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Boris Palmer zu syrischen Flüchtlingen Grüner OB weiter auf CSU-Kurs

Zuletzt forderten junge Parteimitglieder, er solle doch austreten, wenn er anderer Meinung als die Bundesspitze sei. Nun legt Boris Palmer erneut mit einer Äußerung nach, die auch von einem CSU-Mann kommen könnte.
Als Tübingens Oberbürgermeister hat er schon mehrfach die Gemüter seiner Parteikollegen erregt. Quelle: dpa
Boris Palmer

Als Tübingens Oberbürgermeister hat er schon mehrfach die Gemüter seiner Parteikollegen erregt.

(Foto: dpa)

Stuttgart/ Tübingen Der Grünen-Politiker Boris Palmer hat im Widerspruch zur Linie seiner Parteiführung eine Beschränkung des Familiennachzugs bei Flüchtlingen ins Gespräch gebracht. Eine solche Einschränkung solle nicht von vornherein ausgeschlossen werden, betonte der Tübinger Oberbürgermeister am Wochenende auf seiner Facebook-Seite. Mit einem ähnlichen Vorstoß, den Familiennachzug bei Flüchtlingen aus Syrien zu unterbinden, war Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) in der großen Koalition zunächst nicht durchgedrungen. Palmer hatte schon im Oktober gefordert, den Zuzug von Flüchtlingen zu begrenzen und damit interne Querelen bei den Grünen ausgelöst. Auf seiner Facebook-Seite rief er nun dazu auf, mit der Bevölkerung zu debattieren, wie viele Menschen kommen sollten. «Die Menschen im Landsollten sagen können, ob ihre Hilfsbereitschaft so weit geht, zu den historischen Flüchtlingszahlen noch viel mehr Menschen zu uns zu holen.

  • dpa
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