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Bundesbank Deutschland bleibt auch nach 2014 auf Wachstumskurs

Der deutschen Wirtschaft geht es prächtig – und das dürfte lange so bleiben. Dafür sorgen investitionsfreudige Unternehmen und kauflustige Konsumenten. Die Bundesbank erwartet für 2015 sogar ein noch stärkeres Wachstum.
16.06.2014 - 14:43 Uhr Kommentieren
Im kommenden Jahr dürften noch mehr Container Deutschlands Häfen verlassen. Die Bundesbank erwartet für 2015 ein starkes Wirtschaftswachstum. Quelle: dpa

Im kommenden Jahr dürften noch mehr Container Deutschlands Häfen verlassen. Die Bundesbank erwartet für 2015 ein starkes Wirtschaftswachstum.

(Foto: dpa)

Frankfurt Die Bundesbank sieht die deutsche Wirtschaft über 2014 hinaus auf Wachstumskurs. „Auch in mittelfristiger Perspektive sind die Voraussetzungen für ein recht kräftiges Wirtschaftswachstum gegeben“, bekräftigte die Notenbank in ihrem am Montag veröffentlichten Monatsbericht Juni. „Die konjunkturelle Grundtendenz der deutschen Wirtschaft ist weiter deutlich aufwärtsgerichtet.“

Im laufenden Jahr werde sich zwar „das hohe Expansionstempo des ersten Quartals nicht halten lassen“, schreiben die Experten. „Die Voraussetzungen für ein recht kräftiges Wirtschaftswachstum sind im Prognosezeitraum aber gegeben.“

Für 2014 prognostiziert die Bundesbank ein reales Plus beim deutschen Bruttoinlandsprodukt (BIP) von 1,9 (Dezember-Prognose: 1,7) Prozent. Für 2015 erwarten die Experten einen BIP-Zuwachs von 2,0 Prozent, 2016 dann ein Plus von 1,8 Prozent.

Getrieben werde das Wachstum vor allem von der gestärkten Binnenwirtschaft. Diese profitiere von niedriger Arbeitslosigkeit, kräftiger Zuwanderung sowie einer vergleichsweise guten finanziellen Lage der privaten und öffentlichen Haushalte. Auch die gute Stimmung der Konsumenten kurbelt der Bundesbank zufolge die Nachfrage an. Bei den Unternehmen seien vor allem der im Schnitt geringe Verschuldungsgrad sowie sehr günstige Finanzierungsbedingungen Treiber für Investitionen im Inland.

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    Zugutekomme der deutschen Wirtschaft auch, dass sich die konjunkturellen Lage in vielen Industrieländern verbessere und sich der Erholungsprozess im Euroraum fortsetze.

    Im zweiten Quartal 2014 dürfte sich das BIP-Wachstum nach dem starken Jahresauftakt gleichwohl in engen Grenzen halten. In den ersten drei Monaten dieses Jahres hatte die deutsche Wirtschaft so stark zugelegt wie seit drei Jahren nicht mehr: Angetrieben von steigenden Investitionen der Unternehmen und der Kauflust der Verbraucher kletterte das BIP im Vergleich zum Vorquartal preis-, saison- und kalenderbereinigt um 0,8 Prozent.

    „Das außergewöhnlich milde Winterwetter hat im ersten Vierteljahr das Aktivitätsniveau vor allem in der Baubranche weit über das saisonübliche Maß angehoben“, erklärte die Bundesbank. „Im dritten Vierteljahr sollte das Wirtschaftswachstum in Deutschland demnach wieder höher ausfallen, zumal die Nachfrage nach Bauleistungen weiterhin lebhaft ist und die Konsumenten in guter Stimmung sind.“

    Als mögliche Wachstumsbremse wertet die Bundesbank den durch die Alterung der Gesellschaft bedingten Arbeitskräftemangel. Dies werde „durch Maßnahmen wie die abschlagsfreie Rente mit 63 verstärkt“.

    • dpa
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