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Brandbrief an die BundesregierungGründer schlagen Alarm und wollen mehr Geld für Wachstum und Innovation

Mehr als ein Dutzend der bekanntesten deutschen Unternehmer haben einen Brandbrief an die Bundesregierung verfasst. Sie fürchten einen Innovationsnotstand.Hannah Krolle 02.11.2022 - 12:57 Uhr Artikel anhören

Investoren werden in der Krise vorsichtiger.

Foto: Getty Images, iago/ZUMA Press, Personio, Outfittery[M]
  • Über ein Dutzend der bekanntesten Unternehmerinnen und Unternehmer Deutschlands kritisiert in einem Appell an mehrere Ministerien die Krisenpolitik der Koalition.
  • Die Unternehmer fordern schnellere Visaverfahren für ausländische Fachkräfte, mehr Wachstumskapital, bessere Mitarbeiterbeteiligungen und eine Reform der Altersvorsorge.
  • Die Start-ups fürchten, dass der Innovationsstandort Deutschland in der Krise abgehängt wird.
  • Die Impulse der Start-up-Strategie der Bundesregierung gehen den Gründern nicht weit genug oder seien zu vage.
  • Von Juli bis September gingen knapp 30 Prozent weniger technologiefokussierte Neugründungen ins Handelsregister ein.

Düsseldorf, Berlin. Eine Fortschrittskoalition wollte die Bundesregierung sein, als sie vor einem Jahr antrat. Doch das Versprechen wurde gebrochen, beim Thema Fortschritt liefert die Koalition zu wenig, findet mehr als ein Dutzend der bekanntesten Unternehmerinnen und Unternehmer Deutschlands. Deshalb haben sie einen offenen Brief unter anderem an Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) und Finanzminister Christian Lindner (FDP) geschrieben, in dem sie in deutlichen Worten die aktuelle Krisenpolitik der Ampelkoalition kritisieren.

„Als deutsche Gründerinnen und Gründer sind wir besorgt und fordern Sie als Bundesregierung auf, bei der Krisenbewältigung nicht nur etablierte Industrien in Deutschland zu schützen, sondern auch konsequent Politik für die Wirtschaft und das Wachstum der Zukunft zu machen“, schreiben die Unternehmer, unter ihnen Hanno Renner, Mitgründer von Deutschlands drittwertvollstem Start-up Personio, Delivery-Hero-Mitgründer Niklas Östberg, Jochen Engert, Mitgründer der international tätigen Mobilitätsplattform Flix, und Outfittery-Mitgründerin Julia Bösch. Nur mit einer konsequenten Innovationspolitik könne die Zukunft des Standorts gesichert werden: „Ohne Innovationen und Wachstum haben wir keine Chance.“

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