefahr stellen laut Maaßen Innenquellen dar, die gezielt in einer Firma platziert würden, etwa als Gastwissenschaftler.

Neben der Betriebsspionage sei auch die Wirtschaftssabotage nicht außer Acht zu lassen. Ziel dabei sei es, den Ruf von Unternehmen anzuschwärzen, wenn Produkte etwa zurückgerufen werden müssten.

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