Bundesbesitz Linke gegen Verkauf von Ost-Wohnungen

„Futter für die Heuschrecken“: Die Linke-Bundestagsabgeordnete Heidrun Bluhm kritisiert den geplanten Paketverkauf aller ostdeutscher Wohnungen im Bundesbesitz.
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Ein Blick auf Dresden. Quelle: ZB

Ein Blick auf Dresden.

(Foto: ZB)

Schwerin/BerlinDer vom Bundesfinanzministerium angestrebte Paketverkauf aller ostdeutschen Wohnungen im Bundesbesitz trifft bei der Linken auf massiven Widerstand. „Es geht um 11.500 Wohnungen, deren Verkehrswert auf eine halbe Milliarde Euro geschätzt wird. Wenn die nun im Paket verkauft werden, dann ist das doch nur Futter für Heuschrecken“, beklagte die Linke-Bundestagsabgeordnete Heidrun Bluhm.

Die betroffenen ostdeutschen Kommunen etwa hätten keine Chance, die von der Treuhand Liegenschaftsgesellschaft (TLG) verwalteten Immobilien in ihrer Stadt zu erwerben und damit für stabile Mietpreise zu sorgen. Laut Finanzministerium können bis zum 16. April Investoren ihr Interesse an den Wohnungen anmelden.

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10 Kommentare zu "Bundesbesitz: Linke gegen Paketverkauf von Ost-Wohnungen"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Was ist das denn für ein Unsinn: Alte Ostwohnungen tragen immer ein enormes Risiko, dies sollte auf keinen Fall der Staat tragen.
    Denken Sie denn, dass dieses Risiko die Heuschrecken tragen???
    Die kaufen die Wohnungen mit Verträgen, die heimlich gemacht werden, für die Öffentlichkeit nich zugänglich, der Staat zahlt drauf und vor allen Dingen die Mieter, die sich dann die hohen Mietkosten nicht mehr leisten können.

    Dann stehen gut renovierte Wohnungen leer.

    Gerade der Staat ist der jenige, der für die Fürsorge der Bewohner verantwortlich ist. Der wird nicht ärmer, wenn er die Wohnungen an heimische Firmen verkauft, die sich wirklich kümmern und Erfahrungen haben, oder selber dafür sorgt. Durch Mieteinnahmen bekommt auch Schäuble Geld in die Kasse - aber ich schätze, der Mann hat schon Interessen "in der Schublade."

  • Schäuble und die Treuhand sind keine treuen Hände. Hier hat eine staatliche neu gegründete westd.Organisation gleich nach der Wende, mit Etikettenschwindel um Vertrauen geworben und dann sofort missbraucht. Die Treuhand hat mitgeholfen, die DDR auszubeinen und nun kommt der Rest.

    Es ist eine Unverschämtheit, dass heimische Wohnungsbaugesellschaften nicht zu der Käuferschaft gehören sollen, dabei können gerade diese, wie Heidrun Bluhm von den Linken richtig sagt, vertrauenswürdiger sein, als jede Großinvestorenheuschrecke.

    Aus dem Ruhrgebiet wissen doch alle, wie würde- und skrupellos dort mit Mietern und dem Wohnraum nach Privatisierungen, umgegangen worden ist.

    Es scheint, dass Schäuble und die gesamte Bundesregierung nur zu einem zu gebrauchen ist: Zur Zerstörung aller sozialen, ethischen, moralischen Werte, die Deutschland mal hatte.

  • Schöne Grüße von hier an den immer noch aktiven, wendigsten Bundeskanzler der blühenden Landschaften. Jetzt weiß wohl der allerletzte in der Republik, was er wirklich meinte. Zuerst die Geschenke in Form der DM und nun das. Ja, auf den Mahner Oskar Lafontaine haben weder die eigene Partei, noch das Fußvolk gehört. Wichtig den einen der "allfällige" Verdienst und den anderen das frischeste "Fall"-Obst aller Zeiten.

    Für Kohls Erbe kann so gesehen, eigentlich niemand etwas, daran hat Kohl selbst Schuld oder? Na ja, zuerst die "Wahrheit" und dann die Zeitung mit ähnlicher Aufmachung im "Lahmen Westen". Nur wer weiß, wie Tee und Kaffee schmecken, erspart sich andere Ingredenzien.

  • @ Ideen einfach mal dies so geschaffenen Rahmenbediengugen in der Vergangenheit begutachten und sich die Frage stellen wer euch wohl alle 4 Jahe diese Rahmenbedingungen aufs Auge gedrückt hat. Ein Herr Lindner FDP hat auch mit 2 Firmen und edliche Kredite die Ärmel hochgekrempelt, So ein weitgehend freies Land wo der Mündige Bürger nichts entscheiden kann und eine Minderheit Wählen geht. was ich in Deutschland sehe ist ein fleissiges Volk würd ausgeplündert und verschlissen für eine Währung wo sie nichteinmal entscheiden durften weil ich keinen kenne der diesen Schrotteuro haben wollte. Deutschlan ist in einer Diktatur gefesselt ohne Hoffnung ohne Verfassung da wieder herrauszukommen. Auch sie sollten einsehen das die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen sind. Armelhochkrämpeln war gestern heute wird abzocken vorgenommen

  • Der Staat sollte sich tatsächlich besser auf das konzentrieren was er kann. In der freien Marktwirtschaft sinnvollzu agieren, z.B. marktübliche Mietpreise für Wohnungen ansetzen, Renovierungen durchführen, wo es sinnvoll ist und in einer Qualität die langfristig lukrativ erscheint, etc., liegt dem Staat nicht wirklich. Und anstelle dessen, um zu hohe Mietpreise zu bangen, sollte man tatsächlich eher in Richtg. Zuschüsse für diejenigen schauen, die es dann wirklich brauchen. Wir haben hier in Deutschland einen gesunden Preiskampf dargestellt über Angebot und Nachfrage! Hier in München sind die Mietpreise tatsächlich für Niedrigverdiener kaum noch zu bewältigen, aber da ist ja die Stadt München über verschiedene Modelle dran ... aber dieses extrem gilt für München und nicht für ostdeutsche Städte. Alte Ostwohnungen tragen immer ein enormes Risiko, dies sollte auf keinen Fall der Staat tragen. Dann sollte schon eher überlegt werden, dass vom BUND genutzte Gebäude tatsächlich wieder Eigenbestand werden und nicht irgendwelche Wohnungen!

  • Ja dieser Kommentar... Das sind Töne wie man sie von Leuten kennt, denen es schwer fällt zu realisieren, dass die Politik vor allem für den Rahmen in denen sich das Ganze bewegt verantwortlich ist. In einem weitesgehend freien Land. So frei, wie es im Jahr 2012 eben möglich ist. Die Devise ist: Nicht alles auf die anderen schieben, deren Namen man kennt, sondern: Ärmel hochkrempeln und ideenreich ans Werk. Die Politiker sind nicht diejenigen, die Firmen Gründen oder in Schulen unterrichten. Ein bisschen müssen wir Bürger schon auch selber machen.

  • die TLG Immobilien GMBH hat laut konzernbilanz 2010
    quelle : bundesanzeiger


    O,66 MILLIARDEN


    bankverbindlichkeiten.also isn teil schon im schlot..

    erst warten wir mal ab,ob die TLG die eineinhalb MILLIARDEN einspielt .

    ich hab da sehr große zweifel,zum einen wegen der lage der objekte und zum andern wegen des leerstands.im übrigen sind die mieten nicht mehr weiter ausreizbar.

    der personalschlüssel ist auch vom feinsten und damit ein problem.

    einfach den anhang in der veröffentlichten bilanz lesen,daraus geht hervor,daß die leitung auf holz klopft...


  • Warum sollten die Wohnungen im Bundesbesitz bleiben? Die Mieteinnahmen sind niedrig, die Instandhalzungs-und Verwaltungskosten hoch. Am Ende legt der Steuerzahler zu. Mit dem Gewinn sollten seitens der Bundesrepublik Deutschland lieber neue Raffenerien gebaut werden um den Benzinpreis zum Fall zu bringen. Dann haben wir alle was davon.

  • Unsere Lumpenelite weiss nicht mehr ein noch aus ob der gescheiterte Börsengang der Bundesbahn noch das verramschen an dubisen Fonds noch Riesterrente bringen Entlastung, der Sterbegesang ist kaum noch zu überhören an allen Ecken der Republick geht der Schwelbrand langsam über in kleine offenen Flammen, der Raubtierkapitalismus hinterlässt nur Verwüstung und Perspektivlosigkeit, wo doch alle 4 Jahre dem verblödeten Wähler alles ganz anders versrochen wurde. Man kann sich mit den Menschen in der BRD unterhalten und man spürt sofort die Ganze Sache stinkt zum Himmel, das TTT = tricksen, tarnen, täuschen geht nicht mehr lange gut. Die deutschen ein gutes fleissiges Volk verarscht von einer Lumpenelite die nichts können ausser abzocken das ist Deutschland 2012. Der Hass steigt ständig und nun. wo doch alles zum Wohl des Volkes geschah. Honnecker tanzte am Flughafen die, die Mauer steht noch 100 Jahre alles bleibt wie es ist. Auf ihr Assmussens, Steinbrücks steht zu eurer Verantwortung wenn es soweit ist.

  • Dem Volksverräter Schäuble geht offenbar langsam das Geld aus, das ganze Steuergeld geht ja schon in den Rettungsschirm. nun sucht er nach neuen Einnahmequellen. Die Steuern kann er derzeit ja nicht erhöhen bei den hohen Bezinpreisen, da käme er also nicht mit durch.
    Er will den Ausverkauf Deutschlands, den Schröder und die Grünen eingeleitet haben, offenbar fortsetzen.
    Und möglichst soll der Verkauf an Ausländer, also Hedge-Fonds gehen.
    Mit all den Nachteilen für die Mieter. Kann man ja schon in vielen Bundesländern, auch hier bei uns, beobachten.
    Was gehört uns eigentlich in Deutschlad noch?
    Dieser Frage sollte die Presse mal nachgehen

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