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Bundesfinanzministerium Zahl der Steuerstrafverfahren geht deutlich zurück – Großteil der Verfahren wird eingestellt

Trotz vieler aufsehenerregender Fälle: Die Zahl der Strafverfahren wegen Verstößen gegen die Steuergesetze geht deutlich zurück.
  • Christian Ramthun
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Beamte von Zoll, Polizei und Steuerfahndung durchsuchen eine Shisha-Bar. In der großangelegten Aktion wurden mehrere Betriebe durchsucht. Es ging in erster Linie darum, ob in den Bars mit unversteuertem Tabak gehandelt wird. Quelle: dpa
Shisha-Bars durchsucht

Beamte von Zoll, Polizei und Steuerfahndung durchsuchen eine Shisha-Bar. In der großangelegten Aktion wurden mehrere Betriebe durchsucht. Es ging in erster Linie darum, ob in den Bars mit unversteuertem Tabak gehandelt wird.

(Foto: dpa)

DüsseldorfDie Zahl der Steuerstrafverfahren in Deutschland sinkt trotz der großen öffentlichen Aufmerksamkeit, die Skandale wie Cum-Ex erregen, kontinuierlich. Nach einem Bericht der „Wirtschaftswoche“ haben die Finanzämter 2018 insgesamt gut 57.000 Verfahren abgeschlossen, das sind knapp acht Prozent weniger als 2017 und mehr als ein Drittel weniger als 2014.

Davon wurden die meisten Verfahren (78 Prozent) eingestellt, die teilweise vereinbarten Geldauflagen beliefen sich dabei auf 69 Millionen Euro. Das geht aus einer Auflistung des Bundesfinanzministeriums hervor, die der „Wirtschaftswoche“ vorliegt. Auch die Steuerstrafverfahren bei Staatsanwaltschaften und Gerichten sind rückläufig: 2018 wurden 12.145 Fälle abgeschlossen. Das ist ein Minus von gut acht Prozent gegenüber 2017 und 20 Prozent gegenüber 2014.

Von den Steuerstrafverfahren, die bei den Staatsanwaltschaften und Gerichten landeten, wurden 40 Prozent eingestellt, ein Teil davon unter Geldauflagen in Höhe von insgesamt 33 Millionen Euro.

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