Bundesagentur-Chef Weise fordert staatliche geförderte Jobs

Der Chef der Bundesagentur für Arbeit Frank-Jürgen Weise will, dass die Bundesregierung Arbeitsplätze für Erwerbslose subventioniert. Sein Argument: Subventionen seien besser als Arbeitslosigkeit.
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„Es ist besser, diesen Menschen eine öffentlich geförderte Arbeit zu geben, als sie auf Dauer in der Arbeitslosigkeit zu lassen.“ Quelle: dpa
Frank-Jürgen Weise

„Es ist besser, diesen Menschen eine öffentlich geförderte Arbeit zu geben, als sie auf Dauer in der Arbeitslosigkeit zu lassen.“

(Foto: dpa)

BerlinDer Chef der Bundesagentur für Arbeit (BA), Frank-Jürgen Weise, hat staatlich geförderte Jobs für Langzeitarbeitslose gefordert. „Zu den Schattenseiten des deutschen Jobwunders gehört, dass zu wenig Langzeitarbeitslose einen Job gefunden haben“, sagte Weise dem „Tagesspiegel“ (Sonntagsausgabe). „Wir haben mehr als 200.000 Menschen, die seit zehn Jahren in Hartz IV sind und nie gearbeitet haben.“

Er sei der Meinung, dass zur Unterstützung der Betroffenen ein subventionierter Arbeitsmarkt Sinn machen könne, fügte der BA-Chef hinzu. „Es ist besser, diesen Menschen eine öffentlich geförderte Arbeit zu geben, als sie auf Dauer in der Arbeitslosigkeit zu lassen.“


  • afp
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