Bundesarbeitsministerium Weiterbildungsbranche erhält Mindestlohn

Die Weiterbildungsbranche soll laut Bundesarbeitsministerium einen Mindestlohn erhalten. Der Tarifvertrag gilt für Beschäftigte, die Arbeitslose schulen.
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Weiterbildung am PC: Die Branche hat bald Recht auf einen Mindestlohn. Quelle: gms

Weiterbildung am PC: Die Branche hat bald Recht auf einen Mindestlohn.

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BerlinFür Teile der Weiterbildungsbranche soll es künftig einen Mindestlohn geben. Gezahlt werden sollen künftig mindestens 12,60 Euro pro Stunde im Westen und 11,25 Euro im Osten, wie eine Sprecherin des Bundesarbeitsministeriums am Samstag bestätigte. Das Ministerium veröffentlichte dazu in dieser Woche einen Verordnungswurf, mit dem ein entsprechender Tarifvertrag für allgemeinverbindlich erklärt werden soll.

Das Arbeitsministeriums sei „der Auffassung, dass ein öffentliches Interesse besteht, den Mindestlohn für allgemeinverbindlich zu erklären“, sagte die Ministeriumssprecherin. Der zugrunde liegende Tarifvertrag gilt für alle Beschäftigten, die für die Weiterbildung von Arbeitslosen eingesetzt werden.

Betroffene Verbände haben nun zunächst drei Wochen Zeit für Stellungnahmen. Anschließend muss sich der Tarifausschuss aus Regierung, Arbeitnehmer- und Arbeitgeberverbänden damit beschäftigen. Abschließend wird der Verordnungsentwurf dem Kabinett zur Stellungnahme vorgelegt, danach tritt der Mindestlohn dann in Kraft.

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8 Kommentare zu "Bundesarbeitsministerium: Weiterbildungsbranche erhält Mindestlohn"

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  • hei,

    der Betrag ist lächerlich, das weis jeder, aber viele die in der Branche bei freien Trägern arbeiten stellen sich schon mal etwas besser. Die Verantwortlichen für den Betrag 12,60 bzw. 11,25 sollten sich schämen, da qualifiziertes Personal je nach dem im welchen Bereich der Bildungsbereich man eingesetzt wird von der AA die Abschlüsse: mindestens Meister oder Studienabschluss vorausgesetzt wird, auch Sozialpädagogen/Sozialarbeiter/Diplompädagogen ... sind Akademiker, die jetzt mit dem Mindestlohn abgespeist werden. Hausmeister bekommen im üblichen mehr. Schulpädagogen , (Berufsschule, Hauptschule .... verdienen mindestens das Doppelte

  • Dieser Mindestlohn gilt ja nur für diejenigen welche angestellt werden.
    Was ist mit den vielen Honorarkräften??
    Und warum die Unterscheidung nach Ost- und West. Wo fängt der Osten an? Von Madrid aus liegen bereits Bonn und Hannover im Osten. Und wo dann Berlin liegt ist ja leicht auf der Karte zu finden.
    Einige der Arbeitslosen werden vielleicht ein höheres Abreitslosengeld erhalten als die Weiterbildungslehrer. Denn die Leute mit Harz IV werden ja nciht mehr geschult. Es sei denn, man sucht gerade mal wieder ein paar für die Leiharbeitsfirmen. Dann gibt es ein pseudo Seminar als Trainingsmaßnahme, wo sich dann der Bildungsträger Kandidaten für sein zweites Standbein rauspicken kann.

  • Die Weiterbildungseinrichtungen, die sich an den Ausschreibungen der Bundesagentur für Arbeit, bzw. ihre Ableger, die sog. Regionalen Einkaufszentren, beteiligen, müssen qualifiziertes Lehrpersonal - entweder Lehrer mit 2.Staatsexamen oder Menschen mit einschlägigem Hochschulstudium - beschäftigen. Der hier für diese Menschen vorgesehene Mindestlohn bewegt sich auf dem Niveau der Lebenserhaltungskosten dieser modernen Sklaven.

  • Von diesem Honorar kann niemand leben! Das weiss zwar auch die Bundesagentur für Arbeit - und stockt die "Gehälter" dieser Lehrkräfte auf - trotzdem bevorzugt sie in den Ausschreibungsverfahren die kostengünstigsten Anbieter. De facto ist das eine indirekte Subventionierung der billigsten Weiterbildungseinrichtungen und damit eine Ruinierung derjenigen unter den Einrichtungen, die ihre Mitarbeiter fair, d.h. so, dass sie von ihrem Gehalt leben können, entlohnt. Die Bundesagentur betreibt eine widerliche Politik - und dies ganz offenkundig mit Unterstützung durch das Leyen-Ministerium. Was hier passiert nennt man Rosstäuschung!!!

  • Weiterbildungslehrer? Das sind doch die Arbeitslosen, die die Arbeitslosenzahl senken sollen.

  • Warum nur 12 Euro in der Weiterbildungsbranche: von weniger kann man doch bei den Preisen kaum leben, geschweige was zurücklegen.

  • Wieviel verdient ein Handelslehrer an einer Berufsschule?
    Was leistet der Dozent in der beruflichen Weiterbildung von Arbeitslosen anderes?

  • Hm!! Ich hab gleich mal recheriert und herausgefunden, dass ca. 80% der dort tätigen einen Hochschulabschluss haben,

    Was lernen wir anhand dieses niedrigen Mindestlohns daraus: ein Studium sorgt nunmal wirklich nicht unbedingt für ein höheres Einkommen.

    ein Bekannter von mir hat als Zimmermann mehr verdient als die.

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