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Bundesärztekammer Klaus Reinhardt folgt auf Frank Ulrich Montgomery als neuer Ärztechef

Der neue Bundesärztekammerchef ruft Mediziner zur Gestaltung des digitalen Wandels auf. Algorithmen dürften nicht über Therapien entscheiden.
30.05.2019 - 16:31 Uhr Kommentieren
Der 59-jährige Allgemeinmediziner setzte sich mit drei Stimmen Vorsprung gegen Martina Wenker durch. Quelle: dpa
Klaus Reinhardt

Der 59-jährige Allgemeinmediziner setzte sich mit drei Stimmen Vorsprung gegen Martina Wenker durch.

(Foto: dpa)

Berlin Die Entscheidung auf dem Deutschen Ärztetag in Münster war knapp: Erst im dritten Wahlgang wurde Klaus Reinhardt an die Spitze der deutschen Ärzteschaft gewählt. Mit drei Stimmen Vorsprung setzte sich der 59-jährige Allgemeinmediziner gegen seine Konkurrentin Martina Wenker aus Niedersachsen durch. Reinhardt folgt auf Frank Ulrich Montgomery, der nach acht Jahren als Präsident der Bundesärztekammer nicht mehr kandidierte.

Der neue Ärztechef, dessen Vorgänger bislang meist aus dem Krankenhausbereich kamen, kündigte einen selbstbewussten Kurs gegenüber Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) an: „Die Herausforderungen für unser Gesundheitswesen sind einfach zu groß, als dass wir sie der Politik allein überlassen können.“ Die ärztliche Selbstverwaltung dürfe nicht zur „Auftragsverwaltung des Staates verkommen“.

Mit Blick auf die von Spahn forcierte Digitalisierung im Gesundheitswesen mahnte er: „Am Ende dürfen keine Algorithmen über Therapien entscheiden, sondern nur Ärztinnen und Ärzte.“ Die Ärzteschaft müsse daher den digitalen Wandel mitgestalten.

Reinhardt ist seit 25 Jahren als Facharzt für Allgemeinmedizin niedergelassen, die Praxis in Bielefeld übernahm er von seinen Eltern. „Als Hausarzt bin ich ganz konkret konfrontiert mit den Problemen, die es berufspolitisch anzupacken gilt“, sagte er in Münster.

Mehr: Der medizinischen Versorgung steht durch die Digitalisierung ein neues Zeitalter bevor. Was bedeutet das für den Patienten der Zukunft?

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