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Special

Bürgerschaftswahlen 2015

Grünen-Politiker vs. FDP-Frontfrau „Es ist nicht in Ordnung, von Titten und langen Beinen zu reden“

Mit einer anzüglichen Bemerkung hat ein Grünen-Politiker den Wahlsieg der Hamburger FDP-Spitzenkandidatin Suding kommentiert. Auf die anschließende Empörung reagiert er jetzt – mit einer Entschuldigung.
Update: 16.02.2015 - 12:12 Uhr 18 Kommentare
Entschuldigung nach Shistorm: Jörg Rupp (Foto: PR)
Jörg Rupp

Entschuldigung nach Shistorm: Jörg Rupp (Foto: PR)

BerlinJörg Rupp ist bei den Grünen kein Unbekannter. Als Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann im vergangenen Jahr der schwarz-roten Asylrechtsreform zustimmte, sprach das Mitglied im Landesvorstand von einem „Stich ins grüne Herz“, den Kretschmann der Partei versetzt habe.

Zwei Jahre vorher brachte Rupp Missbrauchsinitiativen aus ganz Deutschland gegen sich auf, als er einen Text in der Tageszeitung „taz“ über Missbrauch und Kinderpornografie im Netz mit den Worten kommentierte: „Und dann wieder die alte Kinderpornoleier.“ Silke Noack, die Geschäftsführerin des Nottelefons Nina in Kiel ging daraufhin Rupp direkt an: „Man kann sich gar nicht vorstellen, wie ein Landespolitiker so viel dummes Zeug über die Gefahr von Kinderpornografie im Netz verbreiten kann.“

In Bezug auf den Ausgang der Hamburger Bürgerschaftswahl hat sich Rupp (@JoergRupp) nun erneut im Ton vergriffen. Den Erfolg der FDP und ihrer Spitzenkandidatin Katja Suding analysierte er via Twitter mit den Worten: „Muss man sich mal vorstellen: mit Titten und Beinen anstatt Inhalten.“

Daraufhin brach ein Shitstorm gegen den Grünen-Politiker los. Der Bundesvorsitzende der Jungen Liberalen, Konstantin Kuhle, etwa legte Rupps baden-württembergischen Landesverband via Twitter nahe, Konsequenzen zu ziehen:

Rupp selbst scheint die Empörung über seine Äußerungen überrascht zu haben. „Ein Shitstorm ist eine interessante Erfahrung, auf die man gerne verzichten könnte“, twitterte er. Zu diesem Zeitpunkt hatte er schon einen Link zu seinem Blog mit der Überschrift gepostet: „Entschuldigung für Titten.“

Suding nimmt Entschuldigung an
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18 Kommentare zu "Grünen-Politiker vs. FDP-Frontfrau: „Es ist nicht in Ordnung, von Titten und langen Beinen zu reden“"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Wem es an Argumenten gebricht, der wird persönlich.
    Vielleicht mag er ja nicht zugeben, daß ihm beim Anblick der Frau Suding die Augen aus dem Kopf gefallen sind. Außerdem muß er ja nicht sie wählen, sondern seine „Grünen Freundinnen“ von denen die meisten eben nicht besonders attraktiv sind, besonders die Frontfrauen nicht.

  • Die beste Wahlwerbung hat der Herr Lindner gemacht, ungewollt zwar , aber sie hat getroffen . Das sollte man auch bei den Grünen mitbekommen haben .

  • Es macht keinen Sinn sich hinter dem Werbebanner der Grünen zu verstecken. Auch was noch darüber hinausschaut kann sich mit Frau Suding nicht messen!

  • Ist doch klar, für eine GrünIn muss eine PolitikerIn widerlich aussehen. Ich glaub fast, bei den GrünInnen ist das Voraussetzung.

  • Wenn eine Politikerin erfolgreich ist und einfach schöne Titten und lange Beine hat, kann man dies doch positiv anerkennen. Über ihre Kompetenz waren die Hamburger ja sicher im Bilde. Ist hässlich wirklich kompetenter als schön?

  • Es ist ganz gut, daß man manchen Leuten ihre.... Intelligenz schon von Weitem ansieht! (o:)

  • Also........ ich lasse mich lieber von einer hübschen Frau belügen, wie von einem bescheiden aussehenden Alt68er!

  • Also........

  • "Pornopartei"?
    Wenn eine Frau gut aussieht und das nicht versteckt, dann ist das "Porno"? Geht's noch? Ausserdem ist die Politik der anderen Parteien mit Sicherheit auch nicht besser. Ich habe jedenfalls im Fernsehen schon einige Politikerinnen (selbstverständlich auch Poltiker) gesehen, die nicht so gut aussehen, aber großen Unsinn verzapft haben. Da ich kein Hamubuger bin, kann ich die Qualifikation von Frau Suding nicht beurteilen. Ich nehme an, die Hamburger haben das wohl richtig gesehen.

  • Kehrt man diesen 'Politikern' ganz einfach den Rücken, müssen sie sich vielleicht schnell für HZIV bewerben. Wer wählt denn für so 'etwas' überhaupt? Wer nimmt 'soetwas' auch nur halb ernst?

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