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Bundesbank Wirtschaftserholung im zweiten Quartal

Die Bundesbank geht für das zweite Quartal von einer spürbaren Erholung der Wirtschaftslage aus. Die Notenbank sieht allerdings weiterhin hohe Risiken durch die allgemein schlechte Lage in weiten Teilen des Euroraums.
21.05.2013 - 12:41 Uhr 7 Kommentare
Die deutsche Wirtschaft steht wieder besser da. Doch europaweit sieht es weniger gut aus. Quelle: dpa

Die deutsche Wirtschaft steht wieder besser da. Doch europaweit sieht es weniger gut aus.

(Foto: dpa)

Frankfurt Die deutsche Wirtschaft kommt nach Einschätzung der Bundesbank nach einem schwachen Jahresstart zunehmend in Fahrt. „Für das zweite Quartal 2013 ist mit einer spürbaren gesamtwirtschaftlichen Belebung zu rechnen“, schreibt die Notenbank in ihrem am Dienstag veröffentlichten Monatsbericht. Dafür spreche, dass bei Bauinvestitionen nach dem langen Winter einiges nachzuholen sei. Zudem mache „das spürbare Anziehen der industriellen Auftragseingänge“ Hoffnung.

Die Bundesbank-Experten warnen jedoch zugleich: „Angesichts der schlechten Wirtschaftslage in weiten Teilen des Euroraums sowie bestehender Probleme im Zusammenhang mit der Staatsschuldenkrise bleiben die gesamtwirtschaftlichen Risiken allerdings hoch.“

Der Euroraum steckt in der Dauerrezession und bremst die deutsche Konjunktur. Fast allein der steigenden Konsumfreude der privaten Haushalte ist es zu verdanken, dass Deutschland im ersten Quartal 2013 knapp an einer Rezession vorbeirutschte. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) wuchs nach Zahlen des Statistischen Bundesamtes im Vergleich zum Vorquartal preis-, saison- und kalenderbereinigt nur minimal um 0,1 Prozent.

Im Vergleich zu den Euro-Partnerländern steht Deutschland jedoch gut da. Die Bundesbank mahnte, die relativ gute Lage zur Sanierung der Staatsfinanzen zu nutzen. „Die derzeit ausgesprochen guten Rahmenbedingungen in Deutschland - gekennzeichnet durch relativ moderate Arbeitslosenzahlen, eine für die Staatseinnahmen ergiebige Wachstumsstruktur und niedrige Zinsen - bieten hierfür eine sehr günstige Gelegenheit.“ Diese gelte es „konsequent zu nutzen“ - nicht zuletzt angesichts der finanzpolitischen Risiken im Zusammenhang mit der Krise im Euroraum.

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    7 Kommentare zu "Bundesbank: Wirtschaftserholung im zweiten Quartal"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • "Die Bundesbank geht für das zweite Quartal von einer spürbaren Erholung der Wirtschaftslage aus"

      Ausgehen kann man von allem Möglichen, nur eintreffen muss es dadurch noch lange nicht. Oder habe ich etwa die Meldung verpaßt, daß man sich vom EURO verabschieden will in Europa? Ansonsten wird die Krise als Endlosschleife fortgesetzt. ÄÄÄÄH, davon gehe ich mal aus!

    • bezahlen sie mal mit ihrem optimismus gehälter und lohnnebenkosten und die übrigen kosten.

      wenn der optimismus das leisten kann,dann geb ich ihnen recht.

      neunmalkluge übrigens hamn noch nich begriffen ,daß die verschwendung von steuergeldern hauptsächlich unsere binnenkonjunktur stützt.

      vllt macht es das zusammenfgantasierte röslerzehntel prozent wachstum aus

      oekonomie is keine wissenschaft sondern im akademischen dreifarbenhaus zu hause

    • Die Bauinvestitionen werden mal wieder über Kredite getätigt und die Auftragseingänge über Zeitarbeit abgearbeitet. Beim deutschen Bürger wird nichts ankommen. Statt dessen sind ja neue Abgaben und Steuern in Planung. Die Binnenwirtschaft wird zum Erliegen kommen.

    • Die veröffentlichten Statistiken besagen, dass kaum etwas das Vorjahresniveau erreicht. Die Prognosen der Unternehmen sind lau. Die Staatsschulden wachsen in beschleunigter Form. Wahrscheinlich hat da jemand den Rechenschieber falsch bedient...

    • Es geht eher in den Keller: Die Beantragungen von Kurzarbeit steigen massiv. Man sieht mal wieder: Vor den Wahlen wird gelogen auf Teufel komm raus. Aus Not wählt man nun die AfD, die das Grundübel Einheitseuro und EU-Diktatur bekämpfen will. Die Altparteien können sich warm anziehen.

    • OHNE KOMMENTAR!!!

    • Die Bundesbank geht für das zweite Quartal von einer spürbaren Erholung der Wirtschaftslage aus.

      Natürlich, denn wir haben einen Schuldenstand von mittlerweile 8 Billionen Euro,
      860 Milliarden Euro Außenstände bei Target II und
      120 Milliarden Euro an derzeitigen Garantieversprechen im ESM, sprich EU-Ausland, bei einem eigenen Wirtschaftsrückgang von 17% beim Export und im Inland!

      ALLES WIRD GUT!----- HA!----HA!----HA!

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