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Bürgerschaftswahlen 2015

Bernd Lucke AfD-Chef gibt Wahlziel für Hamburg vor

Bei der AfD ist viel in Bewegung. Im Februar will sie in Hamburg ins Parlament einziehen. Parteichef Lucke ist überzeugt, dass dies gelingen wird. Auch für das neue Parteiprogramm hat er konkrete Vorstellungen.
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AfD-Chef Lucke (r.) mit dem Hamburger Spitzenkandidaten Kruse: Mit 8 Prozent in die Bürgerschaft? Quelle: dpa

AfD-Chef Lucke (r.) mit dem Hamburger Spitzenkandidaten Kruse: Mit 8 Prozent in die Bürgerschaft?

(Foto: dpa)

BerlinDer Vorsitzende der Alternative für Deutschland (AfD), Bernd Lucke, rechnet fest damit, dass seiner Partei der Einzug in die Hamburger Bürgerschaft bei der Wahl am 15. Februar gelingen wird. „Ich erwarte ein Ergebnis von zumindest sieben bis acht Prozent“, sagte Lucke dem Handelsblatt (Online-Ausgabe).

Tatsächlich lag die AfD zuletzt in der Gunst der Hamburger Wahlberechtigten erstmals bei fünf Prozent und kann sich damit Hoffnungen auf einen Einzug in die Bürgerschaft machen. Das hatte vor kurzem eine Umfrage von Infratest dimap im Auftrag des Norddeutschen Rundfunks ergeben. Stärkste Kraft in der Hansestadt bliebe die SPD, die derzeit allerdings nicht mehr auf eine absolute Mehrheit bauen könnte.

Von den aktuellen Debatten um die Anti-Islam-Bewegung Pegida erwartet sich Lucke keinen Schub für seine Partei. „Die Pegida-Bewegung scheint mir ein lokal begrenztes Phänomen zu sein, das andernorts in Deutschland wenig Zuspruch findet – auch nicht in Hamburg. Deshalb glaube ich nicht, dass Pegida wahlentscheidend sein wird“, sagte er.

„Ich denke eher, unser Wählerpotenzial speist sich aus Leuten, die eine SPD-Alleinherrschaft fürchten. Und aus solchen Bürgern, die eine wirtschaftsliberale Politik für ihre Stadt wollen.“

Dessen ungeachtet verteidigte Lucke den Hamburger AfD-Spitzenkandidaten Jörn Kruse dafür, dass dieser beim Wahlkampfauftakt handfestere Reaktionen auf die Terroranschläge in Frankreich gefordert hatte. „Das ist doch auch richtig“, sagte Lucke. Der Gefährdung durch islamistische Extremisten müsse „entschiedener“ entgegengetreten werden.

„Linksextremistische Terrorgruppen wie die RAF oder die Revolutionären Zellen haben wir in den 70er, 80er und 90erJahren ja auch entschlossen bekämpft. Wir müssen den Terror bezwingen, in welchem Gewand auch immer er sich zeigt“, betonte der AfD-Chef.

Lucke forderte, von den Predigern aller Religionsgemeinschaften eine Verpflichtung auf das Grundgesetz zu verlangen. „Das wäre unter anderem ein Bekenntnis zum Gewaltverzicht, zur Gleichberechtigung der Frau und zur Religionsfreiheit“, sagte er. „Wer das nicht akzeptieren will, muss seinen Glauben ja nicht bei uns ausleben. Er hat jede Freiheit, in ein Land zu ziehen, in dem die Sitten anders sind.“

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9 Kommentare zu "Bernd Lucke: AfD-Chef gibt Wahlziel für Hamburg vor"

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  • Hamburg wird schwierig! Es ist zu einem großen Teil ein Klientel aus linkschaotischen und anarchotypischen Wählern, und es war kein Zufall, daß gerade hier die Attentäter von 9/11 jahrelangvöllig unauffällig gelebt (und auf Kosten des Steuerzahlers) studiert haben.

  • Die AfD wird von den Umfrageinstituten stets heruntergedrückt und heruntergerechnet. Herr Güllner von Forsa sagte sogar einmal, er "fürchte" (sic) , dass die AfD in das Parlament komme.

    Beweis für meine Behauptung: Bei allen Wahlen hat die AfD "zur Überraschung der Institute" weit besser abgeschnitten als sie vorhergesagt hatten.

  • „Ich erwarte ein Ergebnis von zumindest sieben bis acht Prozent“

    Das ist eine absolut realistische Erwartung!

  • Es bleibt nur zu hoffen das Hamburg kein Ostdeutsches braunes Ecke Land ist, nach dem Schild Desaster wird wohl aber kein Platz für die AFD sein zumal FDP und neue Liberale in Hamburg relativ stark ist und der Afd das Wasser abgraben, 1. der gesamte vorstand ist vor der Wahl zurück getreten und die Afd zerfleischt sich gerade selber. Zusätzlich profitiert Hamburg vom Ausland stärker als jede andere Stadt. Gerade die Reichen in Hamburg wählen eher SPD, ich sehe bei der AFD höchstens ein Potenzial für 4% 8letztes Jahr bezirkswahl bei relativ niedriger Wahlbeteiligung 3.9%

  • Die Schiffe fahren von Afrika los mit x-1000 "Auswanderern" an Bord, überqueren das Mittelmeer in voller Fahrt - und kurz vor Italien stellen sie dann den Motor ab - Schiff dann manövrierunfähig weil ohne Kapitän - und rufen bei der italienischen Behörde an, dass sie gerettet werden müssen als "Schiffbrüchige Asylanten in Not". Dann werden sie in italienische Häfen bugsiert.

    Dort bekommen sie einen EU-Pass und Fahrkarten nach Deutschland. PRO-ASYL e.V. koordiniert hilfswillig - überwacht von den Atlantik-GRÜNEN. Die reiben sich die Hände - je weniger Deutsche in Deutschland umso besser ist ihr Motto. Die endlosen Migrantenströme nach Europa werden so quasi erst ermöglicht.

    PRO FAMILA e.V. gibt derweil das 100.000 fache "ok" pro Jahr für Abtreibungen bei Frauen in Deutschland. So verschwinden die Deutschen jeden Tag mehr zur Freude der Block-Parteien. Mit Homo-Ehe und Vollzeitbeschäftigung für die Frauen neben der Familienarbeit gibt man uns den Rest.

    Der Wegfall der Aussengrenzen der EU und der Grenzen Deutschlands wird als "weltoffen" bezeichnet - so kommen ungehindert Hunderttausende Armuts-Migranten ins Land - damit Deutschland "wächst". Ach wie schön ! :-(

  • AfD-Wähler aus HH - BITTE KEINE BRIEF-WAHL.

    BITTE DIREKT INS EINWOHNERMELDEAMT GEHEN und dort wählen und PERSÖNLICH in die WAHLURNE WERFEN. Jeden Tag geöffnet, auch jetzt bereits schon.

    Brief-Wahlscheine landen in Deutschland immer wieder im Müll - zu Tausenden. Wie auch immer das organisiert wird .... Schweinerei !

  • HH ist immer für eine Überraschung gut. Man Denke nur an den durchgeknallten Richter Gnadenlos. Dieses Potential könnte sich Richtung AFD wenden und dann ist alles zwischen 5 und 10% möglich. Der Pegida Effekt könnte sich auch noch mit 1% bemerkbar machen. Viele Reiche haben nun mal nen Horror vor Asylantencontainer direkt in der Nachbarschaft - und dieses Klientel ist dann für Union, Liberale und grün/Soziale verloren. Schicki Micki und Multikulti ist out, wenn die eigene Bude 50% an Marktwert verliert. Und das gilt für alle Immo Eigner.

  • Die AFD wird in Hamburg sicher 8% Stimmen erreichen vermutlich aber mehr, da ein Potenzial von 20% vorhanden ist. Jedes 4 Kind lebt in Armut in Hamburg und der soziale Wohnungsbau in Hamburg ist eine Mogelpackung, solange nur 15 Jahre eine niedrige Miete
    Garantiert wird. Dazu passt auch das Riesenplakat von Scholz, dessen Gesicht nur zur Hälfte zu sehen ist. Kinn und Mund.

    Das ist ein HInweis darauf das die zweite Hälfte das Gesicht eines Muslim ist der denkt, was Scholz auszusprechen hat in Hamburg. Bei 500 000 Tausend Migranten und 190 000 Tausend Muslimen ein Dankeschön von Scholz.

    Kriminelle und Terroristen lassen sich am liebsten in Gegenden nieder wo ROT oder Grün oder ROT/GRün regiert.

    Die Twintower lassen grüssen!

  • AfD zur Wahl in Hamburg
    -----------
    Wir rechnen mit mindestens 7%-8%.Da liegt er sicherlich nicht falsch.
    Hamburg, aber auch Deutschland, braucht die AfD.

    „Wir wollen den Euro in deutlich kleinere Verbünde aufbrechen oder völlig zu nationalen Währungen zurückkehren.“

    Es sollte einen "Nord-Euro" und einen "Süd-Euro" geben. Dann kann der ClubMed den Süd-Euro bei Bedarf abwerten.
    Oder Deutschland steigt aus der Esperantowährung aus. Dann hätte sich der Euro sowieso erledigt.
    Dann braucht es auch keine Bazooka von 500 Milliarden bis 2 Billionen von der Banca d'Italia für den ClubMed.

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