Biografie CDU erkennt in Merkels DDR-Vergangenheit nichts Neues

Die Bundeskanzlerin sagt, sie habe nie etwas verheimlicht – alles gesagt aber auch nicht, denn es habe sie ja niemand gefragt. Es geht um ihre umstrittene Rolle im DDR-Regime. Die CDU lässt die aktuelle Diskussion kalt.
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Bundeskanzlerin Angela Merkel verewigte sich im Mai 2010 bei einer Open-Air-Ausstellung über den Weg vom Mauerfall zur Wiedervereinigung am Alexanderplatz in Berlin. Quelle: APN

Bundeskanzlerin Angela Merkel verewigte sich im Mai 2010 bei einer Open-Air-Ausstellung über den Weg vom Mauerfall zur Wiedervereinigung am Alexanderplatz in Berlin.

(Foto: APN)

BerlinFührende CDU-Politiker haben gelassen auf die Diskussion über Angela Merkels DDR-Vergangenheit reagiert. „Es ist immer interessant, was in Wahljahren plötzlich als große Enthüllung auftaucht und dann doch keine Enthüllung ist“, sagte die stellvertretende Parteivorsitzende Julia Klöckner am Montag in Berlin. „Auch Angela Merkel war ein junger Mensch.“

Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) zeigte sich ebenfalls unbeeindruckt von den jüngsten Berichten: Er habe daran nichts Sensationelles entdeckt, sagte der CDU-Bundesvize. „Aus meiner Sicht ist das eher sympathisch.“ Bundeskanzlerin Merkel sei eine junge Frau gewesen wie viele andere in der DDR auch.

Die Debatte war durch eine neue Merkel-Biografie ins Rollen gekommen. Die Journalisten Günther Lachmann („Welt“) und Ralf Georg Reuth („Bild“) werfen darin die Frage auf, ob die CDU-Politikerin an der Akademie für Wissenschaften der DDR FDJ-Sekretärin für Agitation und Propaganda gewesen sei.

Merkel verteidigte ihren Umgang mit der eigenen Vergangenheit. „Ich habe da nie irgendetwas verheimlicht“, sagte die CDU-Politikerin am Sonntagabend bei einer Veranstaltung der Deutschen Filmakademie in Berlin. Allerdings habe sie vielleicht manche Dinge nicht erzählt, weil sie nie jemand danach gefragt habe.

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  • dpa
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8 Kommentare zu "Biografie: CDU erkennt in Merkels DDR-Vergangenheit nichts Neues"

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  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

  • Feststeht, das Fr. Kanzlerin Merkel mit der Energiewende per EEG-Zwang und dem festhalten am menschengemachten CO2-Klimamärchen (Energieeinsparverordnung) den deutschen Bürger und damit das deutsche Volk in eine Wohlstandsvernichtungs Sachgasse geschickt hat!
    Durch die Huldigung an den "Energie-" MANGEL gilt Sie als Verräterin an den zukünftigen Wohlstandschancen unserer jetzigen alten und jungen Generation!
    Mit dem EEG wird das Wohlstandsgut "STROM" politisch künstlich für uns Bürger zum Luxusgut. Und damit wird der Wohlstand in Deutschland IMMER mehr zum Mangel diktiert!
    Auch die Unterstützung von Euro-Schulden-Ländern mit unseren Steuergeldern, wird Deutschland den Wohlstand kosten. Weiterhin ist kein Geld für die ausstehenden Pensionszahlungen vorhanden und die Infrastruktur in Deutschland wird mehr und mehr, aus Geldnot, zum Armutszeugnis!
    Merkel hat die deutschen Wohlstandschancen auf Basis einer freien Marktwirtschaft verraten. Diese Dame hört lieber auf den ökosozialistischen Klang (Gedanken) der plandiktierten Mangelwirtschaft ala DDR-System!!!

  • Im Gegenteil zu den schwarzen Socken, die immer weiter so machen, hat es gerade bei der spd solche, die mit Socken immer wieder, je nach Gemütslage ausgetauscht werden.

    Bei schwarz- und gelbfüßigen dauert das u.U. eine ganze GEneration bis die Socken zwangsläufig getauscht werden müssen.

    Wo wäre eigentlich Deutschland gäbe es keinen Wahlkampf, in deren Vorfeld über so manches berichtet wird, das immer wieder krampfhaft unter der Decke gehalten wird. Das sollten sie als Nachläufer der schwarzen Kasten einmal mehr in Ihre Überlegungen mit einbeziehen, anstatt immer noch einem Bimbeskanzler an den Lippen zu hängen, wahrscheinlich über den Tod hinaus. Weismann oder auch nicht, der Blick in die Zukunft wird dadurch vehement verbaut. Wie kommt es eigentlich, daß die spdgrünen, die ihr nahestehenden sozial geprägten "Übeltäter" weiterhin links liegen lassen und wenn es passt, mit den schwarzen Socken ihren Dampf ablassen. Fröhliche Gesellschaften in aller Seilschaft verbunden, bei manchen wird die eigentliche Farbe gerade sichtbar. Wohlan, weiter so Deutschland? - Nein, danke.

  • Liebe CDU!
    Heute weiß ich, wie es kommt, dass unsere Kanzlerin so beliebt ist! Wenn Sie in Bedrängnis gerät,kommen Ihre männlichen Mitstreiter aus allen Ecken und meinen ihr helfen zu müssen! Ich glaube, das hat sie gar nicht nötig!! Sie kann sich allein helfen! Das müsste sie allerdings auch machen und zwar so schnell , wie möglich!!!
    Es ist doch ganz einfach! Im Bundestag werden Fragen an sie gestellt, die sie beantworten muss!!! Fragen, die von ihr verheimlicht wurden, weil sie nicht danach gefragt wurde!! Wo sind ihre Akten, wo ist ihre Doktorarbeit????
    Was war in der DDR wirklich los???Aus Gemeinschaftsgründen in der FDJ??? Was heißt das????Sie kann sich nur auf Erinnerungen stützen!! Was heißt das????90 Prozent der DDR Bürger haben so gelebt! Das ist richtig!! Nur haben sich nicht 90 Prozent aller DDR Bürger als Bundeskanzlerin beworben! Sie wird sich daran messen lassen müssen!!
    Es wird hier nur 1 Person befragt, A M, die sich öffentlich dazu äußern muss!! Sie ist es uns Wählern schuldig!! Wird doch nicht so schwer sein!!

  • Frau Merkel war als Tochter eines systemkonformen Pastors des "roten Kasner" nicht grundsätzlich systemkritisch sondern bestenfalls eine Art "Reformkommunistin".
    Systemkritische Pastoren haben ihre Kinder nicht in die FDJ gschickt. So etwas kam überhaupt nicht in Frage. Ein Studium war für solche Pastorenkinder nicht möglich.
    Frau Merkel war zu DDR Zeiten priviligiert und konnte auch Westreisen machen.
    Nun ja, nicht besonders also mit Frau Merkel.
    Einzig interessant wäre die Frage, ob sie Spitzeldienste in Hinblick auf die Person von Prof. Havemann getätigt hat.
    Diese "Gerüchte" stehen nach wie vor im Raum.

  • Das Buch ist noch nicht auf dem Markt, und doch wissen alle schwarzen Heinis schon, was darin steht. Komisch, oder?!

  • Komisch ist nur, daß die roten Socken immer vor Wahlkämpfen ihre dreckigen Schubladen auskramen!
    MfG norbi

  • Anstatt eine Frage aufzuwerfen (na dann werfen sie mal), sollten diese Schwachköpfe lieber vorher recherchieren, wäre für Journalisten sinnvoller. Aber so sind die Leute von Springer, irgendetwas wird wohl hängenbleiben. Schändliche Arbeitsweise, ist aber ja in Deutschland üblich.

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