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Bürgerschaftswahlen 2015

CDU-Debakel in Hamburg Kein Rezept gegen den Großstadt-Fluch

Das Debakel bei der Hamburg-Wahl ist für die CDU bitter. Wieder einmal zieht die Union in einer großen Stadt den Kürzeren. Dabei sucht die Partei schon seit Jahren nach einer Strategie gegen den Großstadt-Fluch.
Update: 16.02.2015 - 14:07 Uhr 17 Kommentare
Hamburg bleibt in SPD-Hand, auch wenn die absolute Mehrheit fehlt – doch die CDU kommt ins Grübeln.
Der Hafen Hamburg

Hamburg bleibt in SPD-Hand, auch wenn die absolute Mehrheit fehlt – doch die CDU kommt ins Grübeln.

BerlinDas verheerende Abschneiden der CDU bei der Wahl in Hamburg bringt die Union ins Grübeln. Wieder einmal zeigt sich: In Deutschlands größten Städten sind die Christdemokraten nicht gefragt, wenn es darum geht, den Bürgermeister zu stellen. In den Hauptstädten der insgesamt 16 Bundesländer haben CDU/CSU nur noch ein Rathaus unter ihrer Kontrolle: in Dresden (Sachsen). Selbst in Bayerns größten Städten München und Nürnberg regiert ein Sozialdemokrat.

CDU und CSU machen sich seit langem Sorgen, weil sich viele junge Großstädter mit ihren Arbeits- und Lebensmodellen in der Union nicht zu Hause fühlen. Andere in der Union warnen vor zu viel Zeitgeist im Parteiprogramm. Deutschland bestehe „nicht nur aus Latte-Macchiato-Bistros“.

Die CDU war bei der Bürgerschaftswahl in Hamburg am Sonntag auf ein historisches Tief abgesackt und bei 15,9 Prozent der Stimmen gelandet. Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz und seine SPD gewannen die Wahl mit 45,7 Prozent der Stimmen.

Hamburg macht die Union ziemlich ratlos. Parteivize Volker Bouffier räumt zwar ein, dass seine Parteifreunde eine „ordentliche Klatsche“ kassiert hätten. Doch führt der hessische Ministerpräsident das Ergebnis nicht auf ein großstadtspezifisches Problem zurück, sondern auf den SPD-Spitzenkandidaten Olaf Scholz, der nicht nur einen „überzeugenden Bürgermeister“ abgegeben habe, sondern zudem mit seiner Partei erfolgreich ins bürgerliche Lager eingedrungen sei.

CDU-Präsidiumsmitglied Jens Spahn stößt in der „Leipziger Volkszeitung“ in dasselbe Horn: Es sei in der Tat „schwer“ gegen einen derart populären Politiker wie Scholz zu gewinnen. Etwas anders fällt die Analyse von CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer aus. „Wir haben im Bund und in Bayern blendende Stimmung und beste Umfragewerte“, sagte Scheuer der Zeitung „Die Welt“. In einigen Ländern müsse daher nun die CDU „hart an sich arbeiten, damit es wieder besser wird“.

Die Forderung Scheuers wirkt unfreiwillig komisch. Denn die CDU sucht seit Langem nach einer Strategie gegen den Großstadt-Fluch. Schon vor elf Jahren wurde unter der Leitung des damaligen nordrhein-westfälischen Landesvorsitzenden Jürgen Rüttgers eine Arbeitsgruppe „Große Städte“ eingesetzt. Geholfen hat das aber nicht. Im Gegenteil, im Mai vergangenen Jahres ging der OB-Posten in Düsseldorf an die SPD verloren, obwohl Nordrhein-Westfalens Landeshauptstadt wie kaum eine andere Kommune prosperiert.

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17 Kommentare zu "CDU-Debakel in Hamburg: Kein Rezept gegen den Großstadt-Fluch"

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  • .... sucht die Partei schon seit Jahren nach einer Strategie gegen den Großstadt-Fluch.

    Es gibt kein Großstadt-Fluch,
    sondern ein "OST Merkel Fraktions Zwang Parlament" Fluch? = Diktat der "Polit/Medien Mafia" die schon 2011 die "Energie-Wende" aufdiktiert hatte für eine weitere OST Merkelsche freundliche Berichterstattung + Total Zensur der Innerdeutschen Zustände im Land.

    DER Fluch trift die Leute, die Menschen im Land,
    die sind von der Banker Mafia verflucht worden - mit dieser OST Merkel und ihrem galoppierenden Dilenttantismus - wenn WIR diesen Fluch nicht los werden, geht es mit Vollgas in den Untergang ....
    siehe die Taten der "Polit/Medien-Mafia"!
    hier:
    >>homment.com/StatusQuo<<

    das ist AUFKLÄRUNG in der höchsten Kategorie!
    (Wiederholung!)
    .... - CDU geht die Luft aus

    lassen SIE mich raten,
    in HH gab`s nur 3% Briefwähler?
    Dann liegt `s am fehlenden - M.f.S. 2013 Kompressor für 25% Briefwähler!

    wie schon mehr als ein Dutzend mal aufgeführt - also noch einmal
    hier:
    >>heise.de/tp/foren/S-passt-hier-besser/forum-280126/msg-25261258/read/<<

  • Zitat: „Die einzige Religion für die sich die CDU in den letzten Jahren interessiert hat, ist der Islam.“

    Ihre Meinung entbehrt jeder sachlichen Grundlage. (Das wissen Sie hoffentlich selbst)
    Gerade mal eine Muslima ist als Volksvertreterin in der CDU-Fraktion im Bundestag präsent. Einen muslimischen SPD-Abgeordneten gibt es nicht. Dennoch wählen über 60% der muslimischen Wähler die SPD. Dann folgen Linke und die Grünen. Erst dann folgt die CDU.

    Nach meinem Empfinden tuen sich die CDU und ihre Mitglieder sich nach wie vor extrem schwer mit unseren muslimischen Mitbürgern. Da in der CDU immer noch ein großer Teil der deutschen Unternehmerschaft politisch beheimatet ist, sind die Folgen nicht verwunderlich.

    Menschen mit ausländischen Namen müssen bei gleicher Qualifikation teilweise doppelt so viele Bewerbungen schreiben, wie Menschen mit einem deutschem Namen, um eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch zu bekommen.
    Die Arbeitslosigkeit ausländischer Hochschulabgänger liegt gegenüber deutschen Hochschulabgängern ebenfalls deutlich höher.

    Unsere Gesellschaft hat noch einiges aufzuholen, wenn es darum geht, Menschen mehr nach ihren Primäreigenschaften wie Intelligenz, Fleiß, Ehrgeiz, Sozialverhalten, Loyalität, Einsatzbereitschaft, Hilfsbereitschaft oder Lernbereitschaft zu beurteilen. Stattdessen fallen wir noch viel zu oft in das veraltete Schema zurück und bewerten Sekundäreigenschaften wie Hautfarbe und Religion oder gar Tertiäreigenschaften wie Nationalität völlig über. Da geht unserer Gesellschaft eine Menge Potential verloren, aber wenn wir unseren Wohlstand nicht aufgeben wollen, werden wir da umdenken müssen.

    Das wäre nun wirklich ein echtes Aufgabenfeld für eine Partei, die entsprechend ihres Namens christliche Werte vertritt.

  • Es gibt keinen Großstadt-Fluch, sondern nur die Quittung für das bürgerfeindliche Verhalten der CDU. Ausplündern der Bürger ist keine Politik für die Bürger, sondern nur gegen Bürger. Dies kann die CDU unter Frau Merkel und Hr. Gauck hervorragend!

  • "Wer sich als bessere Grüne oder bessere SPD profilieren will, der stärkt am Ende nur das Original."
    Bingo!
    Die Union hat in den letzten Jahren alle konservativen Werte über Bord geworfen und die eigenen Wähler verraten und verkauft, das rächt sich jetzt!

  • Die CDU hat in Hamburg nun die endgültige Quittung für ihren Linkskurs erhalten


    Der sog. Mitte-kurs der CDU unter Merkel, der nichts anderes als ein Linkskurs ist eben n i c h t erfolgreich. Auf Landesebene und Kommunalebene führt von einem Debakel ins Nächste.
    Wer sich als bessere Grüne oder bessere SPD profilieren will, der stärkt am Ende nur das Original.

  • @Europaeer

    >>Wo soll da eine „christliche Partei“ noch punkten, wenn sich vielleicht noch 10 % der Bevölkerung aktiv in den christlichen Gemeinden einbringt?<<

    Die einzige Religion für die sich die CDU in den letzten Jahren interessiert hat, ist der Islam. Die CDU mag die Christlich Demokratische Union heißen, inhaltlich und politisch ist längst viel eher eine Islamische Demokratische Union.
    Muslime sind in der CDU nicht nur willkommen, sie sind sogar weit mehr willkommen als praktizierende Christen.

  • Die Berliner Erklärung


    Diese Berliner Erklärung enthält einige Passagen, die die CDU eigentlich für alle Bürger - egal ob nun in Stadt oder auf dem Land wohnhaft unwählbar machen sollten. So heißt es darin unter anderem:

    >>Länder und Kommunen bei der Aufnahme von Flüchtlingen unterstützen
    Auch die steigende Zahl von Flüchtlingen stellt die Kommunen und Länder
    vor große Aufgaben bei der Unterbringung und Versorgung. Mit der Bereitstellung von jeweils 500 Millionen Euro in den Jahren 2015 und 2016 unterstützt der Bund die Länder und Kommunen zusätzlich bei der Betreuung und Integration der Flüchtlinge .Es ist wichtig, dass das Geld auch bei den Kommunen ankommt.
    <<

    So sieht die "Flüchtlingspolitik" der CDU also aus. Die CDU denkt nicht daran den Asylbewerberansturm von nun mehr 2 Großstädten zu reduzieren. Anstatt irgendetwas gegen den Asylbewerberansturm auf vielfachen Niveau unserer europäischer Nachbarn zu unternehmen - anstatt die Asylbewerberzuwanderung auf ein normales Maß anderer europäischer Staaten zu reduzieren, investiert die CDU einfach immer mehr Geld zur Unterbringung und Versorgung der "Flüchtlinge" - sie investiert immer mehr Steuergelder in Milliardenhöhe. Zusätzliche Milliarden Steuergelder, die überall dringend gebraucht werden. Milliarden Steuergelder, mit denen man dank der niedrigeren Lebenshaltungskosten Millionen wirklichen Flüchtlingen - in den Flüchtlingslagern im Libanon, Jordanien und der Türkei - helfen könnte.

  • Dieser Großstadt-Fluch hat einen Namen

    Er heißt Angela Merkel und all ihre Jünger und Bücklinge der linken Parteieliten der CDU.

  • Dieser Großstadt-Fluch hat einen Namen

    Er heißt Angela Merkel und all ihre Jünger und Bücklinge der linken Parteieliten der CDU.

  • Momentan gilt: Die CDU = Merkel und Merkel = CDU. Mehr gibt’s nicht - das muß reichen. Wenn sich die CDU da mal nicht ganz böse schneidet. Sollte die werte Dame nämlich mal keine Lust mehr haben, steht die CDU komplett im Hemd da und ich habe langsam den Eindruck, daß diejenigen, die man heute noch als "CDU-Granden" bezeichnet, schnell zu Gartenzwergen werden, wenn Angie mal abtritt. Dann werden in Hamburg aus 18 auf einmal 12% und in den restlichen Bundesländern kommt nicht über die 30 raus. Die Sozialdemokratisierung der CDU ist schon so gut wie vollzogen - da hilft auch kein Bosbach mehr.

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