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Bundesanwaltschaft ermittelt Terrorverdacht gegen türkisch-stämmige Muslime

Die Bundesanwaltschaft hat gegen eine Gruppe türkisch-stämmiger Muslime Ermittlungen wegen Terrorverdachts aufgenommen. Es bestehe ein Anfangsverdacht, dass sie sich zusammengeschlossen hätten, um Straftaten zu begehen.

HB KARLSRUHE. Dies erklärte die Sprecherin der Anwaltschaft, Frauke-Katrin Scheuten, am Mittwoch in Karlsruhe. Weitere Einzelheiten wollte sie nicht nennen. Nach Medienberichten handelt es sich um sieben oder acht junge Männer türkischer Herkunft, die teilweise die deutsche Staatsangehörigkeit haben.

Die im Raum Essen, Gelsenkirchen und Duisburg ansässige Gruppe habe nach Erkenntnissen des Bundesamts für Verfassungsschutz Geld für Kämpfer im Irak, in Paläsina und Pakistan gesammelt, schreibt die „Süddeutsche Zeitung“ (SZ). Vor einem Konzert der Sängerin Nena am 26. August in Gelsenkirchen seien sie vorläufig festgenommen worden, weil die Behörden einen Anschlag befürchtet hätten, berichten SZ und das Nachrichtenmagazin „Spiegel“. Der Verdacht habe sich aber nicht erhärtet, so dass sie wieder auf freien Fuß gesetzt worden seien.

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