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Britische Premierministerin May erwartet nach Brexit schwierigere Marktzugänge für EU und Großbritannien

Die britische Premierministerin äußert sich erneut zur Zeit nach dem Brexit – und erwartet schwierigere Marktzugänge. Sowohl für die EU als auch für Großbritannien.
Update: 02.03.2018 - 16:00 Uhr 6 Kommentare
Theresa May erwartet nach Brexit schwierigere Marktzugänge Quelle: AFP
Theresa May

Die britische Premierministerin stellt Pläne für den Brexit vor.

(Foto: AFP)

LondonDie britische Premierministerin Theresa May glaubt, dass keine Seite nach einem Brexit genau das bekommen könne, was sie wolle. Weder Großbritannien noch die verbleibenden EU-Länder. Am Freitag hielt May eine Rede, in der sie konkrete Vorschläge dazu machen wollte, wie sich ihre Regierung die Beziehung mit der EU nach dem Austritt vorstellt.

Doch sie blieb vage: May lehnte ein reines Handelsabkommen wie zwischen der EU und Kanada ebenso ab wie eine Mitgliedschaft im Europäischen Binnenmarkt nach dem Vorbild von Norwegen. Damit dürfte sie die Erwartungen in Brüssel auf eine klare Position erneut enttäuscht haben.

Zudem sagte May, dass sowohl Großbritannien als auch die Länder in der EU nach dem Brexit einen schwierigeren Zugang den jeweils anderen Märkten haben werden. Dies sei unvermeidlich, da Großbritannien den Binnenmarkt und die Zollunion verlasse.

Gleichwohl strebt Großbritannien nach ihren Worten nach dem EU-Austritt ihres Landes so umfassende Beziehungen zur Gemeinschaft wie möglich an. Dies liege auch im Interesse der EU, sagte May. Großbritannien könnte sich auch künftig an EU-Wettbewerbsregeln und die Regeln über Beihilfen halten. Um die Güterströme an der Grenze nicht zu behindern, strebe sie enge Beziehungen zur EU in den Bereichen Regulierung und Standards an.

Großbritannien soll nach Ansicht Mays eigene Handelsverträge mit Drittländern abschließen können. Eine Mitgliedschaft in der Zollunion schloss die britische Regierungschefin daher aus. Stattdessen wolle sie ein Zoll-Abkommen mit der EU abschließen, das Grenzkontrollen überflüssig mache, sagte May. Möglich sein solle das durch technologische Lösungen und auf Vertrauen basierende Abmachungen. So solle auch eine Grenze zwischen dem britischen Nordirland und dem EU-Mitglied Irland verhindert werden. Großbritannien wird die EU im März 2019 verlassen.

Durch den Brexit dürfe der Friedensprozess in Nordirland nicht gefährdet werden, sagte May weiter. Es liege in der Verantwortung Großbritanniens und der EU, eine harte Grenze in Irland zu verhindern. Jede Regelung, die zu einer solchen Grenze oder zu Zollkontrollen zwischen Nordirland und dem restlichen Großbritannien führe, sei inakzeptabel.

May sagte außerdem, dass die Brexit-Gespräche sich einem entscheidenden Moment nähern würden, und „es gebe kein Entkommen vor der Komplexität der Aufgabe, die vor uns liegt“.

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6 Kommentare zu "Britische Premierministerin: May erwartet nach Brexit schwierigere Marktzugänge für EU und Großbritannien"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Herr chris schnitzler
    02.03.2018, 16:44 Uhr
    Frau May sollte langsam mal die 60 Mrd Schulden bei der Eu bezahlen , die Sie seit über 2 Jahren noch schuldet und sich dann überlegen wo Sie Ihre Waren am besten noch loswerden kann. Der Brexit wird nicht der letzte in der EU bleiben- ander Länder haben ebenfalls schon genug von der aktuellen Politik unserer Kanzlerin und denken an einen Austritt aus der EU- kein Wunder!

    .................

    @Herr chris schnitzler :

    Sie verwechseln da sehr die realität !!!

    DIE WAHRHEIT IST EHER DASS SICH BRÜSSELER EU-POLITIKER SICH ÜBERLEGEN MÜSSEN WIE DIESE IN DER ZUKUNFT DIESE EU FINANZIEREN WOLLTEN OHNE DAS GELD DER BRITTEN UND OHNE DIE GELDER DERER DIE DEN EXIT AUS DER EU FOLGEN WERDEN !!!

  • Herr chris schnitzler
    02.03.2018, 16:44 Uhr
    Frau May sollte langsam mal die 60 Mrd Schulden bei der Eu bezahlen , die Sie seit über 2 Jahren noch schuldet und sich dann überlegen wo Sie Ihre Waren am besten noch loswerden kann. Der Brexit wird nicht der letzte in der EU bleiben- ander Länder haben ebenfalls schon genug von der aktuellen Politik unserer Kanzlerin und denken an einen Austritt aus der EU- kein Wunder!

    .................

    @Herr chris schnitzler :

    DIESE EUROPÄISCHE UNION HEISST NUR NOCH UNION, WIE AUCH DIE DDR SICH DEMOKATISCHE REPUBLIK NANNTE ABER EINEN ZAUN UM SICH HATTE UM DEN MENSCHEN AN DER FLUCHT AUS EINE SOLCHE DEMOKRATIE ZU HINDERN !!!

    EU IST FASCHISMUS-KOMMUNISMUS DIKTATUR-MIX !!!

  • Frau May sollte langsam mal die 60 Mrd Schulden bei der Eu bezahlen , die Sie seit über 2 Jahren noch schuldet und sich dann überlegen wo Sie Ihre Waren am besten noch loswerden kann. Der Brexit wird nicht der letzte in der EU bleiben- ander Länder haben ebenfalls schon genug von der aktuellen Politik unserer Kanzlerin und denken an einen Austritt aus der EU- kein Wunder!

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

  • "erwartet schwierigere Marktzugänge. Sowohl für die EU als auch für Großbritannien"

    Genauso wird es sein. Warum stoppt dann aber keiner diesen Unsinn?

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